HUAWEI MatePad Pro 12.6 HEADER

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test – Tablet-Riese mit tollem Display

Mit Überraschung musste ich feststellen, dass es fast 5 Jahre her ist, seitdem ich das letzte Mal einen Tablet-Test hier veröffentlicht habe. Mit dem MatePad Pro 12.6 Test wird es da dringend Zeit diese lange Durststrecke zu brechen. Die lange Zeit zeigt aber durchaus auch, dass Tabelts eben nicht so schnell wechseln, wie es Smartphones oft tun. Tatsächlich habe ich selber bis dieses Jahr noch das MediaPad M2 8.0 von 2015 als Kids-Tablet genutzt und selber das MediaPad M5 Lite aus 2018.

Und obwohl ja auch die neuen HUAWEI Tablets unter dem Manko fehlender Google Dienste leiden, war es dieses Jahr dann Zeit für ein Upgrade. Gekauft habe ich mir dann das neue MatePad 11, das ich seit Anfang Juli nutze. Deshalb kann ich in diesem MatePad Pro 12.6 Test auch auf einige Unterschiede eingehen und dem ein oder anderen vielleicht bei der Kaufentscheidung behilflich sein.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test

Technische Daten & Lieferumfang

Aber wie immer state ich mit den „nackten Fakten“ in Form der offiziellen technischen Daten des MatePad Pro 12.6.

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MatePad Pro 12.6Technische Daten
Größe und Gewicht184,7 mm * 286,5 mm * 6,7 mm
ca. 609 g
Display12.6″ (32 cm) OLED
2.560 * 1.600 px, 240 ppi
DCI-P3
CPUHUAWEI Kirin 9000E:
1 x Cortex-A77@3,13 GHz
3 x Cortex-A77@2,54 GHz
4 x Cortex-A55@2,05 GHz
2x NPU (Big-Little)
GPUMali-G78 MP22
RAM8 GB
OSHarmonyOS 2.0
Speicher256 GB
erweiterbar mit HUAWEI NanoMemory Card
Kamera13 MP (f/1.8, AF)
8 MP (f/2.4, Weitwinkel)
3D-TOF
LED-Blitz
Frontkamera8 MP (f/2.0)
Akku10.500 mAh
40 W SuperCharge
KonnektivitätWLAN:
802.11a/b/g/n/ac/ax, MIMO, HE160, 2,4 GHz und 5 GHz

Bluetooth:
BT 5.2, BLE

USB:
Type-C, USB 3.1 (Gen. 1), OTG
SensorenUmgebungslichtsensor
Kompass
Schwerkraftsensor
Gyroskop
Hallsensor
Lautsprecher und
Mikrofone
8 Lautsprecher
4 Mikrofone
GPSGPS / GLONASS / BeiDou / GALILEO / QZSS
FarbeMatte Grey

Folgendes ist im Lieferumfang des Tablets enthalten:

  • 1 x HUAWEI MatePad Pro 12,6″
  • 1 x HUAWEI USB Type-C™ Netzteil 40 W
  • 1 x USB-C-Kabel 
  • 1 x Schnellstartanleitung 
  • 1 x SIM-Werkzeug
  • 1 x Garantiekarte

Als Zubehör ist darüber hinaus verfügbar:

  • HUAWEI M-Pencil (Gen. 2)
  • HUAWEI Smart Magnetic Keyboard

Obwohl das Zubehör ursprünglich nur in der Vorbesteller-Aktion als Gratis-Zugabe dabei war, wird dies aktuell (Stand: 10.09.2021) im HUAWEI Online Store auch als kostenloses Geschenk angeboten.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test Rückseite

Design & Verarbeitung

Flach, dünne Ränder, viel Display und den von der P40 Serie bekannten Kamerabereich, der auf dem riesigen Tablet winzig klein wirkt. Das wäre das Design des MatePad Pro 12.6 in einem Satz beschrieben. Und tatsächlich lässt sich – vor allem objektiv – hier auch nicht viel mehr sagen. Als „Besonderheit“ wäre noch zu erwähnen, dass Power-Button und Lautsärkewippe hier nicht auf derselben Seite liegen, sondern „um’s Eck“ angeordnet sind. Der USB Type-C Anschluss liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Power-Buttons. Der Schacht für die NM-Card zur Speichererweiterung liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Lautstärkewippe.

