Trotz inzwischen fast 7 Jahren US-Sanktionen gegen HUAWEI, gibt es dennoch auch bei den Smartphones jedes Jahr bei uns zwei Modelle, bei denen sich das Hinschauen genauer lohnt. Neben dem stets unangefochteten Kameraprimus unter allen Smartphones mit der P-/Pura-Reihe, ist dies die Mate X-Reihe. Die Foldable Serie hat hier das klassische Mate auf unserem Markt inzwischen komplett abgelöst, auch wenn es die Serie – in China – natürlich noch gibt.
Und nach dem Pura 80 Ultra, dass Rainer wirklich sehr, sehr, SEHR genau unter die Lupe genommen hat, ist es jetzt als großer Foldable Fan an mir, das neue HUAWEI Mate X7 in meinem persönlichen Test zu bewerten.
Das startete am 22. Januar auf dem deutschen Markt. Leider auch hier wieder ohne jegliches (nationale) Event für uns oder zumindest ein Briefing. Unabhängig davon, dass wir natürlich gerne an die schönen Orte der Launch Events reisen, sind es aber vor allem die Briefings und Gespräch vor Ort, die uns fehlen. Denn hier gab es oft viele technische Informationen, Hintergründe zu gewissen Dingen und entsprechende “Aha-Momente” bei uns, bzw. den Hinweis “da kommt noch was”.
Und gerade beim neuen HUAWEI Mate X7 fehlen mir diese Informationen gerade ganz besonders. Denn soviel HUAWEI in der Pressemitteilung auch von neuen Maßstäben schreibt, die das neue Smartphone natürlich – mal wieder/wie immer – setzt, konnte ich im ersten Moment gar keinen wirklichen Unterschied zum Mate X 6 als Vorgänger feststellen.
Aber das ist schließlich auch die Aufgabe als Tester, genau solche Dinge herauszuarbeiten und für euch zu berichten. Viel Spaß also mit dem HUAWEI Mate X7 Test.

