Nach dem Swisscom den Auftrag für die Erweiterung seines Glasfasernetzes an Huawei vergeben hat, äußern nun einige IT-Sicherheitsexperten Bedenken soviel der Telekommunikations-Infrastruktur an einen chinesischen Anbieter zu vergeben.

Erst vor kurzem hatte chinesische Netzausrüster Huawei in der Schweiz zwei Großaufträge an Land ziehen können. Neben dem 300 Mio. Schweizer Franken schweren ist der Auftrag der Swisscom, haben die Chinesen auch vom Mobilfunkriesen Sunrise  einen Grossauftrag im Bereich Mobilfunk erhalten.

Dies veranlasst nun einige IT-Sicherheitsexperten, in Anbetracht der erneuten US-Spionagevorwürfe, deutliche Kritik an den Vergaben zu äußern. Ein nicht genannter Sicherheitsexperte meinte dazu

„Man müsse immer damit rechnen, dass internationale Beziehungen wechseln und neu Konflikte entstehen können.“

Zu diesem Thema gibt es Industrieinteressen auf beiden Seiten, da sowohl die USA als auch China die Informations-Dominanz im Cyberspace anstreben. Diese Interessen werden von vielen als Gefahr gesehen, wenn ein chinesisches Unternehmen, wie Huawei, immer mehr Netzwerke ausrüstet, die im Krisenfall missbraucht werden könnten.

Swisscom sieht aber hier keinen Grund zu Besorgnis und wehrt sich gegen die Kritik am chinesischen Unternehmen. Huawei liefert nur die Netzkomponenten an Swisscom. Der Betrieb liegt allein beim Telekommunikationsunternehmen. Was auch Swisscom-Sprecher Sepp Huber bestätigt:

„Swisscom wählt Lieferanten sorgfältig aus und vertraut auf deren Professionalität, unabhängig vom Herkunftsland.“

Zudem hat sich der Swisscom bei den zuständigen Bundesstellen in der Schweiz abgesichert. Es wurden dort keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit geäußert.

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