Huawei rechnet 2021 mit einem Umsatzrückgang von 30 Prozent Header

Umsatzrückgang bei HUAWEI – Aber Licht am Ende des Tunnels?

Der chinesische Netzwerkausrüster und Smartphonehersteller HUAWEI durchlebt aktuell aufgrund der US-Sanktionen sehr schwierige Zeiten. Sie dürfen keine Google-Dienste mehr verwenden, weswegen HUAWEI-Smartphones in den letzten Jahren für viele leider immer uninteressanter wurden und als Folge darauf mit dem nova 9 und 8i lediglich zwei neue Smartphones im Jahr 2021 in Deutschland erschienen. Bis vor ein paar Jahren war HUAWEI von der Smartphone-Welt quasi nicht mehr wegzudenken, doch mittlerweile sind sie leider für viele so irrelevant geworden, sodass sie schon seit einigen Monaten aus der Top 5 der größten Smartphone-Hersteller Europas verschwanden. Nun gehören Samsung, Xiaomi, Apple, OPPO und überraschenderweise Vivo zu den aktuell größten Smartphone-Hersteller von Europa.

Aber nicht nur in Europa, sondern auch im Heimatland China läuft es momentan eher schleppend für den Hersteller und dass obwohl hier die fehlenden Google-Dienste für die meisten Leute völlig egal sind. Die Chipkrise dürfte ein Grund für den Umsatzrückgang in China sein und da hilft es auch nichts, dass Qualcomm wieder Snapdragon-Prozessoren an HUAWEI liefern darf, die wohlgemerkt auf 4G setzen, denn Qualcomm ist es nicht erlaubt, 5G-Prozessoren an den chinesischen Hersteller zu liefern. Das Thema rund um 5G wurde in den letzten Monaten und Jahren immer wichtiger und da HUAWEI darauf leider gezwungenermaßen verzichten muss, wurden sie für viele in China uninteressant, weswegen man sich schließlich bei der Konkurrenz umsehen musste.

Für das zu Ende gehende Jahr rechnet der Hersteller mit einem Umsatzrückgang von fast 30 Prozent. Dieser soll 2021 bei umgerechnet rund 88 Milliarden Euro liegen, schrieb der rotierende Chairman Guo Ping in einem Brief an die Mitarbeiter, welcher auf der Internetseite des Konzerns veröffentlicht wurde. Das sind 28,9 Prozent weniger als im Vorjahr mit einem Umsatz von umgerechnet knapp 124 Milliarden Euro.

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Natürlich beziehen sich die Verluste nicht nur auf das schwierige Umfeld im Consumer Business Bereich bei den Smartphones, sondern auch auf die Umsätzen bei der Netzwerktechnik. Ebenso dürfte der Verkauf der Tochter honor sein übriges dazu geben.

Licht am Ende des Tunnels könnte es übrigens mit der aktuell vorangetriebenen Herstellung von eigenen Chips geben. Sollte man hier die Qualität von Qualcomm, Snapdragon oder Mediatek erreichen können, schaut die Zukunft wieder rosiger aus.

„Ein unvorhersehbares Umfeld für die Wirtschaft, die Politisierung von Technologie und ein Trend in Richtung Deglobalisierung sind ernste Herausforderungen“, hieß es in dem Brief.

Quelle: DerStandard

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7 Kommentare

  1. Matthias 3. Januar 2022
    • NoName 3. Januar 2022
    • Reinhard 3. Januar 2022
  2. Jonah 3. Januar 2022
  3. Maus 5. Januar 2022
    • Primo Klabauter 8. Januar 2022
      • Katzenfutter 10. Januar 2022

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