HUAWEI Mate X7 Test – Übersicht
Technische Daten & Lieferumfang
Technische Daten
| Technische Daten | HUAWEI Mate X7 | HUAWEI Mate X6 |
|---|---|---|
| Maße & Gewicht | Aufgeklappt: 144.2 * 156.8 * 4.5 mm Zusammengeklappt: 73.8 * 156.8 * 9.5 mm Gewicht: 236 g | Aufgeklappt: 144.04 * 156.6 * 4.6 mm Zusammengeklappt: 73.78 * 156.6 * 9.9 mm Gewicht: 239 g |
| Prozessor | Kirin 9030 Pro | Kirin 9020 Octa-Core |
| Betriebssystem | EMUI 15 | EMUI 15 |
| Speicher | RAM: 16 GB interner Speicher: 512 GB (keine Speichererweiterung) | RAM: 12 GB interner Speicher: 512 GB (keine Speichererweiterung) |
| Display | OLED Innen: 8″, 2.416 * 2.210 px, 120 Hz LTPO Außen: 6.49″, 2.444 * 1.080 px, 3D Quad-Curved,120 Hz LTPO | OLED Innen: 7.93″, 2.440 * 2.224 px, 120 Hz LTPO Außen: 6.45″, 2.440 * 1.080 px, 3D Quad-Curved,120 Hz LTPO |
| Kamera | Frontkamera: Innen: 8 MP Selfie-Kamera (f2.2 Blende) Außen: 8 MP Selfie-Kamera (f2.4 Blende) Hauptkamera: 50 MP Ultra Lightning HDR Kamera, f1.49-f4.0, RYYB, OIS 40 MP Ultraweitwinkelkamera, f2.2, RYYB 50 MP Makro-Telefotokamera, f2.2 4x optischer Zoom, RYYB, OIS True-to-Colour Kamera | Frontkamera: Innen: 8 MP Selfie-Kamera (f2.2 Blende) Außen: 8 MP Selfie-Kamera (f2.4 Blende) Hauptkamera: 50 MP Ultra Aperture Kamera, f1.4-f4.0 10x physisch variable Blende, RYYB, OIS 40 MP Ultraweitwinkelkamera, f2.2, RYYB 48 MP Makro-Telefotokamera, f3.0 4x optischer Zoom, RYYB, OIS Ultra Chroma Kamera (Multispektral Farbkamera) |
| Akku | 5.300/5.600 mAh HUAWEI SuperCharge 66 W kabelgebunden 50 W kabellos Reverse Charging 7.5 W | 5.110 mAh HUAWEI SuperCharge 66 W kabelgebunden 50 W kabellos Reverse Charging 7.5 W |
| Sensoren | Fingerabdruck (seitlich auf Power-Button) Schwerkraft Infrarot Hall Barometer Gyroskop Kompass Umgebungslicht Annäherungssensor Laser-Sensor Gestensensor Farbtemperatur | Fingerabdruck (seitlich auf Power-Button) Schwerkraft Infrarot Hall Barometer Gyroskop Kompass Umgebungslicht Annäherungssensor Laser-Sensor Gestensensor Farbtemperatur |
| Netz | Dual SIM (Nano SIM & eSIM) 4G: FDD LTE: B1/2/3/4/5/7/8/9/12/13/17/18/19/20/26/28/66 TDD LTE: B34/38/39/40/41/42/48 3G: B1/2/4/5/6/8/19 2G: B2/3/5/8 | Dual SIM (Nano SIM) 4G: FDD LTE: B1/2/3/4/5/7/8/9/12/17/18/19/20/26/28/66 TDD LTE: B34/38/39/40/41/42 3G: B1/2/4/5/6/8/19 2G: B2/3/5/8 |
| Konnektivität | WiFi: 802.11 a/b/g/n/ac/ax/be , 2×2 MIMO , HE160 , 8 Spatial-Stream Sounding MU-MIMO Positionsbestimmung: GPS (L1 + L5 Dualband) / AGPS / GLONASS/ Beidou(B1I+B1C+B2a+B2b Quadband) / GALILEO (E1 + E5a + E5b Triband) / QZSS (L1 + L5 Dualband) / NavIC Bluetooth: 6 , BLE , SBC , AAC , LDAC, L2HC NFC USB 3.1 Gen 1 | WiFi: 802.11 a/b/g/n/ac/ax , 2×2 MIMO , HE160 , 1024 QAM , 8 Spatial-Stream Sounding MU-MIMO Positionsbestimmung: GPS (L1 + L5 Dualband) / AGPS / GLONASS/ Beidou(B1I+B1C+B2a+B2b Quadband) / GALILEO (E1 + E5a + E5b Triband) / QZSS (L1 + L5 Dualband) / NavIC Bluetooth: 5.2 , BLE , SBC , AAC , LDAC, L2HC NFC USB 3.1 Gen 1 |
| IP-Zertifizierung (“wasserdich”) | IP58/IP59 | IPX8 |
| Farben | Black Nebula Red | Obsidian Black Cosmic Red |
Die Neuerungen sind im Vergleich zum HUAWEI Mate X6 also vor allem:
- Kirin 9030 Pro
- WiFi 7
- eSIM
- Bluetooth 6
- Akku Kapazität
- IP-Zertifizierung
- Kamera Setup
Ich werde auf die Neuerungen – auch im direkten Vergleich mit den Alltagserfahrungen mit dem Mate X6 – unter den jeweiligen Überschriften eingehen.
Lieferumfang
Der offizielle Lieferumfang umfasst:
- HUAWEI Mate X7
- USB Typ-C Kabel (je nach Markt)
- PU-Hülle für drehbaren Ständer
- Schnellstart-Anleitung
- SIM-Tool
- Garantiekarte
- Karte mit Sicherheitshinweisen
Design
Wie oben schon dargestellt, bleibt man dem Design vom Vorgänger sehr treu. Optisch sehen sich die beiden Modelle zum Verwechseln ähnlich. Was mir übrigens während des Testzeitraumes wirklich mehrmals passiert ist, wenn ich beide Geräte auf dem Tisch liegen hatte und man nicht genau darauf achtet.

Aber neben dem offensichtlichen, gibt es doch einige technische Entwicklungen beim Mate X7 gegenüber dem Vorgänger. So hat man nach eigenen Angaben die Biegefestigkeit um stolze 100% verbessert und die Stoßfestigkeit um 20%.
Dafür wurde das Innendisplay in einer extrem robusten 3-Schichten-Verbundstruktur entwickelt, dass von Crystal Armour Kunlun Glass zuverlässig vor Stützen und Stößen geschützt wird. Unterstützt wird die Robustheit durch den aus Aluminium in Luft- und Raumfahrtqualität konstruierten Mittelrahmen.
Und für mich als wirkliches Highlight für ein Smartphone mit flexiblen Teilen und flexiblem Scharnier ist die erstmalige IP58/IP59-Zertifizierung, was bedeutet, dass das Mate X7 gegen Hochdruck- und Hochtemperatur-Wasserstrahlen geschützt ist.

