In 32 Tagen wird in London das neue Mate 20 und das Mate 20 Pro vorgestellt. Je kürzer die Zeit bis zum Launch, desto mehr wird geleakt. Da hier aber nicht alles Mate 20 ist, wo Mate 20 draufsteht, habe ich mir vorgenommen nicht jeden “Foto-Fetzen” hier als Update rauszuhauen, sondern lieber ein wöchentliches Update zu machen. Das gibt euch in Rue die Möglichkeit die aktuellen Gerüchte mitzubekommen und uns die Möglichkeit das ein oder andere Gerücht auf mal zu prüfen, bevor wir was raushauen.

Hima, Laya und Everest

Ich hatte im letzten Update schon die Namen von Mate 20 (HMA) und Mate 20 Pro (LYA) erwähnt. Und vor allem, dass ich denjenigen abfeier, der für die Namensgebung zuständig war.
Jetzt lege ich noch einen oben drauf. Denn auch Everest (EVR) wird ein weiteres Modell der Mate 20 Reihe. Fraglich ist hier im Grunde nur noch, ob es ein Mate 20 Max sein wird oder vielleicht wieder ein Porsche Design Gerät.

Ich persönlich weiß gar nicht, was mir lieber wäre. Einerseits bin ich ja der Fan von GROSS – size matters – andererseits verspricht schon das Mate 20 Pro ein ordentlich großes Display.
Ähnlich zwiegspalten bin ich beim Porsche Design. Das Mate 9 PD fand ich großartig. Das MAte 10 Porsche Design war dagegen erstaunlich langweilig im Vergleich zum normalen Mate 10 Pro. Während dann das Mate RS schon wieder mit ganz eigenem Design punkten konnte.
Ich glaube inzwischen, das Mate RS ist vielleicht seiner Zeit voraus und ein guter Anhalt für die Mate 20 Reihe.

Edge Design bestätigt

Denn gerade ein markantes Merkmal des Mate RS wird definitiv auch bei – mindestens einem – Mate 20 Modell so vorhanden sein – das von Samsung bekannte Edge Display. Dies ist spätestens seit dem Teaser von Huawei selber wohl bestätigt.

Huawei Mate 20 Edge Display

Quelle: Huawei Mobile Twitter

Der Spruch ist im Übrigen eine Botschaft an Apple. Der Tweet erschien im Kontext der diese Woche stattgefundenen Apple Keynote.

Ebenso dürfte mit dem Auftauchen eines Wireless Charging Pods auch bestätigt sein, dass auch Huawei zukünftig auf diese Technologie – neben dem SuperCharge – setzen wird.

Huawei CP60 CMF Wireless Charching

Grüße an Apple

Hier gab es dann gleich noch zwei weitere Seitenhiebe:

Die Anspielung auf das Ausbrechen aus dem Kreis – der “zufälligerweise” Ähnlichkeit mit dem Apple Campus hat und das Wortspiel wo aus “Same” – in Anspielung auf wenig Innovation bei Apple – die eigene Botschaft “Beyond Consistency – Beyond Horizon – Beyond Intelligence” wird. Natürlich eine Anspielung auf die eigene Entwicklung – insbesondere mit Triple Lense Kamera beim P20 Pro und AI.

Ich persönlich mag solche “Battle” zwischen Herstellern. Man kann das natürlich mit Fanboy-Brille sehen und total verurteilen, sachlich analysieren und in den Social Media mit anderen streiten. Oder man lehnt sich einfach zurück, grinst und hofft, dass der andere irgendwann einen treffenden Konter hat, über den man dann genauso schmunzeln kann.

Front erneut geleakt

Tatsächlich gibt es auch wieder neue Bilder zum Frontdesign. Aus meiner Sicht hier zum Mate 20 Pro, welches auch frühere Leaks bestätigt (siehe weiter unten).

Auffällig bleibt hier vor allem der super schmale Rahmen. Hach waren das noch Zeiten, als man nur über schmale (oder eben nicht so schmale) Ränder gesprochen hat. Durch Notch-Diskussionen ist das ganz ins Hintertreffen geraten. Dabei sorgt die Notch – zu der ich je nach Ausgestaltung eine differenzierte Meinung habe – aber gerade mit dazu, dass die Ränder so schmal ausfallen können.

