Der virtuellen Realität gehört die Zukunft. Daran glaubt offenbar auch Huawei und hat auf Sina Weibo mit der Huawei VR eine eigene VR-Brille angekündigt.

Huawei VR

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Auf den ersten Blick ähnelt die Huawei VR sehr der Samsung Gear VR. Wie bei dieser benötigt man zusätzlich zur VR-Brille noch ein aktuelles Smartphone-Flaggschiff, welches in die Brille eingelegt wird und als Bildschirm fungiert. Hierfür sollen das gerade vorgestellte Huawei P9 und Huawei P9 Plus sowie das Huawei Mate 8 zur Verfügung stehen. Wie man auf den Fotos erkennt ist die Halterung für das Smartphone bei der Huawei VR exakt angepasst, daher wird es wohl gleich drei VR-Modelle geben, jeweils ein Modell für jedes Smartphone. Dies ist umso wahrscheinlicher, da im Huawei P9 und Huawei P9 Plus ein USB-Typ C – Anschluss verbaut ist, während beim Huawei Mate 8 noch der klassische Micro-USB-Anschluss Verwendung findet.

Anders als bisherige Modelle wird die Huawei VR laut Mitteilung erstmals ein Virtual Reality-Erlebnis mit 360-Grad-Sound bieten. Für dieses Feature genügt allerdings nicht allein die VR-Brille, man wird noch zusätzlich passende Kopfhörer verwenden müssen. Ob diese im Lieferumfang inbegriffen sind, ist leider noch nicht bekannt.

Zudem ist auch nicht jeder Inhalt gleichermaßen geeignet, daher stellt Huawei zum Start kostenlos über 4.000 Filme, über 40 Spiele, 350 Panoramabilder und 150 Panoramatouren bereit.

Huawei VR

Ein zusätzliches Plus bietet die Huawei VR alle Brillenträgern. Da sie sehr fest am Kopf anliegt, ist es nicht möglich gleichzeitig eine normale Brille zu tragen, dies ist bei der Huawei VR aber auch gar nicht nötig, da die verbauten Linsen über ein Rad, an der oberen Seite, verstellbar sind und eine Kurzsichtigkeit von bis zu -7.00 Dioptrien ausgleichen können. Dieses Feature schätze ich persönlich besonders, nachdem ich die Samsung Gear VR einmal testen konnte. Diese bot mir zwar ein interessantes aber, aufgrund des zu geringen Ausgleichs meiner Fehlsichtigkeit, leider auch ein ziemlich unscharfes Seh-Erlebnis.

An der rechten Seite befindet sich zudem ein Touchpad für die Steuerung inklusive Lautstärkeregler, gleich darüber findet sich der Zurück-Button.

Zusätzlich bietet Huaweis VR-Brille eine Latenz von 20 Millisekunden, ein Sichtfeld von 95 Grad und einen Anti-Blaulichtfilter, um die Augen zu schützen.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings auch, dieser findet sich allerdings nicht bei der Brille selbst, sondern bei den erforderlichen Smartphones, denn das Huawei P9, Huawei P9 Plus und das Huawei Mate 8 verfügen alle nur über ein Full-HD-Display. Dies ist zwar beim normalem Gebrauch völlig ausreichen und reduziert den Stromverbrauch, bei einer Verwendung als Bildschirm in einer VR-Brille jedoch, wäre eine deutlich höhere Auflösung wünschenswert, da hier der Abstand zu den Augen nur wenige Zentimeter beträgt.

Wieviel die Huawei VR kostet ist bisher leider noch nicht bekannt, ebenso ob sie überhaupt bei uns angeboten werden wird. Einzig dass der Verkauf noch in diesem Jahr beginnen soll wurde bisher bekannt.

Aber wie immer bleiben wir für euch dran und berichten sobald es etwas Neues gibt.

Huaweis VR

Quellen: engadget, Sina Weibo

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Über den Autor

Vielseitig interessierte Bloggerin, die auch gern mal über den Tellerrand schaut und Katzen in jeder Größe liebt.

1 Kommentar

  1. Roland veröffentlicht am

    Ob dieser “Schuss” nicht nach hinten losgeht?!?

    Klar, haben andere Hersteller auch eine VR Brille im Portfolio und deshalb “braucht” auch Huawei so ein Teil 🙂
    Aber man darf nicht vergessen das andere Hersteller ein QHD bzw. 4K Display verbaut haben und Huawei nach wie vor aus Laufzeitgründen auf “nur” Full HD setzt. Was bei dem täglichen Gebrauch am Smartphone auch wirklich keine Rolle spielt, da mit bloßem Auge eigentlich nicht erkennbar. Aber bei einer VR-Brille wo das Smartphone nur ein paar cm vorm Auge sitzt, sieht das bestimmt anders aus.

    Und somit kommen wir zu meinem ersten Satz… Ich hoffe dass das Projektil in die richtige Richtung fliegt 🙂

    Gruß

    Roland

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