Und das finde ich schon eine ordentliche technische Entwicklung. Eine, die im Grunde deutlich mehr wert ist, als am Design herumzudoktern. Denn das Design ist bewährt und kommt gut an. Aber das Foldable Design jetzt technisch immer mehr an das klassische Barren-Design anzupassen – gerade hinsichtlich Robustheit – bringt den Nutzern doch deutlich mehr. Denn in der Praxis bedeutet es im Vergleich zu den klassischen Phones wieder weniger Unterschiede und mögliche Einschränkungen.
Und hier muss man einfach objektiv sagen, dass HUAWEI im Bereich solcher Entwicklungen einfach weiterhin absolut top ist und Benchmarks für die Branche setzen kann.
Bewährtes bleibt hingegen, wie beispielsweise die Rückseite im Kunstleder-Design. Das sorgt für eine angenehme Haptik – selbst dann, wenn man auf eine Schutzhülle verzichtet. Das Material liegt griffig in der Hand und ermöglicht eine sichere Bedienung des Mate X7.
Wer dennoch die mitgelieferte Flip‑Stand‑Hülle verwenden möchte, muss weder beim Design noch beim Gefühl Abstriche machen: Sie greift die gleiche Optik und Haptik wie die Rückseite des Mate X7 auf.
Hardware & Software
Kirin 9030 Pro & Maleon 935
Der Kirin 9030 Pro ist der aktuellste Prozessor von HUAWEI. Seit den US-Sanktionen kann HUAWEI weder auf TSMC als einen der Marktführer im Fertigungsprozess von SoCs zurückgreifen, noch auf die aktuellen Fertigungstechnologien. Allerdings macht man mit dem chinesischen Chipauftragsfertiger Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) Fortschritte bei der Herstellung, wobei man mit TSMC, Samsung oder Intel aufgrund fehlender EUV-Systeme mit 13,5 nm weiterhin nicht mithalten kann.
Trotzdem ist der in einem verbesserten 7 nm Verfahren hergestellte SoC im Alltag für alle Anwendungen gewappnet. Auch wenn er in Benachmarks auf dem Papier deutlich hinter der Konkurrenz hinterherhängt, lässt sich dies im Alltag nicht wirklich wahrnehmen. Auch bei Spielen oder anspruchsvolleren Anwendungen oder (echtem) Multitasking – was ja auf dem Mate X7 mit großem Display hervorragend funktioniert.
Gegenüber der Vorgänger-Generation gibt HUAWEI selber eine Leistungssteigerung von 40% an. Ich zweifel hier technisch gar nicht an dieser Angabe. De facto fällt mir im direkten Nutzungsvergleich Pura 70 Ultra, Mate X6 und Mate X7 hier aber kein Unterschied auf.
Zur Maleon 935 Grafik ist mir leider so gut wie nichts bekannt. Insgesamt ist es leider so, dass HUAWEI hier ein großes Geheimnis aus seinem SoC macht. Das ist natürlich der Situation geschuldet. Zum einen versucht man in China alles um technisch aufzuholen und damit dann auch komplett unabhängig zu sein. Zum anderen wirbt man natürlich nicht mit Aspekten, bei denen man nicht punkten kann.
Für mich bleibt am Ende die Tatsache, dass ich keinen Unterschied bei alltäglicher Nutzung zwischen dem HUAWEI Mate X7 und einem Google Pixel feststellen kann.
Allerdings dürfte das Thema SoC bei zunehmender (echter) KI-Integration bei mobilen Geräten durchaus auch an Bedeutung gewinnen. Und hier ist man dann bei HUAWEI hinsichtlich Funktionsumfang sicher noch im Nachteil.
Ich denke hier immer an die HUAWEI Galerie. Dafür, dass HUAWEI bei der mobilen Fotografie immer wieder neue Benchmarks setzt, sind die Möglichkeiten in der hauseigenen App doch sehr beschränkt. Und da kann auch kein Marketing drüber hinwegtäuschen. Gerade KI Funktionen zum Retouchieren etc. fehlen bei HUAWEI; bzw. hier hat sich in den letzten Jahren nichts getan. Wohingegen die Konkurrenz – u.a. auch die ehemalige Firmentochter Honor – hier ordentlich nachlegen konnte.
Display
Bei einem Foldable Phone ist das Display sicher eines der Schlüssel-Elemente. Hier empfand ich den Schritt vom Mate X3 zum Mate X6 als deutlich spürbar. Das Display fühlte sich mehr nach Display und nicht nach “weichem Plastik” an. Beim Mate X7 hat man dies weiter optimiert und jetzt vor allem auch nochmal die technischen Werte an das aktuelle Level angepasst.

Die Leuchtdichte des äußeren Displays ist nun auf satte 3.000 nits (Mate X6: 2.500 nits) angestiegen und beim inneren faltbaren Display auf 2.500 nits (Mate X6 1.800 nits). Das ist nochmal ein ordentliches Upgrade. Denn es sorgt nicht nur dafür, dass das Display bei wirklich allen Bedingungen – inklusive direkter Lichteinstrahlung – immer besser ablesbar sind, sondern auch für eine immer bessere, farb- und kontrastreichere Darstellung.


Und auch wenn manch einer sagt, dass ich mich hier von Testbericht zu Testbericht “nur” wiederhole – wenn auch mit anderen Worten – dann ist es trotzdem eine merkliche Verbesserung. Spürbar wahrnehmbar wird diese aber meist erst dann, wenn man den Vorgänger dann zum Vergleich heranzieht. So finde ich das Scharnier nochmal gefühlt robuster und auch die berühmte Falte ist im Grunde nur bei schwarzem Display sichtbar.
Sound
Auch wenn die Soundausgabe vorrangig heutzutage über gekoppelte Bluetooth Geräte erfolgt, gibt es doch immer mal wieder Situationen, wo man vielleicht doch auf die internen Lautsprecher zurückgreifen muss. Ich denke da gar nicht an die spontane Partymusik unterwegs, sondern bei so einem Gerät auch an Telefonkonferenzen, wo mehrere Teilnehmer am Tisch sitzen.


