Mit der P30 Serie (Test) geht natürlich wieder die Suche nach dem „PERFEKTEN“ Displayschutz los. Es gibt, und ja, gab auch schon vor dem Release, einige Marken, die genau das bieten wollen. Den perfekten Schutz. Eines sei vorab gesagt, einen „PERFEKTEN“ Schutz gibt es nicht, irgendwas ist ja irgendwie immer.

Ich habe mir nun den Displayschutz von PanzerGlass angesehen. Der ein oder andere eifrige Leser wird bemerkt haben, dass wir diesen natürlich nicht das erste Mal bei uns haben. Wenn wir uns den Test von Marco und Rainer anschauen, wo PanzerGlass für das Mate 20 Pro, sowie das P20 eine 9,2 von 10 Punkten bekommen hat, könnte das hier bei mir ja echt interessant werden.

Im Zuge des Tests haben wir von PanzerGlass zwei Gläser, sowie zwei ClearCases zur Verfügung gestellt bekommen und markieren den Beitrag deshalb als [WERBUNG].

Wie ihr eine Folie / ein Glas von PanzerGlass anbringt ist nicht einfach, ich selbst habe wirklich beide Gläser gebraucht, und dann auch noch die Hilfe eines Applikators genutzt, da ich nach dem Anbringen über die freie Hand arge Probleme mit dem ClearCase hatte. Doch zunächst etwas über das Set-Up.

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Set-Up und Unpack der PanzerGlass Produkte

Der P30 Pro Test mit PanzerGlass

Ich bekam zum einen den Displayschutz, welcher nicht nur den Härtegrad 9H aufweisen kann, sondern auch geschmeidig am „Curved“ Design des P30 Pro anliegen soll. Zum anderen habe ich ein Crystal ClearCase bekommen, welches nicht wie bei anderen Hüllen die schöne Farbe Breathing Crystal des P30 Pro verdeckt, sondern die Sicht frei auf das Farbenspiel lässt. Beides ist in meinem Test zusammen genutzt worden, ausschließlich und nur Produkte von PanzerGlass!

Den ersten Displayschutz habe ich frei Hand auf das Display geklebt. Dabei habe ich sämtliche Hüllen entfernt und nach beiliegender Anleitung den Schutz auf das Display aufgebracht. Frei Hand ist dies allerdings nicht so einfach, was ich einige Tage später feststellen durfte, doch dazu gleich mehr. Anschließend habe ich noch das ClearCase angebracht, welches natürlich einfach wie eine normale Hülle durch leichten Druck von einer Seite um das Smartphone geschoben ist.

So testete ich diese Konstellation nun eine Woche, allerdings bemerkte ich dann auch, dass ich nicht wirklich filigran genug war, um das Display korrekt zu platzieren. Oberhalb waren Staubpartikel unter das Glas gekommen, welche natürlich durch den Kleber auf der Rückseite des Displayschutzes nicht mehr zu entfernen waren, auch wenn man, was viele nicht wissen, mit dem „Staubentferner“ dies natürlich aktiv versuchen kann, danach einfach wieder anbringen.

Grund hierfür war, dass das ClearCase und der Displayschutz nahezu milimetergenau aufeinander abgestimmt sind. Ich aber leider frei hand nicht die Filigranität besaß (Mann, über 2 Meter groß :-D) den Displayschutz genau anzubringen. Das Resultat war ein ClearCase, welches sich beim An- und Ausschalten des Displays unter den Displayschutz geschoben hat, welches Staubeinlagerungen zur Folge hatte.

Schauen wir mal bei Runde zwei

Bei meinem Gespräch mit PanzerGlass (hier noch einmal ein großer Dank an Frank) habe ich erfahren, dass es einen Applikator gibt, welcher einem das Anbringen des Displayschutzes erleichtert. Dieser ist gerade einmal etwas größer als das Smartphone Display selbst, und erzeugt hierbei spielendleicht eine perfekte Passfunktion, wie eine Schablone. Mit dem Applikator haben wir ein neues Display angebracht und es hat definitiv besser gepasst. Auch die Staubpartikel sind minimalst nach nun über 2 Wochen aktivem Testen und Alltagsgebrauch.