Gleichzeitig dürfte hiermit auch der Fingerprint unter dem Display so gut wie sicher bestätigt sein. Zumindest bei dem Mate 20 Pro. Denn wie wir vom Mate RS wissen, ist dieser nicht ganz so kostengünstig wie ein normaler Fingerprintsensor.
Ich gehe somit davon aus, dass wir uns beim Pro Modell auch auf einen knackigen Preis einstellen müssen, während das “normale” Mate 20 dann immer noch ein Topmodell – also kein Lite – ist, aber eben zu einem “markttauglicheren” Preis angeboten werden kann.
Wobei, in die Dimensionen von Apple wird man hier ganz sicher nicht vorstossen. 😉

Ebenfalls tauchte die Woche ein vermeintlicher Leak auf, der kurz darauf wieder von der Quelle verschwand.

Huawei Mate 20 Pro Leak GeskinDie Quelle war dabei kein geringerer als Ben Geskin, der ebenfalls für qualitative Leaks steht. Ob er den Tweet gelöscht hat, weil seine Verifizierung ergab, dass dies ein Fake ist und kein Mate 20 Pro oder aber aus anderen Gründen, ist unbekannt.

Ich persönlich vermute ersteres. Was dann wieder zeigen würde, was ich oben schon gesagt habe. Schnell bedeutet eben nicht Qualität.

In diesem Sinne: schauen wir mal, was uns dann kommende Woche an neuen Leaks, Gerüchten oder vielleicht sogar Fakten erreicht!

[Huawei Mate 20 – Leaks, Fakten und Gerüchte (07.09.2018)]

Gut 2 Wochen ist die letzte Aktualisierung dieses Mate 20 / Mate 20 Pro Info und Gerüchte Artikels nun wieder her. Seitdem gab es einiges an neuen Leaks, Fakes und auch heißen Gerüchten. Aber auch handfeste Fakten sind inzwischen bestätigt.

Machen wir eine kleine Bestandsaufnahme:

Mate 20 & Mate 20 Pro – 1 Gerät, 2 Versionen

Ist doch logisch, mag sich der ein oder andere bei dieser Überschrift jetzt denken. Aber es steckt dann doch mehr dahinter.

Denn auch beim Mate 10 hatten wir eine Pro und eine normale Variante. Diese unterschieden sich aber doch so grundsätzlich, dass man hier eher von 2 Geräten sprechen konnte. Beim Mate 20 gehe ich davon aus, dass es wie zuletzt beim P20 / P20 Pro wird. Wir haben also ein Design und lediglich gewisse technische Abstufungen, die sich dann auch im Preis nioederschlagen.

Gerade bei dem, was dem Mate 20 Pro nachgesagt wird – 6,9″ Display, QHD+ Auflösung, Wireless Charging, Fingerabdrucksensor im Display… – dürfte klar sein, dass der Preis nicht mehr wie beim P20 Pro aussehen wird. Und der lag mit 899 Euro UVP schon nur noch knapp unter dem 4-stelligen Bereich.
Ich halte es für gut möglich, dass das Pro die 1000 Euro-Marke reißt oder zumindest ganz nah (999 Euro) dran liegt. Da käme dann eine zweite – normale – Variante, die preislich auf dem Niveau des P20 Pro liegt, sicher gut auf dem Markt an. Wenn man hier vielleicht auch auf das ein oder andere Feature verzichten müsste.

Endlich QHD+ Auflösung

Wie oben schon erwähnt, gibt es auch Anzeichen dafür, dass Huawei beim Mate 20 Pro seine Position zu QHD Auflösungen aufgibt. Bisher hatte man darauf im Sinne einer besseren Akkulaufzeit immer “nur” auf FHD oder FHD+ gesetzt.

Huawei Mate 20 Pro Display Auflösung

Nun gibt es aber Informationen, die Huawei Geräte mit einer Auflösung von 1.080*2.244 und 1.440*3.120 Pixel zeigen. Naheliegend ist hier, dass es sich um Mate 20 und Mate 20 Pro handelt. Bei einer Displaygröße von satten 6,9″ ist durchaus nachvollziehbar, dass man hier sagt, dass eine QHD Auflösung doch bei mancher Anwendung einen merklichen Unterschied machen könnte. Wobei ich persönlich dies nach der Nutzung von QHD und FHD auf Smartphones weiterhin bezweifel. Aber zum einen lasse ich mich gerne eines Besseren belehren und zum zweiten ist bei einem Top-Smartphone mit dem prognostizierten Preis vielleicht auf schlichtweg die Markterwartung so, dass man QHD anbieten muss.