Hier zeigen sich die verbauten Stereo-Lautsprecher erstaunlich voluminös. Die Lautstärke reicht hier problemlos auf, um das Gerät in der Tischmitte zu platzieren und mit mehreren Gesprächsteilnehmern drumherum zu sitzen und alles hervorragend zu verstehen.
Auchja, und für die spontane Partymusik nach dem erfolgreichen Meeting reicht es natürlich auch. Wobei man hier hinsichtlich des Klanges Abstriche machen muss. Hier werden klassische Mitten ausgegeben; auf satt-tiefen Bass muss man verzichten.
Google Dienste
Hier gibt es – zum Glück – nichts Neues. Die Google Dienste lassen sich inzwischen sehr einfach mit der Alternative microG installieren und nutzen. Dafür sind keinerlei technische Kenntnisse erforderlich. Ihr ladet einfach in der HUAWEI AppGallery den Aurora Store herunter. Die notwendigen Dienste von microG werden dabei automatisch mitinstalliert.
Im folgenden Video sehr ihr, wie einfach das ganze vonstatten geht.
Auf diese Weise lassen sich gefühlt etwa 98 % aller Apps und Dienste genauso nutzen, wie man es von einem Android‑Smartphone kennt. Selbst Android Auto funktioniert einwandfrei – sowohl per Kabel als auch kabellos. Solange man nicht auf ganz bestimmte Apps angewiesen ist, wird man im Alltag keinerlei Einschränkungen bemerken.
Allerdings muss man mit Blick in die Zukunft fairerweise jetzt doch immer deutlicher den Umstand ansprechen, dass das HUAWEI Betriebssystem EMUI 15 weiterhin auf Android 12 (AOSP) basiert. Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass immer mehr Apps in den nächsten Jahren wahrscheinlich die Kompatibilität zu Android 12 verlieren könnten.
Persönlich gehe ich davon aus, dass HUAWEI hier bald schon den Schritt macht, diese Basis auf eine aktuellere Plattform zu stellen. Es ist mir auch klar, dass dies nicht jährlich möglich ist, da hierzu inzwischen schlicht die Ressourcen fehlen, bzw. nicht wirtschaftlich einsetzbar sind.
Allerdings finde ich es auch wenig förderlich, dass man hier so überhaupt gar keine Informationen oder wenigstens einen Ausblick gibt, ob und wann man hier eine aktuellere Basis nutzt. Ich denke hier könnte man viele Unsicherheiten bei Nutzern ausräumen.
Funktioniert denn alles?
Bei mir persönlich gab es tatsächlich bislang nur eine App, die nicht richtig funktionierte – die CES App, die ich gut in Las Vegas hätte gebrauchen können zur Orientierung (aber ich hatte ja Rainer dabei 😉 ).
Ansonsten habe ich festgestellt, dass viele gemeldete Probleme auch gerne mal an der App-Version liegen. Aktuell konnte ich mich z.B. zunächst nicht in der offiziellen App der olympischen Spiele 2026 anmelden. Da dachte ich schon, ich hätte mal wieder eine gefunden. Doch prompt kam einen Tag später ein Update und schon läuft alles perfekt.
Auch aus den Rückmeldungen unserer (Stamm-)Leser entnehme ich, dass es meist sehr spezielle Apps sind. Wenn man natürlich betroffen ist, ist das unschön und man ärgert sich. Aber aus mittlerweile 5 Jahren “Leben ohne (offizielle) Google-Dienste” muss ich sagen, dass sich für mich die Einschränkungen nahezu auf null reduzieren.
Jetzt werden wieder viele sagen, “ja der kennt sich aus” oder auch “klar, als Huawei-Blogger muss er das ja sagen”. Deshalb habe ich nach und nach meine Familie mit Geräten ohne offizielle Google-Dienste ausgestattet. Und egal ob Teenager-Tochter, IT-Sohn oder Ehefrau (die sich SOFORT meldet, wenn was nicht funktioniert) haben in der Alltagsnutzung keinerlei Probleme.
Meiner Tochter habe ich das Gerät gegeben und nur den Hinweis auf Aurora gegeben. 2 Stunden später habe ich sie gefragt, ob sie keine Hilfe braucht. Nö – das Smartphone war komplett eingerichtet!
Wenn ihr grundsätzlich von den technischen Eigenschaften überzeugt seid, dann lasst euch bitte von den fehlenden offiziellen Google Diensten nicht abschrecken. Auch wenn sich das grundlegende Problem natürlich nicht ganz wegreden lässt.
Streaming
Mit dem großen und wirklich tollen Display, lässt sich natürlich auch der Content diverser Streaming-Anbieter perfekt genießen. Zusammen mit dem Case mit Stand lässt sich das Mate X7 so auf Reisen hervorragend zur Unterhaltung nutzen. Die von mir genutzten Streaming-Anbieter (Netflix, Prime Video, AppleTV, YouTube, Disney+ laufen hier tadellos. Bei Netflix wird allerdings weiterhin lediglich Widevine Level 3 erkannt. Somit lassen sich Streaming-Inhalte nur in SD wiedergeben. Bei Disney+, AppleTV oder auch Prime Video kann die Streaming-Qualität in der App eingestellt werden, wobei auch die qualitativ besten Einstellungen zur Verfügung stehen.