Natürlich gibt es auch hier Punkte, wie man die Staubansammlung vermeiden kann. Zum Beispiel, wenn man das Smartphone weniger in der Hosentasche trägt, oder allgemein Hosen hat, welche nicht so viel Staub erzeugen. Aber mal im Ernst, ich habe ein paar kleinere Partikel unter dem Glas, was ich bei jedem Test bisher hatte, und ich bin damit total ok, denn bei eingeschaltetem Display sehe ich sie nicht.

Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings beim Applikator, diesen gibt es für Privatpersonen nicht zu kaufen, doch in den Geschäften von Vodafone, mobilcom-debitel und aetka kann man sich das Displayschutzglas kostenfrei über den Applikator anbringen lassen. Demnächst soll wahrscheinlich noch die Telekom folgen. Bislang kann man dort nur PanzerGlass kaufen, sie haben allerdings noch keinen Applikator.

ClearCase als Allrounder

Vom ClearCase bin ich voll begeistert. Ich bin jemand, der sonst immer sehr pingelig mit Schutzhüllen ist, vor allem wenn sie eine „Farbe“ haben. Wenn ich ein Smartphone mit einer Farbe (sagen wir Breathing Crystal) kaufe, dann möchte ich diese auch sehen, und nicht durch eine gelbe Hülle verdecken. Dabei bin ich vom ClearCase begeistert, es ist kristallklar und trotz Schutzhülle verdeckt es meinen Blick auf die Farbe nicht. Es ist sogar im Alltag so, dass ich trotz Case auf die Farbe angesprochen werde und Kollegen aber auch Kunden mich dann fragen was das für ein Smartphone ist, und vor allem, dass die Farbe so schön sei.

Im Drop-Test von 1m Höhe auf Stein (ca. Hosentaschenhöhe) kann man dem ClearCase keinerlei Spuren ansehen, selbst das Glas auf der Rückseite ist nicht gesprungen.

Einen kleinen negativen Punkt gibt es allerdings schon, besonders wenn man sehr fettige Finger hat (z.B. nach dem Essen einer Portion Pommes, Pizza, oder etwas anderem FastFood Artigen) kann man die Fettfinger leider sehr stark und penetrant auf der Rückseite sehen ;-). Aber wir auch schon von Marco und Rainer in den Tests erwähnt, kann man die Fingerabdrücke durch leichtes wischen wieder entfernen.

In-Screen Fingerprint funktioniert!

Eines der größten Probleme von Displayschutzfolien ist der In-Screen Fingerprint. Hier hat PanzerGlass allerdings ein Produkt geschaffen, welches perfekt mit dem Fingerprint zurechtkommt. Durch die etwas anders beschichtete Oberfläche des Glases ist es, subjektiv gesehen, sogar einfacher den Fingerprint zu betätigen.

Ein Punkt ist ebenfalls die leicht spiegelnde Eigenschaft, somit ist z.B. ein Fingerabdruck als leichter Spiegel auf dem Display direkt sichtbar und auch bei eingeschaltetem Display erkennbar. Das haben wir auch schon bei vorherigen Tests angemerkt, und ist leider noch nicht beseitigt, aber es ist nicht so sehr störend, ich selber reinige mein Display eh mehrmals am Tag, da ich Fingerabdrücke, egal wo, nicht wirklich mag.

Fazit und ein paar persönliche Worte zum Displayschutz und dem ClearCase

Aus Erfahrung muss ich sagen, dass es so etwas wie den perfekten Schutz nicht gibt, allerdings für mich persönlich kommt PanzerGlass dem schon sehr nah. Natürlich muss man, oder vielmehr kann man, einiges noch anpassen oder verändern. So z.B. der Punkt mit den Fingerabdrücken, oder eine einfachere Möglichkeit um den Displayschutz anbringen zu können.