Die Rückseite

Tja, hier kann ich mich kurz fassen. Denn spätestens seitdem das Mate 20 (Pro) auf der IFA abgelichtet wurde, ist das Design mit der Triple Cam im Quadrat bestätigt.

Allen die jetzt aber direkt wieder “Ih, wie hässlich” schreien, möchte ich auf den Weg geben, dass wir bisher nur die Kamera sehen. Wie die Rückseite insgesagt wirkt, wird man erst wissen, wenn man das vollständige Design sieht. Hier gab es in der Vergangenheit durchaus schon mal die eine oder andere Überraschung!

Die Front – “Notch-Alarm”?

Bleibt noch das Design der Front. Hier soll das Mate 20 Pro mit 6,9″ erst einmal deutlich größer ausfallen. Und das bei Maßen, die insgesamt doch recht moderat erscheinen, wenn man sich die bisherigen Leaks anschaut. Wenn ich da an mein altes Nexus 7 und seine Ausmaße zurückdenke….

Viel interessanter ist aber unser 2018er Lieblingsthema: die Notch. Denn hier gibt es inzwischen mehrere Leaks, die darauf schließen lassen, dass wir zwei ganz unterschiedliche Ausprägungen erleben könnten.

So scheint es beim Mate 20 eine extrem kleine Notch zu geben. Allerdings dürfte hier dann auch nur Platz für eine Frontkamera sein. Auf einen 3D Face Unlock muss man hier dann wohl verzichten.

Anders beim (vermeintlichen) Mate 20 Pro. Hier ist die Notch doch recht breit und zeigt Öffnungen für Kamera(s) und Sensoren. Wie schon im letzten Update (22.08.2018 s.u.) spekuliert, spricht dies weiter für eine Dual Frontkamera, wie wir sie jetzt beim Mate 20 Lite gesehen haben und möglicherweise eben auch für ein 3D Face Unlock.

“Bestätigt” wurde die breite Notch erst wieder mit heutigen Bildern, die die vermeintliche Front des Mate 20 Pro zeigen. Dabei befindet sich das Gerät in einem Bumper, der standardmäßig bei Prototypen/Erlkönigen verwendet wird.

Fakt: HUAWEI.blog Leser wissen mehr – Der Vorstellungstermin

Zu guter Letzt nach all den Leaks und Gerüchten noch ein Fakt!

Wer hier regelmäßig liest, der weiß es schon länger. Nämlich wann Mate 20 und Mate 20 Pro vorgestellt werden. Auf der IFA-Keynote hat Richard Yu dieses Datum auch bestätigt. Und inzwischen dürfen auch wir sagen, dass wir wieder mit dabei sein werden.

Am 16. Oktober ist es mal wieder London – London Calling – wo dann endgültig alle Hüllen fallen und alle Inforamtionen offenbart werden. Und als “Mate Fanboy” kann ich nicht verhehlen, dass ich mich schon jetzt wie ein Kind vor Weihnachten auf diesen Moment freue.

 

[Leak der Rückseite mit Triple Kamera und weitere Render (22.08.2018)]

Im letzten Update gab es einige Render von den XDA Developers, die auf angeblichen Fotos basierten, die den Verantwortlichen dort vorlagen. Genau so ein Foto tauchte jetzt zusätzlich zu den Render Bildern auf der chinesischen Microblogging Plattform weibo auf.

Huawei Mate 20 Pro Leak Rückseite Triple Kamera

Auffällig ist hier natürlich die Anordnung der Triple Kamera. Das es auch beim Mate 20 (Pro) eine solche Triple Lense Kamera geben soll, die beim P20 Pro einfach nur begeistert hat, war mehr oder weniger ein offenes Geheimnis. Die Anordnung dieser Kamera ist allerdings gewöhnungsbedürftig interessant.

Ben Geskin, der für seine Render Bilder bekannt ist, nimmt dies dann auch gleich zum Anlass aus den bisherigen Leaks ein paar mögliche Designs abzuleiten.

Wichtrig dabei ist, dass es sich hier nicht um Fotografien der tatsächlichen Geräte handelt, sondern um selber erstellte Grafiken, die auf den bisher bekannten oder vermuteten Angaben basieren.

Links im Bild ist dabei ein vermeintliches/mögliches Mate 20 dargestellt. Auffällig hier die kleine Notch – neudeutsch “waterdrop notch” – und ein schmaler Rand um das Display.
Rechts dagegen beim vermeintlichen Mate 20 Pro das curved Design (wir berichteten; siehe unten) und die breitere Notch mit Dual Frontkamera und Sensor für 3D Face Unlock.