Konnektivität
Im Bereich der Konnektivität gibt es zwei relevante technische Updates. Erstens integriert HUAWEI – wie zuvor schon bei der Pura 80 Reihe – endlich wieder die eSIM‑Unterstützung in seine Smartphones. Zweitens wird nun auch WiFi 7 implementiert, wodurch der aktuellste IEEE‑802.11‑Standard verfügbar ist. Kompatible Mesh‑Systeme wie das HUAWEI WiFi Mesh X1 Pro oder das neue WiFi Mesh X3 Pro können diesen Standard nutzen, auch wenn beide Geräte kein 6‑GHz‑Band bereitstellen.

Mobilfunkseitig bleibt 5G mit dem Kirin 9030 Pro weiterhin deaktiviert – zumindest auf globalen Märkten. In China ist 5G funktional, jedoch äußert sich HUAWEI offiziell nicht zu den Hintergründen. Unabhängig von der Art der Nachfrage gibt es hierzu keine Stellungnahme. Technisch naheliegend ist ein Zusammenhang mit den bestehenden US‑Exportrestriktionen. Ob damit potenziellen globalen Sanktionen vorgebeugt werden soll oder ob patentrechtliche Risiken eine Rolle spielen, bleibt Spekulation.
Unstrittig ist jedoch: HUAWEI verfügt über vollständige 5G‑Fähigkeiten, bietet diese international derzeit aber (noch) nicht wieder an.
Auch dies ist – neben den fehlenden offiziellen Google Diensten – für viele ein K.O.-Kriterium. Aber auch hier habe ich schon öfter meine persönliche Meinung vorgetragen. In Zeiten, wo – trotz günstiger Mobilfunkverträge – viele immer noch nach jedem kostenfreien WLAN (meist mit max. 50 MBit/s)lechzen, ist das für mich für die wenigsten ein Argument. Mit 4G+ ist man mit bis zu 500 MBit/s unterwegs. In den direkten Vergleichen, die ich gerne mache, hat natürlich 5G in der regel die Nase vorn. Aber ob ich dann mit 250 MBit/s im Download unterwegs bin oder 180 MBit/s, das ist dann wirklich aktuell kein spürbarer Unterschied um bei Snapchat ein Foto zu verschicken oder die Insta-Story hochzuladen.
Und auch beim Bluetooth Standard setzt man beim HUAWEI Mate X7 auf die aktuelle Version BT6. Diese kann gerade im Kontext von Smart Home & Co. eine bedeutende Rolle spielen. Die präzise Abstandsmessung mit Channel Sounding ermöglicht zukünftig noch besser und sicherer die Nutzung des Smartphones z.B. als Schlüsselersatz. Egal ob beim smarten Türschloss zuhause oder auch für’s Auto. Ebenso bietet BT6 eine verbesserte Datenverarbeitung und geringere Latenz. Dies spielt dann bei Audioanwendungen eine Rolle. Zudem wird der Stromverbrauch optimiert und gleichzeitig die Reichweite erhöht (bis 300m im Freien). Damit reißt die BT-Verbindung dann auch nicht mehr so leicht ab.
Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich dem lieben Jens zuzuhören, der im flgenden Video die Vorteile und Möglichkeiten von Bluetooth 6 gut und knapp erläutert:
Kamera
Schon seit einer Weile ist es nicht mehr so, dass der alleinige Fokus bei der Fotografie nur auf dem aktuellen P-/Pura-Modell liegt. Auch als Mate-Fan oder eben als Mate X-Fan muss man auf eine sehr gute Smartphonekamera nicht verzichten.
Das Kamera-Setup kommt beim Mate X7 mit einer Ultra Lightning HDR Kamera mit 50 MP und 1/1,28″ Sensor, sowie variabler Blende (F1.49 – F4.0). Weiterhin einer Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 40 MP und F2.2 Blende, sowie der Telefoto-Makro-Kamera mit 50 MP, F2.2 Blende und 3,5-fachem optischem Zoom. Abgerundet wird das Setup durch eine True-to-Colour.Kamera. Diese soll für eine um 43% verbesserte Farbtreue und 96% mehr Lichteinfall (gegenüber dem Mate X6) sorgen. Zudem soll sie dafür sorgen, dass Farbstiche – gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen – ausgeglichen werden.

Foto
Wie immer habe ich versucht die verschiedenen nachfolgenden Aspekte in beispielhaften Aufnahmen einzufangen, damit ihr euch selber ein Bild der Kamera machen könnt.