Die Verarbeitung ist wie von HUAWEI gewohnt exzellent und wertig.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test Seitenansicht

Display

Bei Display sind wir dann auch gleich beim ersten Highlight. Ich kann mich noch gut an mein erstes Tablet erinnern; das Google Nexus 7, welches im Sommer 2012 auf den Markt kam. 7″ mit GIGANTISCHEN Rändern. Aber alle (ALLE!) waren aus dem Häuschen. Warum ich hier wieder „alte Kamellen“ erzähle? Weil ich einfach die Entwicklung klasse und spannend finde. Inzwischen haben wir knapp 7″ auf dem „normalen“ Smartphone.

Das MatePad Pro 12.6 kommt mit einem satten 32 cm OLED daher. Und das bei schmalen Rändern (90% Display-to-Body-Ratio). Dazu kommen DCI-P3 und ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 bei sehr hoher Farbgenauigkeit. In anderen Worten, das Tablet liefert einfach ein richtig, richtig gutes Bild. Und das unter allen Bedingungen! Denn auch wenn der Sommer 2021 insgesamt doch eher dürftig war, gab es doch den ein oder anderen sonnigen Tag im August, an dem ich dann das MatePad Pro 12.6 auf der Terrasse genutzt habe. Gerade bei hellen Bedingungen – natürlich wenn nicht direkt die Sonne draufscheint – war das Bild immer noch hervorragend.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test

Software

Die beiden neuen 2021er MatePads sind – neben der Watch 3 (Pro) – die ersten offiziellen Geräte mit HarmonyOS außerhalb des chinesischen Marktes. Dementsprechend hoch waren natürlich bei vielen auch die Erwartungen. Denn HUAWEI hatte bzgl. HarmonyOS ja ordentlich getrommelt und es als das eigene Betriebssystem angepriesen mit dem – gefühlt – dann alles besser werden soll. Inzwischen scheint sich all dies aber eher nur auf China zu beziehen und was hierzulande passiert, ist weiter unklar.

Und so findet sich dann auch beim MatePad Pro 12.6 erst einmal wenig konkret Neues. Optisch am auffälligsten sind sicher das App-Dock am unteren Bildschirm-Rand, die Mouse-over Vorschau bei einigen Apps und die Widgets, die sich dann auch direkt aus dieser Mouse-Over-Vorschau erstellen lassen. Dazu kommt der getrennte Bereich für von Steuerfeld und Benachrichtungen.
Im App-Dock können links 7 Apps, bzw. Ordner hinterlegt werden, die dann auf jedem Homescreen sichtbar sind. Rechts daneben werden die 3 zuletzt genutzten Apps angezeigt.

Die „Mini-Widgets“ für die verschiedenen HUAWEI-Apps – Drittanbieter-Apps, die das unterstützen konnte ich bislang nicht finden – sind schon ganz interessant. Sie ermöglichen noch mehr Individualisierung auf den Homescreens. Was bei einigen sicher auch zu besserer „Produktivität“ führt, da man wesentliche Informationen so besser im Blick hat oder Funktionen schneller direkt aufrufen kann.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test Software

Definitiv interessant wäre sicher auch die SuperDevice Funktion, bei der sich Geräte mit gleicher ID oder im selben WLAN in der Nähe mühelos koppeln lassen. So kann dann die Bildschirmausgabe oder der Sound auf ein einfach an ein anderes Gerät übergeben werden. Quasi die Symbiose von Huawei Share und OneHop. Aber selbst wenn es auch bei uns die entsprechenden Geräte geben würde, die das unterstützen – es könnte so schön sein z.B. beim Sound X oder auf einem TV – so wäre es nicht möglich. Denn im Gegensatz zur chinesischen HarmonyOS SuperDevice Funktion ist die auf den Tablets (derzeit) auf genau ein Gerät beschränkt: die HUAWEI Freebuds 4. Ob sich da noch etwas tut oder die Funktion hierzulande sogar ganz verschwindet, dazu gibt es keinerlei offizielle Info.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test SuperDevice
SuperDevice: Mate 30 Pro 5G mit chinesischem HarmonyOS vs. MatePad Pro 12.6

Praktisch beim MatePad ist auch die Möglichkeit bei der Zusammenarbeit mit dem Laptop/MateBook. Hier kann man den Bildschirm zum einen spiegeln, das Tablet als zweites Display nutzen oder auch den schon bekannten Multiscreen Collaboration Modus, bei dem man problemlos Dateien zwischen den Geräten tauschen , bzw. von dem einen Gerät Datein auf dem anderen direkt bearbeiten kann.