Ich rate hier noch dringend ab voreilige Schlüsse zu ziehen. Gerade Material, Farbe und Designelemente können hier noch ein ganz anderes Bild ergeben. Ob wir dieses aber wirklich erst in 55 Tagen sehen oder es vorher tatsächlich noch Bilder des tatsächlichen Gerätes – oder besser der Geräte – geben wird, bleibt abzuwarten.

 

[Neue Design Render (Artikel vom 20.08.2018)]

Noch vor der IFA nimmt das Thema Mate 20 so richtig Fahrt auf. Diesmal betrifft es explizit das HUawei Mate 20.

Die XDA-Developers haben hier exklusive Renderbilder erstellen lassen, die nach eigenen Aussagen auf Fotografien des Mate 20 beruhen.

The renders published in this article are based on real-life photographs of the Huawei Mate 20 that XDA-Developers was able to view. The photographs of the device were of an engineering sample and came from a trusted Chinese source who got into contact with FunkyHuawei.club. We verified the authenticity of the source based on details provided that first led us to discover the firmware files several weeks back. To protect our source’s identity, we contracted @SRenderr to recreate the design of the Huawei Mate 20 based on the photos that were provided.

Dabei fällt sofort die Notch ins Auge. Im Gegensatz zu den aktuellen Diskussionen beim kommenden Google Pixel 3 allerdings eher positiv, da sehr klein gehalten. Das Notch-Design hatte sich bereits vor einiger Zeit mehr oder weniger bestätigt, da – ebenfalls bei den XDA-Developers – eine Firmware des Mate 20 “zerlegt” wurde und die bisher bekannten technischen Daten zeigte.

Gleichzeitig widersprechen diese Render allerdings dem Leak der Front des Huawei Mate 20. Dieser zeigte eine breitere Notch und lies Schlüsse auf eine Dual-Frontkamera, sowie Sensoren für eine 3D Gesichtserkennung zu.
Möglicherweise unterscheiden sich jedoch hier Mate 20 und Mate 20 Pro doch deutlicher im Design. Oder aber einer der Leaks liegt schlichtweg falsch.

Interessant wird es auch bei den weiteren Renderbildern. Denn wir sehen hier wieder einen 3,5mm Klinkenanschluss. Dieser war zuletzt bei den Geräten von Huawei verschwunden. Ein Umdenken würde hier sicher viele “Kabel-Fans” freuen, würde aber so gar nicht dem aktuellen Trend entsprechen und auch eine 180° Wende bei der bisherigen Argumentation bedeuten.

Interessant ist auch die Anordnung der Triple-Kamera auf der Rückseite. Hier hatte man bislang auch gerade bei den letzten beiden Mate Modellen eine andere Designsprache gewählt.
Auf der Rückseite soll sich auch ein Fingerabdrucksensor befinden. Da die Rückseite des fotografierten Mate 20 jedoch abgedeckt war – wahrscheinlich ein Bumper – wie er bei Erlkönigen regelmäßig zum Einsatz kommt – konnte man diesen nicht genau genug bestimmen und hat deshalb auf die Einarbeitung in die Render verzichtet.

Für mich werfen diese – angeblich verifizierten Design Render – einige neue Fragen auf. Sowohl zum Design, als auch zu der Frage, ob Mate 20 und Mate 20 Pro sich vielleicht grundsätzlich unterscheiden. Auf jeden Fall verspricht es noch einiges an Spannung für die nächsten 7 Wochen bis zur Präsentation in London am 16. Oktober.

[Vorstellung am 16. Oktober in London (Artikel vom 17.08.2018)]

Nachdem wir nun doch einige erste interessante Leaks hatten, von denen einige eher zutreffend sind, andere eher weniger, könnt ihr euch nun ein Fixes Datum im Kalender eintragen.

Das Huawei Mate 20 / Mate 20 Pro wird am 16. Oktober in London präsentiert!

In (fast) genau 2 Monaten ist es damit schon wieder soweit. Nachdem wir ursprünglich etwas von Anfang November und Süden hörten, dann wieder doch Oktober, ist es jetzt fix. Und London ist ja auch immer einen Besuch wert.