Hierbei habe ich besonders auf die Farbgenauigkeit, Nachtaufnahmen, Nachtaufnahmen mit Zoom, Zoom, Makro und Portrait geachtet.
Farbgenauigkeit


Tatsächlich werden die Farben nicht überzeichnet dargestellt. Gelb und rot sind satt, aber wirken nicht künstlich. Bei Aufnahmen von Landschaften werden grüne Flächen ebenfalls nicht überzeichnet, sondern sehr naturgetreu dargestellt.


Dabei muss man natürlich beachten, dass man nicht den Kameramodus “Lebhaft” oder “Hell” aktivert hat, sondern “Original”.
Low Light & Low Light Zoom





Nachtaufnahmen gelingen auch bei schwierigen Bedingungen, wie hier bei leichtem Nieselregen und verschiedensten Lichtquellen. Trotzdem lassen sich die gewünschten Details mühelos einfangen. Wichtig dabei ist, dass ihr den Fokus (manuell) dort setzt, wo ihr die meisten Details einfangen wollt.
Zoom






Die Zoom Fotos sind bewusst freihändig (zitternd bei eiskalten Temperaturen – Danke Berlin!) entstanden. Und selbst bei diesen schwierigen Bedingungen sind die Details beim 50-fachen Zoom klar und deutlich zu sehen.
Portrait


Mit dem Portrait-Modus werden auch Schnappschüsse zu besonderen Aufnahmen. Hier kann wirklich jeder ohne große Fachkenntnisse sein Modell in Szene setzen. Das Bokeh ist dabei nicht übertrieben, sondern stimmig. Gleichzeitig sind die Details auch beim Übergang zum Bokeh nicht mit weichgezeichnet (“Matsch”), sondern werden – wie rechts auf dem Bild zu sehen – gestochen scharf dargestellt.
Makro
Ganz schön auf die Probe gestellt, hatte mich die Telefoto-Makro-Kamera. Hier hatte ich in gleicher Weise wie bisher versucht Makro-Aufnahmen zu machen. Allerdings muss man im Vergleich zu einem Pura 70 Ultra oder auch dem Mate X6 beim 3,5-fachen optischen Zoom mehr Abstand (~10cm) zum Motiv nehmen. Ich habe hier erst an einen Bug in der Software gedacht und auf einen Bugfix gewartet. Doch tatsächlich sind die Änderungen des Kameramoduls – kompakteres Design, größere Blende, größerer Sensor – dafür verantwortlich, dass man etwas mehr Abstand nehmen muss, um dann noch mehr Details einzufangen. Die Lichtaufnahme des Teleobjektivs wurde hier gegenüber dem Mate X6 ebenfalls nochmal deutlich verbessert.


Probleme habe ich aber manchmal beim Autofokus feststellen müssen. Oder es hängt auch vielleicht damit zusammen, dass die Entfernung zum Motiv etwas größer sein sollte oder besser muss. Aufgefallen ist mir dies beim Scannen von Ausweisdokumenten oder auch beim Scan & Go im Supermarkt. Während das Scna & Go dann mit etwas größerem Abstand zum QR-Code noch problemlos funktionierte, musste ich beim Scannen meines Personalausweises leider öfter kapitulieren. Zumal es auch Apps gab, die beim Mate X7 plötzlich auf die Frontkamera zugriffen, statt auf die Hauptkamera. Im direkten Vergleich mit dem Pura 70 Ultra funktionierte bei diesem Gerät alles wie erwartet und gewünscht.

Abgesehen von diesen Kleinigkeiten – die hoffentlich aber noch mit einem Fix optimiert werden – liefert die Kamera – mal wieder – ab!
Video
Beim Thema Video hat HUAWEI zuletzt wirklich nachgelegt. Die neue Ultra HDR Video-Technologie ermöglicht 4K-Aufnahmen mit einem Dynamikumfang von 17,5 EV. Der Dynamikumfang eines Videos beschreibt, wie gut eine Kamera gleichzeitig feine Details in sehr dunklen Schatten und extrem hellen Bildbereichen erfassen kann.
Kamera Fazit
Auch diesmal hat HUAWEI bei der Kamera wieder deutliche Fortschritte gemacht. In der Wahrnehmung bemerkt man diese vor allem, wenn man wieder einen Schritt zurück zum Vorgänger schaut. Wie so oft auf hohem Niveau sieht man den Unterschied erst dann so richtig, wenn man wieder zurück wechselt.
Ich habe es schon seit einigen Modell-Generation gesagt und ich bleibe dabei: für hervorragende Smartphonefotografie muss es nicht mehr nur ein Pura sein. Wobei ich auch hier sicher bin, dass das kommende Pura wieder einen neuen Benchmark setzt.
Mir ist das eindrucksvoll klar geworden, als ich (Mate X6) mit Rainer (Pura 80 Ultra) Anfang Januar in den USA war und es da die ein oder andere Foto-Tour gab. Und hier wurde genau der zuvor beschriebene Effekt sichtbar. So toll die Bilder alle auch sind, beim Pura 80 Ultra waren sie dann im direkten Vergleich eben noch einen Tick besser. Und wer es eben auf genau dieses Extra bei Smartphonefotografie anlegt, der muss streng genommen jedes Mal wohl auf das aktuelle Modell wechseln.