Optisch und von der Funktionalität her bekommt man also letztlich Android 10 (AOS) mit einigen Ergänzungen und optischen Anpassungen. Das läuft alles ziemlich sehr rund und flüssig, bleibt allerdings weiter ohne Google Dienste.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test

Ausstattung

Die Hardware sorgt ebenfalls dafür, dass das MatePad Pro 12.6 richtig flüssig läuft. Der Kirin 9000E sorgt für ordentlich Power, wie wir es auch vom großen Bruder Kirin 9000 aus dem mate 40 Pro kennen. Die Unterschiede zwischen den beiden SoC sind dabei mininmal. Zum einen arbeitet die Mali-G78 GP im Kirin 9000E „nur“ mit 22 Kernen, statt mit 24. Zum anderen hat der Kirn 9000 E „nur“ einen Big-Core bei der NPU, während der Kirin 9000 hier über 2 verfügt.

Da ich das Mate 40 Pro als Hauptgerät nutze und im August vorrangig das MatePad Pro 12.6 intensiv zu Hause nutzte, kann ich euich sagen, dass man hier keinen praktischen Unterschied merkt bei den normalen Anwendungsszenarien. Hier gibt es hinsichtlich der Performance absolut nichts beim MatePad Pro 12.6 auszusetzen.

Größtes Manko des Kirin-SoC ist die Tatsache, dass Netflix weiterhin das Streaming nur in SD ermöglicht. Trotz Widevine-Level 1 Zertifizierung erkennt Netflix lediglich Level 3 und bietet somit nur die schlechteste Qualität beim Streaming. Beim MatePad 11 mit Snapdragon SoC hingegen, ist auch das Streaming in HD möglich. Hier scheint es schlicht so, dass bei Netflix die Kirin-SoC weiterhin nicht „freigegeben“ sind. Offensichtlich auch eine Auswirkung des Handelskrieges.

Zubehör: M-Pencil (2. Generation) & Smart Magnetic Keyboard

Schon beim MediaPad M5 Lite war ich von der Stifteingabe ganz angetan. Aber es fehlte irgendwie dann doch noch am Feinschliff. Genau den konnte ich jetzt bei den neuen MatePads mit dem M-Pencil der 2. Generation finden. Dieser wird via Bluetooth mit dem MatePad verbunden.
Viele denken ja bei dem Thema direkt an Zeichnen. Ja, auch das habe ich bei einem HUAWEI Workshop gemacht und fand das (mein) Ergebnis ziemlich ordentlich, auch wenn ich „nicht ganz“ an den Profi (Inga Steinmetz), herankam. 🙂

Tatsächlich geht es mir aber auch vor allem darum, das Tablet unterwegs als Notizbuch zu nutzen. Hier hing es in der Vergangenheit dann doch oft. Die Eingabe war nicht intuitiv genug. Man musste sich gut konzentrieren oder die Schrift war viel zu groß, zu „unförmig“ oder oder oder….
Genau das klappt mit beiden MatePads und dem neuen M-Pencil jetzt hervorragend. Ich nutze hier die App „Nebo for HUAWEI“. Diese ist dort in der Version 2.6 vorinstalliert. Ein Update – aktuell gibt es Nebo in Version 3.3 kostenpflichtig (9,99€) im Google Play Store – ist leider nicht möglich. Auch in der AppGallery ist die App nicht vorhanden. Aber dafür kostet sie nichts und bietet auch so einiges an Notizfunktionen.

Update (11.09.2021):
Mit dem letzten Firmwareupdate wurde die Nebo for HUAWEI App auf Version 3.2.2 aktualisiert.

Bei diversen Besprechungen habe ich hier das MatePad genutzt und konnte meine Notizen genauso vornehmen, wie auch auf Papier. Mit dem Vorteil, dass sich die hanschriftlichen Notizen dann auch umwandeln lassen und somit in weiteren Anwendungen wie Word etc. verfügbar gemacht werden können.
Damit ist das MatePad Pro 12.6 definitiv auch gut geeignet, wenn man es – trotz fehlendem Mobilfunk – mobil für diese Zwecke einsetzen möchte. Der M-Pencil wird dabei einfach magnetisch an der Seitenkante des MatePad befestigt, bleibt dort auch recht stabil und wird in dieser Position geladen.