Auch zum Kirin 980 gibt es inzwischen die Bestätigung, dass dieser in der Mate 20 Serie zum Einsatz kommt. Woebi Mate 20 Serie hier das Mate 20 und das Mate 20 Pro meint. Das Mate 20 Lite – welches wir im Rahmen der IFA erwarten – wird mit dem Kirin 710 ausgestattet sein.
Ebenso wurde bestätigt – übrigens in einer offiziellen Pressemitteilung an südafrikanische Medien – dass der Kirin 980 ebenfalls auf der IFA 2018 präsentiert wird und der erste Serien-Prozessor ist, der im 7nm Verfahren hergestellt wird.

Da Huawei für den 31.08.2018 auf der IFA zu einer Keynote eingeladen hat, dürften wir also bereits heute in 2 Wochen alle Informationen zum Herzstück des Mate 20 (Pro) erfahren. HIer bleibt Huawei dann seiner 2017er Agenda – wo ebenfalls der Kirin 970 auf der IFA und das Mate 10 Pro im Oktober präsentiert wurde – treu. Wir werden hier natürlich unmittelbar von den Events für euch berichten.

Weitere Indizien für Notch-Design beim Mate 20

Neben dem konkreten Datum und dem Ort der Vorstellung, gibt es auch neue Informationen, respektive Gerüchte, zum Design.

So will Steve Hemmersdorf – für gewöhnlich bereits im Vorfeld bestens über die technischen Daten zu neuen Geräten informiert – erfahren haben, dass die Notch beim Mate 20eine Höhe von 6,8mm hat. Das wäre ziemlich genau das gleiche Maß wie beim Mate 10 Pro. Allerdings mit dem Unterschied, dass wir beim Mate 10 Pro eben einen kompletten Rand und nicht nur den Einschnitt haben.

Spätestens mit diesen – aus meiner Sicht zuverlässigen – Informationen, müssen wir uns wohl von dem Gedanken verabschieden, dass Huawei wie bei seinem Mate RS auf ein Design ohne Notch setzt.
Allerdings bleibt noch eine kleine Hoffnung. Denn im weiteren Verlauf des Twitter Threads räumt Hemmersdorf ein, dass er nicht sicher ist, ob diese Daten nun das Mate 20 oder das Mate 20 Pro betreffen.

Legen wir nun hier die bisherigen Leaks und unsere SChlüsse an, wobei das Mate 20 mit rund 6,3″ Display kommt und das Mate 20 Pro mit bis zu 6,9″, dann betreffen diese Daten wohl das “normale” Mate 20. Andererseits bleibt dann auch wieder die Frage offen, ob man hier wirklich bei einer Serie zwei Unterschiedliche Designs zum EInsatz bringen. WARUM NICHT? Denn schon beim Mate 10 und Mate 10 Pro hat man dies getan – man denke nur an die Position des Fingerabdrucksensors.
HIer können somit alle, die das Notch-Design überhaupt nicht mögen weiter hoffen.

Interessant ist auch noch die Angabe zum unteren Rand. Dieser fällt mit 3,8mm deutlich schmaler aus, als zum Beispiel beim Mate 10 Pro. Hier liegt dieser bei rund 7,5mm. Und als breit oder gar störend breit habe ich diesen bislang noch nie empfunden – im Gegenteil.

Und letztlich scheinen diese Angaben auch mit den zuletzt geleakten Bildern des Front-Designs (siehe unten, Update vom 13.08.2018) übereinzustimmen.

Damit sind in meinem Kalender jetzt der 31. August und der 16. November ganz dick markiert. Und als langjähriger absoluter Mate-Fan muss ich sagen, dass ich mich auch diesmal wie ein kleines Kind vor Weihnachten auf die “große Bescherung” freue.

[Curved Design und Notch Display?! – Artikel vom 13.08.2018]

Der Sommerurlaub (zumindest meiner) ist vorbei – Zeit sich mal wieder dem Mate 20/Mate 20 Pro zu widmen und sich die aktuelle Leak Lage anzuschauen.

Aktueller Leak der Mate 20 Front

Ganz aktuell zeigt uns HuaweiCentral einen Leak zum vermeintlichen Mate 20. Darauf erkennt man die Front, die ein gebogenes Design zeigt. Dieses Curved Design kennen wir von Samsung. Und da wir ja bereits wissen, dass die Displays für das Mate 20/Mate 20 Pro ziemlich sicher von Samsung stammen, ist dies auch gar keine so große Überraschung.

