HUAWEI Mate 40 Pro - Titel

HUAWEI Mate 40 Pro: Entdecke den Pionier in Dir

HUAWEI hat heute das neue HUAWEI Mate 40 Pro für Deutschland vorgestellt. Und darüber hinaus die komplette Mate 40 Serie mit Mate 40 Pro+ und Mate 40 Porsche Design.

Nachdem bereits das Mate 30 Pro Launch Event „komisch“ war ob der neuen Umstände mit Google, ist es diesmal doppelt komisch. Denn zum Google Thema kommt auch noch hinzu, dass der Launch natürlich rein virtuell stattfand. Aber Google hin, Corona her, als Mate Fan bin ich natürlich wieder mit dabei.

Kommen wir zunächst zu den nackten Zahlen.

HUAWEI Mate 40 Pro technische Daten

HUAWEI Mate 40 Pro
ProzessorKirin 9000
1 x Cortex-A77 3,13 GHz + 3 x Cortex-A77 2,54 GHz + 4 x Cortex-A55 2,05 GHz
GPUMali-G78
RAM8 GB
Speicher256 GB
erweiterbar mit NM-Card bis 256 GB
Akku4.400 mAh (Li-Pol)
66 W HUAWEI SuperCharge
50W HUAWEI Wireless SuperCharge
Display6.67 Zoll (17,17 cm)
OLED
2.772*1.344px
456ppi
Horizon Display („curved“)
OSAndroid 10 (AOS) + EMUI 11
KameraQuad-Kamera
50 MP, f/1.9 Ultra Vision Kamera
20 MP, f/1.8 Ultraweitwinkel Kamera
12 MP, f/3.4 Telekamera
Front-Kamera13 MP, f/2.4
TOF-Sensor (3D Tiefensensor)
Konnektivität2G (GSM),3G (UMTS),4G (LTE), 5G
NFC
BT 5.2, BLE, SBC, AAC, LDAC, L2HC
WiFi 802.11a/b/g/n/ac/ax 2*2 MIMO, HE160, 1024 QAM
USB Typ-C
GPSGPS (L1 + L5-Dualband)
AGPS
Glonass
BeiDou
Galileo (E1 + E5a-Dualband)
QZSS (L1 + L5 Dualband)
NavIC
Abmessung / Gewicht75,5 mm*162,96 mm*9,1 mm
ca. 212 g
SensorenGestensensor
Infrarot
Fingerabdrucksensor im Display
Gyroskop
Kompass
Näherungssensor
Umgebungssensor
Schwerkraftsensor
Hall
Farbtemperatur
Hallsensor
Infrarotsensor
Umgebungslichtsensor
Barometer
Farbtemperatursensor
SchtzklasseIP68

Kirin 9000 & Mali G78

Der Kirin 9000 ist gleich in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Der im 5nm Design gefertigte SoC ist laut HUAWEI der aktuell leistungsstärkste in einem Android Smartphone. In der Big-Middle-Little Architektur verfügt er bei maximaler Taktrate von 3,13 GHz über immens viel Leistung. Gleichzeitig sorgt die Bauweise dafür, dass nur die Leistung abgerufen wird, die für die aktuell anfallenden Aufgaben benötigt werden. Dadurch arbeitet der Kirin 9000 besonders effizient; was auch der Akku-Laufzeit zu Gute kommt.

Im Vergleich zum Kirin 990 5g, wie er beim Mate 30 Pro 5G oder P40 Pro zum Einsatz kommt, verfügt er über einen Leistungszuwachs von über 30% bei der CPU und über 50% bei der GPU. Die 5G Leistung ist gegenüber dem Kirin 990 5G sogar verdoppelt. Allein fehlt es hier natürlich in Deutschland an der 5G-Infrastruktur, um davon auch etwas zu haben.

Allerdings ist der Kirin 9000 auch besonders, da er (erstmal) der letzte in gewohnter Weise gefertigte Chip ist. Denn die letzten Sanktionen des Handelskrieges haben dazu geführt, dass TSMC keine SoCs mehr für HUAWEI fertigen darf.

HUAWEI Mate 40 Pro

Display

Beim Display setzt man wieder auf das Horizon-Display Design; wie schon beim Mate 30 Pro. Die einen lieben es, die anderen mögen es gar nicht.
Was ich vor allem liebe, ist die Display-Größe. Satte 6,76″ sorgen dafür, dass das Mate 40 Pro wieder das ausmacht, wofür ein Mate für mich lange gestanden hat – die Größe! Natürlich handelt es sich wieder um ein OLED mit DCI-P3 Farbraum.

Akku

Das zweite was ein Mate (für mich) immer ausmachte, war der Akku. Der „schrumpft“ im Vergleich zum Vorgänger zwar um 100 mAh auf 4.400 mAh Stunden. Das dürfte aber durch die gesteigerte Effizienz nicht in einer „schlechteren“ Laufzeit resultieren.

Außerdem hat man hier auch bei der Ladetechnik nochmal nachgelegt. Kabelgebunden tankt das Mate 40 Pro mit 66 W auf. Ein entsprechendes Netzteil und extra USB-Kabel liegen natürlich bei.
Beim Wireless Charging ist man jetzt mit 50 W dabei. Also selbst wenn man mal das Mate 40 Pro an seine Akku-Grenzen gebracht hat, reicht eine kurze Kaffeepause um hier nachzuladen.

Kamera

Lag das Augenmerk bei den früheren Mate Modellen nie auf der Kamera, ist dies inzwischen ganz anders.