Meine Empfehlung für den Displayschutz ist allerdings definitiv, dass ihr das Glas mit Hilfe des Applikators anbringt, denn ohne könnte es wirklich zu Problemen kommen. Wo ihr dafür die Hilfe findet, habe ich Euch im Artikel hinterlegt.

Am Ende zählt aber der Schutz des teuer gekauften Smartphones, und das meistert der Schutz von PanzerGlass in der Tat wie ein Profi. Wenn ihr euch da einmal selbst überzeugen wollt, könnt ihr das natürlich auch. Bei Amazon ist der Displayschutz* aktuell für 24,52€ zu haben, und auch das Crystal ClearCase* findet ihr bei Amazon für 32,18€. Ein kleiner Tipp, nach aktuellem Stand ist der Displayschutz sogar 18% günstiger als die UVP von PanzerGlass selbst, schnell sein lohnt sich hier.

*enthält REF-Links

9.1 Beste Wahl

Auch wenn es vielleicht nicht das Beste für jeden ist, für mich ist es nach meinem Test die beste Wahl

  • Installation 7
  • Passform 10
  • Transparenz 9.5
  • Touchsensitivität 10
  • Haftung am Display 8
  • Schutzwirkung 10
  • Preisleistung 9
  • Nutzerbewertungen (8 Stimmen) 3.9
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Über den Autor

Sascha Lewandowski

Die Symbiose zwischen dem Menschen und der Technik treibt mich als Informatiker an, euch das Wissen nicht nur im Consumer-, sondern auch auch um Enterprise-Bereich zu eröffnen.

3 Kommentare

  1. Avatar
    Markus veröffentlicht am

    Leider nicht nutzbar, aber dafür richtig teuer!
    Wie alle am Rand verklebten Folien Spiegeln sie extrem und haben Dots bzw. Schlieren. Also nicht nutzbar! Ich hatte so eine Folie für so eine Stunde drauf. Dann hat es mich so genervt, dass ich sie runter genommen habe!

    Einzige wirklich gute Lösung ist aktuell die Variante mit dem selbst aufkleben. Diese Folien werden mit einem UV aushärtenden Kleber geliefert.
    Flüssigkeit in die Mitte. Folie drauf. Aushärten und man hat eine sauber verklebte Folie ohne diese nervigen Spiegelungen.
    Und dann zählt man dann weniger als die Hälfte des hier angegebenen Preises. (Findet man z.B. bei der Firma mit dem großen A.)

    Ich finde diese Tests inzwischen nur noch traurig, da so nur die Verbraucher zu suboptimalen Produkten gebracht werden

    • Avatar
      Alexx veröffentlicht am

      Ich musste mit Panzerglasfolien leider ähnliche Erfahrungen machen.
      Sehr fummelige Angelegenheit und man braucht oftmals eine “Übungsfolie”.
      Bei den “gebogenen” Displays komme ich um normale Folie nicht herum (wie aktuell beim P30 Pro).
      Kleber auf ein 1100 € Gerät zu kippen, ist mir irgendwie zu heikel!
      Da habe ich 2 schöne Folien von AsBellt gefunden, welche ich wärmstens empfehlen kann.

      https://smile.amazon.de/gp/product/B07P5CG2NM/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1

      Nach über einem Monat noch immer alles prima. Ich bin eher grobmotorisch und habe die Folie trotzdem gut auf’s Display bekommen 😉
      Sieht aus wie ab Werk.

    • Avatar
      Helmut veröffentlicht am

      Also ich möchte Ihnen Mitteilen das es bei Amazon von der Firma RBNana eine Panzerglasfolie für 5,99€ gibt, mit Applikator. Ich habe dies in Gebrauch und bin sehr zufrieden.

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