Ebenfalls zu sehen ist die (der, die, das) Notch. Also der EInschnitt/die Einkerbung am Front-Display, in dem Sensoren und Frontkamera(s) untergebracht werden. Diese fand bei Huawei mit den Modellen der P20-Serie Einzug und wurde eine Weile heiß diskutiert. Beim Mate 20/Mate 20 Pro hatten wir zudem spekuliert, ob man hier wirklich ebenfalls auf diesen “Trend” setzt oder – gerade aufgrund der Größe – auf die Notch verzichtet. Im Hinblick auf die aktuellen Leaks zum Mate 20 Lite und jetzt zum Mate 20, dürfte diese Frage wohl auch für das Mate 20 Pro beantwortet sein.

Auf dem Leak soll übrigens das Display des Mate 20 mit 6,3″ zu sehen sein. Im Hinblick auf das Mate 20 Pro hatte ich ja noch Ende Juni auf ein 6,9″ Display getippt, da angeblich entsprechende Smasung-Displays von Huawei gekauft wurden. Ich halte dies auch weiterhin durchaus für möglich, da man damit beim Mate (Pro) auch wieder das Merkaml der Größe gegenüber der P-Serie umgesetzt hätte. Size matters…..

Wer sich übrigens fragt, warum Huawei seine Displays beim Mitbewerber Samsung einkauft, das ist ganz einfach. Es gibt schlichtweg nicht viele Hersteller für (AM)OLED Displays. Samsung ist einer davon.

Huawei Mate 20 Front Notch Leak

Was wir noch sehen, sind die Öffnungen der Notch. Diese lassen einiges an Spekulationen zu. Scheinbar könnte man hier auch – wie zuletzt beim P SMart Plus und Mate 20 Lite – auf eine Dual-Frontkamera setzen. Ebenso spekuliert man hier über einen 3D Sensor zur Gesichtserkennung. Auch dies halte ich für durchaus wahrscheinlich, nachdem man zuletzt per Update die Gesichtserkennung/-entsperrung auf diverse Geräte gebracht hat. Allerdings arbeitet diese nur mit 2D – im Gegensatz zu Apples Gesichtserkennung. Hier könnte man jetzt beim Mate 20/Mate 20 Pro entsprechend nachziehen oder sogar eine neue oder verbesserte Technik ins Spiel bringen.

Ein Firmware Leak der mehr verrät

Neben dem aktuellen Leak der Front, gab es zuletzt auch einen Firmware Leak bei den XDA Developers. Auch dieser betraf das Mate 20 und ließ einige Schlüsse auf die technischen Details zu.

Wenig überraschend wird wohl der Kirin 980 zum Einsatz kommen. Der erste SoC, der im 7nm Verfahren hergestellt wird. Die Vorstellung des Kirin 980 erwarten wir im Rahmen einer IFA Keynote Ende des Monats, von der wir natürlich auch von vor Ort berichten werden.

Wie auch bei der Displaygröße wird man wohl auch beim Akku wieder für den markanten Unterschied zur P-Serie sorgen. Hier soll beim Mate 20 ein 4.200mAh Akku zum Einsatz kommen. Dieser liegt dann nochmal 200mAh über dem im Mate 10 Pro und P20 Pro verbauten Akku (P20 Pro vs. Mate 10 Pro).
Passend dazu wird man wohl nun auch auf den Zug des kabellosen Ladens aufspringen. Dies ist bislang exklusiv dem Mate RS vorbehalten. Mit dem Mate 20 und dem Mate 20 Pro wird aber Qi Laden auch für die Masse salonfähig gemacht. Ob man dazu eine eigene Technologie zum kabellosen Laden Einsatz bringt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Android 9 Pie und EMUI 9 – die große Unbekannte

Was hingegen bislang noch ein großes Geheimnis ist, ist die Software. Natürlich wird das Mate 20/Mate 20 Pro ziemlich sicher das erste Huawei Smartphone mit Android 9 Pie und EMUI 9 sein. Aber was uns da an konkreten Neuerungen – gerade bei EMUI – erwartet, dazu gibt es bislang noch keinerlei Informationen oder Gerüchte. So bleibt letztlich nur die Spekulation, wie Huawei denn Android 9 Pie mit EMUI 9 kombiniert.

Wann wird die Mate 20 Reihe vorgestellt?

Während wir uns beim Mate 20 Lite sicher sind, dass es schon recht bald offiziell wird – voraussichtlich im Rahmen der IFA – haben wir zum Mate 20/Mate 20 Pro Launch keine neuen vertrauensvollen Gerüchte.