Aber, gleichzeitig sage ich auch – mal wieder – dass der Vergleich hier auf hohem Niveau ist. Denn bloß weil etwas noch einen Tick besser ist, heißt das nicht, dass das andere “schlecht” ist. Im Gegenteil. Gut bleibt gut!
Und letztlich ist für eine gute Aufnahme auch nicht nur die Kamera oder das Motiv verantwortlich, sondern vor allem auch derjenige, der hinter der Kamera steht! 😉
Wenn ihr mehr Eindrücke von der Kamera haben möchtet, dann lohnt es sich immer unserem Huawei.Blog Instagram Account zu folgen.
Huawei Galerie App
Hier ist nicht die AppGallery gemeint, also der HUAWEI App Store, sondern die HUAWEI Foto App. Hier möchte ich so ein bisschen aufgreifen, was ich oben beim Prozessor und bei modernen KI-Fähigkeiten angedeutet habe.
Ich finde die Bearbeitungsmöglichkeiten in der offiziellen Foto App von HUAWEI einfach zu dürftig.
Natürlich bietet sie alle grundlegenden Bearbeitungsfunktionen, um ein Bild zu drehen, zuzuschneiden, das Format zu ändern und ähnliches. Aber wenn man bedenkt, dass HUAWEI die Entfernen-Funktion schon hatte, bevor Google beim Pixel 6 damit groß auf Promo-Tour gegangen ist, dann bleibt festzuhalten, dass sich seitdem leider nicht viel getan hat bei der App. Auch die Filter bleiben auf dem überschaubaren Stand von vor vielen Jahren.

Und natürlich kann man jetzt sagen, dass es für ambitionierte Fotografen ja mit Lightroom, Photoshop Express und Co. genügend Drittanbieter-Apps gibt. Aber ich persönlich finde, wenn man seit Jahren in der Smartphone Fotografie die Messlatte immer höher auflegt, dann sollte man auch die damit im Kontext stehenden Bereiche nicht vergessen.
Und hier denke ich, dass manche KI-Funktion schlicht nicht umsetzbar ist, weil es vielleicht dann doch am Potential des SoC fehlt. Wenn dem so ist, dann kann HUAWEI hier natürlich wenig ändern. Andernfalls würde ich mir hier schon wünschen, dass HUAWEI auch diese App wieder etwas mehr pflegt und mit zeitgemäßen Funktionen aufpeppt!
Akku
Der Akku legt nochmal ’ne Schippe drauf: Von 5.110 mAh im Mate X6 geht’s beim Mate X7 auf 5.600 mAh rauf – zumindest in China. Global – also auch bei dem bei uns offiziell erhältlichen Gerät – gibt’s immerhin 5.300 mAh. Wäre natürlich nett gewesen, wenn es dazu ein Event oder wenigstens ein kleines Briefing gegeben hätte, um zu verstehen, warum die Modelle unterschiedlich ausfallen. Sonst landet man schnell wieder bei typisch deutschem Gemecker und Sprüchen wie „Käufer zweiter Klasse“. Vielleicht steckt aber einfach ein sinnvoller technischer Grund dahinter.
Außerdem packt HUAWEI beim Mate X7 kein Ladegerät mehr in die Box. Bevor auch hier gleich der Aufschrei losgeht, das ist letztlich die Umsetzung der EU-Richtlinie (2022/2380). Ziel dieser Richtlinie ist die Reduzierung von Elektroschrott und mehr Komfort für Verbraucher. Den meisten dürfte sie daher bekannt sein, dass der USB-C “Zwang” damit eingeführt wurde. Die Verbraucher sollen mit einem Kabel für verschiedene Geräte auskommen. Kein microUSB, Lightning oder was auch immer, sondern eben ein Standard. Damit verbunden sind aber eben noch mehr Auflagen. Unter anderem eben auch, dass Hersteller den Verkauf von Geräten ohne Netzteil ermöglichen müssen, was Kosten und Elektromüll spart. Finde ich persönlich völlig okay, denn die meisten haben sowieso schon genug Netzteile rumliegen – und ein bisschen weniger Elektroschrott durch Ladegeräte (über 1.000 Tonnen jährlich!) schadet definitiv nicht.