Das Smart Magnetic Keyboard stand für das MatePad Pro 12.6 leider zum Test nicht zur Verfügung. Da dies jedoch ebenso funktioniert wie beimn MatePad 11 kann ich die Erfahrungen von diesem Gerät hier einbringen. Es handelt sich beim Smart Magnetic Keyboard um eine Tastatur-Hülle, die magnetisch mit dem MatePad verbunden ist und sich dabei auch gleich mit dem MatePad koppelt.

Aufgeklappt dient es dann als Tastatur, die über Bluetooth verbunden ist. Das MatePad wird damit zu einem echten Netbook. Die Tastatur ist gut verarbeitet. Und ich selber kann auch sehr gut damit schreiben. Auch längere Texte sind kein Problem. Aus Erfahrung ist es aber eine sehr individuelle Sache, ob man mit diesen flachen Tastaturen mit kurzem Hub (1,3 mm) gut klarkommt. Zudem ist die Tastatur natürlich auch kleiner, als eine Standardtastatur. Wer sich hier unsicher ist, kann einfach vorher in einem Elektroniokfachmarkt seiner Wahl mal eine solche Tastatur ausprobieren oder natürlich auch gleich in einem der HUAWEI Customer Service Center.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test Keyboard

Mit dem Smart Magnetic Keyboard kommt zudem auch die OneHop Funktion für die Multiscreen Zusammenarbeit auf das MatePad. Legt ihr euer HUAWEI Smartphone mit aktiviertem NFC auf die rechte Shift-Taste wird die Verbindung hergestellt und euer Smartphone-Bildschrim wird als Fenster auf dem Tablet gespiegelt. Damit könnt ihr dann auf dem MatePad beide Geräte bedienen und natürlich auch Dateien austauschen, bearbeiten, etc.

Sound

Schon in der Vergangenheit konnten die HUAWEI Tablets beim Sound immer gut überzeugen. Das lag sicher auch an der Zusammenarbeit mit den Audio-Spezialisten von Harmon Kardon. Aber diese Kooperation gibt es – entgegen anderslautenden Artikeln im Netz – beim MatePad Pro 12.6 nicht!

Trotzdem kommt auch beim MatePad Pro 12.6 aus den 8 Lautsprechern in diesem sehr flachen Tablet ein ganz guter Sound. Zumindest so lange man die Lautstärke nicht zu weit aufdreht.
Denn gerade bei der Musikwiedergabe ließ die Audio-Qualität – und das sage ich, der mehrfach betont hat kein audiophiler Mensch zu sein – deutlich nach, wenn man die 2/3 bei der Lautstärkeregelung überschritten hatte. Wobei ich dann auch hier immer gerne realistisch bin und an die praktische Nutzung denke. Wer wirklich laute Musik hören genießen will, der wird das sicher nicht direkt über das Tablet tun, sondern Kopfhörer oder Lautsprecher verbinden.

Die 4 Mikrofone sorgen dafür, dass Sprache bestmöglich wahrgenommen und übertragen oder aufgezeichnet wird. Vor allem bei Videokonferenzen (o.ä.) sorgen sie auch dafür, dass mit der systematischen AI-Lärmreduzierungstechnologie Störgeräusche möglichst entfernt und die eigene Stimme hervorgehoben wird. Wenn man also während eines Video-Calls weiterhin die Tastatur nutzt, ist das „Klappern“ nicht hörbar. Genauso werden Umgebungsgeräusche deutlich reduziert.

Akku / Akku-Laufzeit

Der 10.050 mAh Akku ist schon ordentlich und ausreichend dimensioniert. Wie schon geschrieben habe ich das MatePad Pro 12.6 vor allem genutzt, um meinen Urlaub im August möglichst auf der Terrasse zu verbringen. Das ganze Surfen, Social Media & Co. lief also den ganzen Tag über das MatePad. Dazu kam dann am Wochenende noch die Livestreams vom Fußball. Selbst nachdem ich den ganzen Tag mit dem Tablet verbracht und nachmittags 2 Fußballspiele angeschaut hatte, war der Akku noch nicht annähernd in den Knien.
Hier bekommt ihr definitiv eine sehr gute Ausdauerleistung.

Und wenn ihr es doch mal schafft den Akku des MatePad Pro 12.6 in die Knie zu zwingen, dann steht euch 40 W- SuperCharge zum Laden zur Verfügung. Innerhalb von 2 Stunden ist damit der Akku wieder voll aufgeladen.
Und auch kabellos lässt sich das Tablet laden; hier mit immerhin 27 W. Interessanter könnte diese Funktion aber eher umgekehrt sein. Denn den 10.050 mAh Akku kann man via Reverse Wireless Charging auch als „Powerbank“ für andere Geräte nutzen.

