Aufgabe des „Max Berek Innovation Lab“ ist die Forschung und Entwicklung in den Bereichen neue optische Systeme, Computational Imaging, Virtual Reality und Augmented Reality

Dass Huawei und Leica kooperieren wussten wir ja schon, auch dass die Partnerschaft intensiviert werden soll, dass aber nun beide Big Player ein Forschungs- und Innovationszentrum gründen, das ist neu.

Das neue Forschungszentrum, mit Sitz am Leica Headquarter in Wetzlar, wird sich der Weiterentwicklung optischer Systeme und software-basierter Technologien zur Verbesserung der Bildqualität in den unterschiedlichen Anwendungsspektren im Bereich Fotografie und mobile Geräte widmen. Darüber hinaus steht die Entwicklung von Zukunftstechnologien in den Bereichen Computational Imaging, Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) im Fokus. Dazu werden Entwicklerteams aus beiden Unternehmen mit deutschen und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten.

Aha, also nicht nur Smartphone Fotografie, wie beim P9 und P9 Plus, nein auch bei Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) werden künftig die Köpfe zusammengesteckt und getüftelt. Das gefällt uns. Das macht Sinn. The next big thing in dieser Branche ist unserer Meinung nach eben genau dieses AR und VR. Was Leica und Huawei da zustande bringen steht noch offen, aber da wir wissen, dass alles was Huawei in der Vergangenheit angegangen ist, auch erfolgreich wurde, ist uns da nicht Angst und Bange, dass das grossartig wird.

Dass sich da zwei gesucht und gefunden haben, zeigt auch dass die Initiative des Forschungs- und Entwicklungszentrums persönlich von den beiden Machern der jeweiligen Firmen (Dr. Andreas Kaufmann, Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG und Ren Zhengfei, dem Gründer von Huawei) ausgegangen ist.

Der Name des gemeinsamen Forschungs- und Innovationszentrums geht auf den deutschen Pionier der Mikroskopie und Schöpfer der ersten Leica Objektive, Max Berek (1886 – 1949), zurück, der für die von Oskar Barnack erdachte und konstruierte legendäre Kleinbildkamera über 20 Objektive berechnete. Dank deren vorzüglicher Abbildungsleistung und nur durch das Zusammenwirken der genialen Konstruktion Barnacks mit den herausragenden Objektiven Bereks konnte die Leica Kamera und damit die Kleinbildfotografie zum weltweiten Erfolg geführt werden.

Wir sind gespannt, wann die Innovationen aus dem Lab greifen und wir den nächsten Technologiesprung aus dem Hause Huawei/Leica bestaunen dürfen. Für das Mate 9 wird es noch zu früh sein, aber vlt. ist es ja schon nächstes Jahr zum Release des Huawei P10/PX soweit.

Was wünscht ihr euch für neue Innovationen im Bereich Kamera/VR/AR von Huawei und Leica?

Quelle: Huawei Pressemitteilung
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Über den Autor

Rainer Fürst

Inhaber. Gründer. Blogger. technikaffin. fair. offen. kritisch. Vater von zwei wunderbaren Mädels. Leidender 60er Fan. Unambitionierter Rennradfahrer. Früherer Fitness Boxer.

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