Eigene Prozessoren bieten Huawei einen Preisvorteil

Kirin 920

Huawei


Wie aus einer Studie der taiwanischen Digitimes Research hervorgeht wird der chinesische Smartphonehersteller Huawei auf lange Sicht einen Preisvorteil durch Chipsätze seiner Tochtergesellschaft HiSilicon haben. Obwohl HiSilicon anfangs noch mit Problemen, wie mangelnder Leistung oder schlechtem Energieverbrauch zu kämpfen hatte, wurden die Produkte kontinuierlich verbessert, woraus die ersten konkurenzfähigen In-House Prozessoren, der Kirin Reihe hervorgingen.
Der K3V2, der  2013 in Smartphones, wie dem Huawei Ascend P6 eingesetzt wurde, konnte im Mittelklasse Sektor durchaus überzeugen und mit dem Nachfolger HiSilicon Kirin 920 hat Huawei die erste SoC in der Branche, die den LTE-Standard Cat6 unterstützt. Genau dieser Kirin 920 wird Huawei nachhaltigen Erfolg bringen.
Mit jeweils 4 Cortex-A15 und 4 Cortex-A7 Kernen ist die Rechenleistung des Prozssor in der Oberklasse, wobei eine sehr geringe Energieaufnahme nötig ist. Laut der Nachforschungen von Digitimes hat der Kirin 920 SoC einen Produktlebenszyklus von etwa einem Jahr und kostet pro Einheit zwischen 20 – 25 US Dollar. Ein vergleichbarer Chipsatz aus dem Hause Qualcomm würde mit rund 40 US Dollar pro Einheit fast das doppelte kosten.
Wenn Huawei also in 20% ihrer Smartphones und Tablets den eigenen SoC einbaut, hat man einen beträchtlichen Preisvorteil gegenüber der Konkurrenz, die Chipsätze zukaufen muss. Jetzt ist es an Huawei diesen Vorteil an die Kunden weiterzugeben, denn auch die Mitbewerber sind nicht untätig und schauen bereits auf die günstigen aber guten Prozessoren, des taiwanische Hersteller MediaTek.
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5 Kommentare

  1. gugelugu 14. Juli 2014
    • Garrus 14. Juli 2014
  2. ScoobyDoo 14. Juli 2014
    • Rainer 14. Juli 2014
  3. Ben 14. Juli 2014

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