HUAWEI P-Serie: Das P steht für straPazierfähig

Neben all den Artikeln rund um Updates, Tests, Entwicklungen oder Handelskrieg, ist es vor allem auch immer der Austausch mit anderen, den ich spannend finde. Auch ein Grund, weshalb ich hier versuche auf jeden Kommentar – selbst auf die dämlichen (JA, DIE GIBT ES! 😉 ) – zu antworten und mich mit euch auszutauschen.

Ausgetauscht habe ich mich letzte Woche auch mit Mauro. Mauro ist Shopleiter bei einem bekannten Telekommunikationsunternehmen. Und er hatte eine interessante Geschichte mit einem Kunden.

Heute kam Kunde rein, der total durch den Wind war. Er fragt nach einer Hülle für ein P20 Pro, da sein Back-Cover leider komplett kaputt gegangen wäre. Die Kamera wäre aber noch (eingeschränkt) okay.
Ich nahm das Handy in Augenschein und fragte nach längerer Betrachtung wie es denn zu dem Schaden gekommen sei. Denn das Display war ohne jeglichen Kratzer.
Bei der Antwort blieb mir die Spucke weg!

Das P20 Pro Twilight wurde von einem VW  Tiguan (Leergewicht 1.510 kg!) überfahren! 

Das P20 Pro war beim Einsteigen unbemerkt aus der Jackentasche unter das Auto gefallen. Anschließend wurde es beim Verlassen der Garage vom Auto überrollt.

Klingt unglaubwürdig? Dann antworte ich im X-Faktor Stil:

Sie glauben diese Geschichte wurde frei erfunden? Dann muss ich sie entäuschen.

Eine ähnliche Geschichte ist nämlich auch dem Kollegen Steffen Herget vom c’t magazin passiert.

Beim Fahrradfahren ist ihm das HUAWEI P30 Pro aus der Tasche gerutscht und auf die Straße gefallen. Als ob das noch nicht genug war, ist dann auch gleich noch (mindestens) ein Auto drüber gefahren.

Und auch hier war die Überraschung – nach dem ersten (und zweiten) Ärger über das Malheur – groß.

„Knack“punkte Display & Cover

Tatsächlich sind bei modernen Smartphones – logischerweise – Display und Rückseite die Knackpunkte; im wahrsten Sinne des Wortes.

Das führt dann beim klassischen Fall-Schaden meist zu großer Verärgerung beim Besitzer. Denn das Display ist einer der größten Kostenfaktoren bei modernen Smartphones. OLED, 90/120 Hz, Inscreen-Fingerprint, abgerundete Kanten, etc.! All das gibt’s halt nicht zum Preis vom Discounter. Dazu kommt, dass Display und Akku heute bei vielen geräten eine Bauteilgruppe bilden. Muss also das Display gewechselt werden, wird der Akku gleich mit fällig.

Bester Schutz ist natürlich der sorgsame Umgang mit dem Smartphone. Aber auch dem sorgfälltigsten Nutzer kann es eben auch mal passieren, dass das Smartphone unkontrolliert der Schwerkraft ausgesetzt wird und dann Bodenkontakt erhält. Deshalb ist so ein Displayschutz in Form einer Folie, eines Panzerglas oder eben einem Case sicher empfehlenswert.

Die Erfahrungen zeigen nämlich auch, dass es unvorhersehbar ist, wie stark der Schaden ausfällt.
Mir selber ist schon ein gerät aus der Hand geschlagen worden und gegen zwei Wände und anschließend auf den Marmor-Fußboden geknallt. Im Rahmen war lediglich eine kaum sichtbare Delle.
Anderen fällt das Smartphone vom 50cm hohen Couchtisch auf den Teppich und das Display ist hin.

C’est la vie!

Was die Beispiele aber auch zeigen ist, dass die Technik selber durchaus robust ist. Trotz immenser äußerer Krafteinwirkung funktionierten in beiden oben geschilderten Fällen die Smartphones noch.
Im Fall von Steffen konnte ich sogar einen Blick auf Fotos werfen, die er mit dem zerstörten Gerät gemacht hatte. Also selbst die Kamera hatte den Crash überstanden.

Das was mir also oft in den ganzen Foren begegnet, dass die heutige Technik immer so empfindlich sei, stimmt immer nur bedingt. Mal hat man eben Glück und mal nicht.

Was sind Eure Erlebnisse mit der Strapazierfähigkeit von Smartphones?

6 Kommentare

  1. Rainer 29. September 2020
    • Matthias 30. September 2020
    • Marco 30. September 2020
  2. MARCEL P. 29. September 2020
  3. Reinhard 29. September 2020
  4. Anthony 30. September 2020

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