HUAWEI Mate 40 Pro
Space Ring Design

Auch hier setzt man die sehr erfolgreiche Kooperation mit Leica fort und bringt im Mate 40 Pro eine Leica 3-fach Kamera. Die Ultra Vision Kamera, die wir schon vom Mate 30 Pro kennen, löst jetzt mit 50 MP auf. Dazu kommt die neue Generation (2nd Gen) der Cine Kamera. Passenderweise im 3:2 Format. Und natürlich die Telefoto Kamera mit 5-fach optischem Zoom.

Was aber neben den Megapixeln inzwischen mehr und mehr Bedeutung gewinnt, ist die Software. Auch wenn dies kaum jemand wirklich registriert, weil alle nur Megapixel vergleichen. Hier sorgt zum Beispiel XD Fusion HDR dafür, dass das beste Resultat am Ende steht. Dafür werden von dem Algorithmus von allen Linsen die Bildinformationen ausgewertet und zum bestmöglichen Ergebnis zusammengesetzt.

Neu beim Mate 40 Pro ist Tracking Shot: Die praktische Funktion hilft dem Fotografen beim Fokussieren seines Motivs. Ist die Person festgelegt, ist sie mit automatischem Schwenk und im Zoom stets im Fokus, ohne weiteres Nachjustieren des Nutzers.

Frontkamera

Ultra Vision gibt es jetzt auch bei der Selfie Kamera. Hier kann man jetzt auf eine Notch wie noch beim Mate 30 Pro verzichten. Das liegt daran, dass man Selfie Kamera und Gesten in eine Linse packen konnte. Dazu kommt aber weiterhin der ToF Sensor, mit dem die 3D Gesichtserkennung ermöglicht wird. Diese bietet gerade beim Entsperren dann doch mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit unter nahezu allen (Licht)Bedingungen.

Physische Tasten & Gesten

Eine Besonderheit des Mate 30 Pro war das Fehlen der physischen Lautstärketasten. Diese kommen mit dem Mate 40 Pro zurück. Fans der Gestensteuerung müssen sich aber nicht umgewöhnen. Denn auch diese ist weiterhin verfügbar.

Dazu hat man die Gestensteuerung um einige neue Gesten erweitert. Man kann nicht mehr nur durch Gesten berührungslos am Display hoch-/runterscrollen. Auch seitliche Gesten sind jetzt möglich. Ebenso eine Touch-Geste um Musik zu steuern und eine „Hover“-Geste um das Display berührungslos zu aktivieren.
Ich muss dabei ja immer an den Film Minority Report denken. Noch scheinen mir die Gesten „nette Spielerei“ zu sein. Aber zukünftig könnte ich mir gut vorstellen, so Inhalte auf größeren Displays – z.B. auch dem TV – zu steuern. Die 1+8+N Strategie lässt grüßen!

Dazu kommen diesmal außerdem Stereo-Lautsprecher, die ja viele zuletzt auch vermisst hatten!

Android 10 & EMUI 11

Das Mate 40 Pro kommt nicht wie gewohnt mit der neuesten Android Version. Durch den Handelsstreit muss man hier nun warten, bis die aktuellste Android Iteration als AOSP verfügbar ist. Dies ist meines WIssens inzwischen der Fall. Und ersten Gerüchten zufolge arbeitet man auch bereits an einem Android 11 Update.

Bis es soweit ist, muss man mit Android 10 und EMUI 11 auskommen. Was in keinster Weise „schlimm“ ist. Denn meiner – oft geäußerten – Meinung nach, gibt es inzwischen eh durch die Hersteller-UIs mehr neue Funktionen, als durch Android selber.

Preis & Verfügbarkeit

Bleiben noch zwei große Fragen, die in den letzten Wochen heiß diskutiert wurden. Wird das HUAWEI Mate 40 Pro überhaupt bei uns verfügbar sein. Oder nur (zunächst) in China? Und wie sieht es mit dem Preis aus?

Das HUAWEI Mate 40 Pro erscheint im November 2020 in Deutschland in den Farben Black and Mystic Silver. Zu einer UVP von 1.199 Euro ist es dann im Handel und im HUAWEI Online Store erhältlich. Wer das Top-Smartphone bis zum 9. November vorbestellt, bekommt die HUAWEI FreeBuds Pro im Wert von 179 Euro und sechs Monate HUAWEI Music (9,99 Euro im Monat) kostenlos dazu.

Zum einen Freude, dass HUAWEI auch gerade den deutschen Markt als wirklich wichtig betrachtet. Zum anderen sieht man aber auch keine Veranlassung ob der „Google Misere“ den Preis etwas attraktiver zu gestalten. Natürlich werden darüber jetzt alle schimpfen. Aber vermeintlich sind das diejenigen, für die das Mate 40 Pro – gerade ohne Google Dienste – eh nicht in Betracht kommt. Doch ist die Frage, ob man nicht mit einem etwas attraktiveren Preis auch manchen Fan eher begeistern hätte können.

HUAWEI Mate 40 Pro
Quelle: evleaks

Ich persönlich finde es eher schade, dass optisch wieder das herausstehende Kamera-Modul auf der Rückseite überwiegt. Wo man es doch so viel besser kann, wie man mit dem Mate 30 Pro 5G und der (veganen) Leder-Rückseite gezeigt hat.
Aber diese Varianten bleiben leider dem deutschen Markt vorenthalten.

6 Kommentare

  1. Manfred Pfaffenbach 22. Oktober 2020
  2. Manuel 22. Oktober 2020
  3. Konstantin Kopold 23. Oktober 2020
  4. Kai 25. Oktober 2020
  5. Warlock 25. Oktober 2020
  6. Manfred Pfaffenbach 25. Oktober 2020

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