Vor wenigen Tagen kam bei mir das Huawei ShotX an. Ein Gerät, das ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte. Darum hab ich vorab schon mal ein kleines HandsOn Video mit dem neuen Mittelklasse-Gerät von Huawei gemacht.

 

Mittlerweile sind meine Eindrücke etwas fortgeschritten, denn ich benutze das Huawei ShotX bereits seit einigen Tagen. Daher würde ich gerne einige Aussagen aus dem Video ergänzen. Es empfiehlt sich daher zuerst das HandsOn Video anzuschauen.
Die Verarbeitung ist wirklich klasse – gerade auch wenn man den Preis von 349€ bedenkt. Im Video hatte ich ja schon die Hardwaretasten und den Schwenkmechanismus der Kamera gelobt und dieser positive Eindruck lässt sich auf das gesamte Smartphone übertragen. Hier passt alles perfekt ineinander und nichts wackelt, knarzt oder lässt sich eindrücken. Top! Das Huawei ShotX hat zwar kein Unibody-Gehäuse, liegt aber trotzdem sehr gut in der Hand. Es ist auch nicht so rutschig wie ein Huawei P8 zum Beispiel. Das ist meiner Meinung nach auch der größte Kritikpunkt der Alu-Gehäuse, sie sind in der Handhabung rutschig. Die Rückseite vom ShotX dagegen ist zwar auch glatt, aber griffiger.

Das Display gefällt mir weiterhin sehr gut. Es ist völlig ausreichend scharf (ich bin sowieso ein Verfechter von Full-HD Displays) und hat auch eine gute Blickwinkelstabilität. Überzeugend war auch die Helligkeit, es ist subjektiv heller als das des Huawei Mate S. Man hat also auch bei direkter Lichteinstrahlung keine Probleme. Erste Angaben zur Akkulaufzeit kann ich auch machen: Überdurchschnittlich. Das Huawei ShotX hält gefühlt mit jeder Akkuladung länger durch. Momentan erreiche ich Display-On Zeiten von 7:00 Stunden ohne Gaming. Das ist ein ziemlich guter Wert wenn man bedenkt, dass das Huawei P8, das aktuelle Flaggschiff bei mir nur 5-6 Stunden Display-On Zeit erreichte. Genaue Angaben und Belege zur Akkulaufzeit reiche ich dann zum finalen Test nach.

Mit der langen Akkulaufzeit geht allerdings auch ein durchwachsenes Performance-Erlebnis einher. Hier hatte ich im Video ja noch nichts zu beanstanden, aber nach einiger Zeit hat sich der Prozessor doch manches Mal als Flaschenhals entpuppt. Versteht mich nicht falsch, das ShotX macht eine solide Figur bei der Performance und ist absolut dem Preis angemessen, doch als Nutzer von vorwiegend High-End Smartphones wird man beim ShotX doch manches Mal an die Mittelklasse Hardware erinnert. So gibt es manchmal Mikroruckler auf den Homescreens, vor allem wenn man einige Widgets nutzt. Besonders störend ist mir außerdem aufgefallen, dass das Smartphone manchmal sehr behäbig auf den Powerbutton reagiert. Hier genehmigt sich das ShotX manchmal 5-7 Sekunden bis das Display aktiviert wird. Das tritt aber sehr selten auf und lässt sich sicher mit einem Softwareupdate beheben – genau wie die anderen Performance-Probleme.

Die Kamera macht aber wieder einen guten Eindruck bei der Bildqualität, wenn ich mir auch mehr Spezialfeatures für die schwenkbare Kamera gewünscht hätte. Der Makeup-Modus ist zwar ganz witzig zum ausprobieren, erkennt aber nur bei sehr gutem Licht überhaupt ein Gesicht und ist sowieso wohl nur begrenzt nützlich. Ansonsten ist die Kamera natürlich sehr gut geeignet für Selfies, da die ohnehin gute Bildqualität die Selbstportraits ordentlich aufwertet. Entsprechende Bilder, die mit der Kamera geschossen wurden gibt es dann auch im kommenden Test.

Für weitere Infos zum Huawei ShotX haltet also Huaweiblog.de im Auge. Wenn ich was bestimmtes am ShotX testen soll dann ab in die Kommentare damit!

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Über den Autor

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Technikbegeisterter, 23 Jahre junger Huawei-Fan aus dem Tecklenburger Land in NRW.

1 Kommentar

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Rainer Fürst

Danke für das Hands On, Tobias! Mir hat es der Make Up Modus jetzt schon angetan... 😀

Ich freu mich schon auf den abschließenden Tests des Shot X.

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