Gingen wir zuletzt davon aus, dass es statt Oktober eher November werden könnte und als Ort Rom im Raum steht, konnten wir dies in den letzten Wochen nicht erhärten. Eher gab es Indizien, die dagegen sprachen. Im Kontext der IFA wird es hierzu sicher noch ein paar heiße Gespräche mit Spekulationen geben. Und nach der IFA beginnt dann – egal ob Oktober oder November – für Huawei die heiße Phase für den Mate  20 Launch. Und damit auch die Zeit für weitere Gerüchte, Leaks und wahrscheinlich wieder das vollständige WIssen, bevor wir überhaupt den Launch erleben. Ich persönlich finde letzteres ja eher etwas schade, da es die Vorfreude mindert.

[Artikel vom 26.06.2018]

Das erste Halbjahr ist noch nicht um, da geht es mit den Gerüchten zum Mate 20 Pro schon los.

Wobei wir alle so selbstverständlich von Mate 20 oder Mate 20 Pro schreiben und dabei ist noch nicht einmal bekannt, ob sich der Name am zuletzt vorgestellten Topmodell der P-Serie – dem P20 Pro – orientiert oder ob man hier wieder mal eine ganz eigene Huawei Nomenklatur wählt und uns mit etwas ganz anderem überrascht.

Was wissen wir bisher vom Mate 20 Pro?

Bestätigt ist bisher lediglich, dass Huawei bei Samsung Displays eingekauft hat. Genauer gesagt schicke 6,9″ AMOLED. Nachdem man mit dem P20 Pro von der Displaygröße ja zu den Mate-Modellen aufgeschlossen hat, fehlt dem Mate ein wesentliches Herausstellungsmerkmal, das bisher diese Serie ausgezeichnet hat – size matters.

Da klingt es durchaus plausibel, dass man dieses beim kommenden Modell wieder korrigieren will und zu satten 6,9″ Displaydiagonale greift. Dank 18:9 Format dürfte dies dann in der Handhabung immer noch angenehm ausfallen. Zumindest nicht schlechter, als die 6″ Geräte im 16:9 Format.

Huawei Mate 20 Pro Display Front Leak

Mate 20 Pro Front? Bildquelle: Huaweicentral

Die hierzu geleakte Front dürfte noch eher Photoshop entstammen. Vor allem der Blick auf den schlecht gemachten Huawei-Schriftzug wirft doch reichlich Zweifel auf.
Allerdings könnte man beim Mate 20 Pro durchaus auch wieder auf die Notch verzichten. Bei 6,9″ ist reichlich Display vorhanden und die Begeisterung zum Thema Notch hielt sich ja doch deutlich in Grenzen. Wobei es mich nicht wirklich störte und mir die Lösung von Huawei zum Ausblenden der Notch gut gefallen hat.

Fingerprint – hinten oder im Display?

Das ewige Thema Fingerprintsensor und die perfekte Lage. Jahrelang habe ich hierzu ganz klar gesagt, hinten ist besser. Mit dem P10 gab es aber eine handliche Lösung, bei der ich gerne die Gestensteuerung des Frontsensors genutzt habe. Ich hatte hier meine absolute Meinung durchaus etwas revidiert. Beim P20 Pro fand ich den Frontsensor allerdings einfach nicht wirklich nutzbar. Selbst mit meinen großen Händen war eine Einhandbedienung damit nicht möglich. Zumindest nicht ohne die latente Gefahr, dass einem das Gerät aus den Händen fällt.

Beim Mate war der Sensor immer klassisch auf der Rückseite. Da war er stest perfekt platziert. Mit dem Mate RS hat man dann zusätzlich einen Fingerprintsensor ins Display gepackt. Zum Entsperren sicher eine angenehme Lösung. Gerade wenn das Gerät vor einem auf dem Tisch liegt.
Ob wir diesen dann allerdings auch im Mate 20 Pro sehen dürfte noch etwas fraglich sein. Denn der Sensor hat zwei entscheidende Nachteile.
Zum einen ist er nicht so schnell wie der bisher zum Einsatz kommende Sensor. Genau das, was alle so lieben bei dem von Huawei verwendeten Fingerprint. Er ist wahnsinnig schnell und zuverlässig.
Zum anderen ist die Technik preislich für eine Großserie noch nicht so attraktiv. Im Mate RS – im Preissegment von rund 1.500€ – spielt das keine Rolle. Bei einem Blockbuster wie der klassischen Mate Serie sehr wohl. Zumal die Kurve der Preisentwicklung hier in den letzten Jahren ja schon immer kontinuierlich angestiegen ist.