Preis & Verfügbarkeit

Das HUAWEI MatePad Pro 12.6 ist für eine UVP von 799 Euro im HUAWEI Online Store und im Handel zu kaufen. Wie bereits geschrieben gibt es aktuell (Stand: 10.09.2021) auch nach dem Vorbesteller-Zeitraum weiterhin den M-Pencil (2. Generation) und das Smart Magnetic Keyboard (beides Zusammen im Wert von 248 €) gratis dazu.

Mit dieser Gratis-Zugabe ist das MatePad Pro 12.6 immer noch kein Schnäppchen, aber sicher ein gutes Angebot. Wenn man beim Tablet nicht auf Google Dienste angewiesen ist – was bei manchem vielleicht eher der Fall ist, als beim Smartphone – dann ist es sogar ein sehr ordentliches Angebot.

HUAWEI MatePad Pro 12.6 Test

Fazit

Mit dem MatePad Pro 12.6 bekommt ihr vor allem eines, ein Tablet mit riesigem, gutem Display! Mit 799 Euro wird so mancher dann sicher auch auf das preislich nicht weit entfernte iPad Pro verweisen, welches für viele einfach als Benchmark im Tablet-Bereich gilt. Und auch HUAWEI Chef Richard Yu ist ja offen bekennender Fan der Apple Produkte. Nimmt man allerdings M-Pencil und Smart Magnetic Keyboard gratis hinzu, dann hat man hier schon ein sehr attraktives Bundle. Ihr bekommt damit dann ein Netbook mit sehr gut funktionierender Stifteingabe und – ja, ich wiederhole mich – riesigem, richtig gutem OLED Bildschirm.

Für manchen könnte genau damit aber das MatePad Pro 12.6 auch schon wieder zu groß und unhandlich sein. So toll das große MatePad auf der Terrasse auch war, wenn ich es am Tisch ablegen oder abstellen konnte, so unhandlich war es ohne Ablagemöglichkeit. Gleiches gilt für die Nutzung unterwegs. Im direkten Vergleich mit meinem MatePad 11 hat dieses dann eine deutlich handlichere Größe. Dafür ist das Display dann nicht ganz so sehr Highlight wie das des MatePad Pro 12.6. Hier kommt es also auf persönliche Vorlieben und vor allem den gedachten Einsatzbereich an.

Und wer bei einem Tablet nicht unbedingt die neueste Generation benötigt, für den dürfte sich auch ein Blick auf die Vorgängermodelle MatePad Pro 10.8, MatePad Pro und MatePad (New) lohnen. Denn – sehen wir mal von HarmonyOS ab – sind die praktischen Unterschiede bei Leistung, Display und Co. nicht so riesig – wohl aber der Unterschied beim aktuellen Anschaffungspreis.

Tablet-Riese mit hervorragendem Display
  • Design & Verarbeitung - 9.5/10
    9.5/10
  • Leistung - 10/10
    10/10
  • Software - 6.5/10
    6.5/10
  • Zubehör - 9.5/10
    9.5/10
  • Display - 9.5/10
    9.5/10
  • Konnektivität - 7.5/10
    7.5/10
  • Akku - 9.5/10
    9.5/10
  • Preis/Leistung - 7.5/10
    7.5/10
8.7/10

Zusammenfassung

Ein Tablet-Riese mit tollem Display und langer Akkulaufzeit.
Bei der Software fehlen leider weiterhin die Google-Mobildienste und HarmonyOS verfügt nicht über denselben Funktionsumfang wie in China. 
Das Zubehör in Form des neuen M-Pencils und des Smart Magnetic Keyboard überzeugen in ihrer Funktionalität voll und ganz.

Alles in allem ein gelungenes Tablet, welches aber preislich sicher dazu einlädt mit anderen Geräten zu vergleichen.

Pro

  • großes, sehr gutes Display
  • ausdauernder Akku
  • M-Pencil & Keyboard

Kontra

  • Widevine L3 Erkennung bei Streaming Anbietern wie Netflix (nur SD-Wiedergabe)
  • keine Google-Dienste
  • nur als WiFi-Version
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7 Kommentare

  1. Lars 10. September 2021
    • Marco 11. September 2021
      • Lars 13. September 2021
        • Marco 14. September 2021
  2. Jo 11. September 2021
  3. Niels 13. September 2021
    • Marco 14. September 2021

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