Hier setzen wir also derzeit noch ein großes Fragezeichen.

Und sonst so?

Neben dem großen Display wird man sicher auch das zweite markante Merkmal eines Mate wieder hervorheben wollen; den Akku.

Denn auch hier hat das P20 Pro das Mate 10 Pro eingeholt und ich hatte mich schon während meines Tests gefragt, was jetzt eigentlich überhaupt noch das Mate ausmacht. Bei größerem Display, folglich größerer Bauweise, könnte man hier beim Akku auch jenseits von 4.000mAh Stunden landen. Ich würde mich freuen.

Auch bei der Kamera hat man die Entwicklung inzwischen immer konsequent über die beiden Serien – P- und Mate-Serie – weitergetrieben. Nein, ich rechne nicht mit einer vierten Kamera. Aber ich rechne mit einer weiteren Optimierung. Vielleicht wird der Sprung nicht ganz so groß wie zuletzt beim P20 Pro, aber sicher legt man sich bei Huawei und Leica hier nicht auf die faule Haut.

Zu den Streitthemen microSD Slot und Klinkenanschluss für Kopfhörer sehe ich allerdings auch bei den nächsten Modellen schwarz. Die Hoffnung stirbt dabei sicher zuletzt, allerdings kann ich mir hier einen Paradigmenwechsel nicht vorstellen.
In der Praxis muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich einen SD Karte überhaupt nicht vermisse. Hier gibt es gute Alternativen zum Speichern von Fotos, Daten oder Backups. Lediglich der Klinkenanschluss hat mir in der ein oder anderen Situation gefehlt; und grundsätzlich dann hat man natürlich den Adapter nicht zur Hand.

Und was die Software betrifft, so dürfte das Mate 20 Pro dann auch wieder das erste Huawei Smartphone mit der jüngsten Android Iteration – Android 9 “P” – und EMUI 9 sein. Auch hierzu bin ich gespannt, was die Gerüchte bis dahin noch hierzu bringen werden.

Wann wird das Mate 20 Pro vorgestellt?

Nachdem ich mit dem Thema Zeitpunkt (von ersten Gerüchten) angefangen habe, schließt sich hier erstmal der Kreis mit dem wahrscheinlichen Zeitpunkt er Vorstellung. In Anbetracht der Tatsache, dass der wahrscheinlich zum EInsatz kommende Kirin 980 bisher auch noch nicht vorgestellt wurde, Anfang September die IFA vor der Tür steht und die letzten Mate Modelle im Oktober vorgestellt wurden, ist also der Tipp “Frühestens Oktober” nicht wirklich überraschend.

Allerdings wären wir nicht wir, wenn wir nicht auch da einen konkreteren Tipp hätten. Denn uns wurde zugeraunt, dass es diesmal nicht Oktober, sondern November werden könnte. Und es könnte diesmal auch südlicher werden, als die letzten beiden Male mit München. So soll sich das Mate 20 Pro angeblich in Rom der Weltöffentlichkeit präsentieren.

Auch wenn es bis dahin noch eine ganze Weile hin ist, freue ich mich als absoluter Mate Fan(atiker) schon jetzt auf das, was da so kommen wird. Und ich bin sicher, dass ich diesen Artikel bis dahin noch einige unzählige Male mit neuen Gerüchten und Leaks aktualisieren darf.

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Über den Autor

Marco

Blogger - Freelancer - Lebemann - Spaßkanone verheiratet, Familienvater, Sport-Fan, “Technik-Nööörd”, Social Media begeistert. (Fast) Immer gut drauf, witzig, nachdenklich, konstruktiv, neugierig, ironisch – gerne auch mal sarkastisch oder gar zynisch….!

21 Kommentare

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  4. Matthias veröffentlicht am

    Bei dem Handy im Rosa Case das auf der IFA gesichtet wurde ,ist die Fotoleuchte auf der linken Seite und bei dem versiegelten mit dem blauen Case auf der rechten Seite.

    • Marco

      Bei dem Leak von der IFA handelt es sich um das Mate 20 Pro, bei dem im versiegelten Case um das Mate 20.
      Das erkennt man daran, dass das Mate 20 einen Fingerprintsensor auf der Rückseite hat, das Mate 20 Pro jedoch nicht……;)

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