Natürlich muss ich auch hier abschließend noch mit einem ABER kommen. Denn was scheinbar noch nicht ganz umgesetzt ist, ist der unterstützte Ladestandard. Bisher haben wir hier vor allem Qualcomm’s Quick Charge (QC), Power Delivery (PD) und HUAWEI SuperCharge. Die Richtlinie möchte das PD Verfahren harmonisieren, dass bis zu 240W ermöglicht.
Faktisch kam ich mit meinem 250W Desktop-Ladegerät auf maximal 42W Schnellladen beim Mate X7. Im Schnitt wurde mit 27,5W geladen. Es bringt insoweit also wenig, wenn man mit 66W Schnellladen wirbt, dieses allerdings nur mit eigenem Ladegerät möglich ist.
Beim Wireless Charging ist das für mich übrigens schon länger etwas zum Kopfschütteln. Denn HUAWEI bietet bei uns offiziell kein Ladegerät an, was 50W Wireless aufladen kann. Halt nein, das stimmt nicht ganz. Über Amazon verkauft man den den 50W Wireless Car Charger*. Aber für die heimischen 4 Wände gibt es lediglich den guten alten HUAWEI Wireless SuperCharge Stand mit 40W aus 2020.
Wenn ihr das Mate X7 kabellos aufladen wollt, dann müsst ihr dafür zudem das – ansonsten schicke und praktische – Case mit dem Stand abnehmen. Hier hatte ich auf allen getesteten Wireless Charging Stand, Pads oder Ladeflächen im Auto das Problem, dass mit dem Case nicht korrekt kabellos geladen wurde. Der Vorgang wurde immer wieder unterbrochen.
Positiv hingegen ist mir die Kühlung aufgefallen. HUAWEI nennt es das “3.550 mm² SuperCool Ultra-Large VC & Graphene Heat Dissipation System”. Bei so einem Namen muss es ja gut sein. Aber ernsthaft, die Kühlung wird hier gerne vergessen. Das sorgt dann dafür, dass z.B. im Auto-Ladepad plötzlich Funktionen wegen hoher Temperaturen eingeschränkt werden. Beliebt bei der Maps Navigation wäre hier die 3D Funktion zu nennen. Oder aber das Gerät gibt (fast) ganz auf, wie zuletzt das Galaxy Flip meiner Frau, das schon als Brickett durchgegangen wäre.
Kurzum, bei großem Akku und gerade dem kabellosen Laden ist auch das Thema nicht zu unterschätzen und begegnet mir immer wieder mal in der Praxis – aber selten in Testberichten.
Preis & Verfügbarkeit
Das HUAWEI Mate X7 ist in den Farben Nebula Red und Schwarz ab dem 22. Januar im HUAWEI Online Store oder im HUAWEI Flagshipstore in Berlin sowie bei den bekannten Händlern und E-Commerce-Plattformen verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung für das HUAWEI Mate X7 liegt bei 2099 Euro.
Zum Launch-Start gibt es für alle, die das HUAWEI Mate X7 im HUAWEI Online Store oder Flagship Store Berlin bis zum 05.03.2026 erwerben, die HUAWEI Watch Fit 4 Pro gratis dazu.
HUAWEI Mate X7 Test – Fazit
Geil…
Das HUAWEI Mate X7 ist ein geiles Smartphone. Ja, wenig überraschend bei einem Mate-Fan. Es bietet auf den ersten Blick vielleicht nicht die großen offensichtlichen Neuerungen. Aber im Vergleich zum Vorgänger ist es eine konsequente Weiterentwicklung. Sei es die IP-Zertifizierung, WiFi 7 und eSIM (was ich beim Mate X6 noch als fehlend bemängelt hatte) oder natürlich auch die Kamera Optimierungen.
Aber…
Letztlich wäre es auch nicht vermessen gewesen, diese Dnge – mal abgesehen von der IP-Zertifizierung und der Kamera – schon beim Vorgänger zu erwarten. Wir reden hier immerhin vom Premium-Anspruch, den HUAWEI weiterhin erhebt. Und vielleicht würde ich auch darüber hinwegsehen und einfach bei dem GEIL zu den Weiterentwicklungen bleiben, wenn da nicht die höherer UVP wäre. Gegenüber dem HUAWEI Mate X6 mit 1.999 Euro UVP, legt man beim Mate X7 nochmal 100 Euro drauf – satte 2.099€ UVP.
Und wenn ich hier schon beim Mate X6 kritisch war, dann ist es irgendwie eine logische Schlussfolgerung, dies auch (erst recht!) beim Mate X7 zu kritisieren.
Ich verstehe, dass HUAWEI mit seinem (berechtigten) Premiumanspruch preislich mit den Mitbewerbern auf Augenhöhe bleiben möchte. Aber fehlende Google Dienste und 5G Unterstützung sind aus Kundensicht eine Einschränkung, die diesen gleichwertigen Preis dann nicht rechtfertigen.
Und auch was das “gleichwertig” betrifft, kann man streiten. Denn Honor und Samsung bieten ihre Spitzenmodelle günstiger (UVP) an.
Als HUAWEI- und Mate-Fan möchte ich nicht auf die liebgewonnenen und geschätzten Funktionen, die Qualität und vor allem die Kameraleistung verzichten. Aber nicht um jeden Preis…
HUAWEI Mate X7 Test 2099 EUr
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Leistung - 8/10
8/10
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Display - 9/10
9/10
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Kamera Foto - 9/10
9/10
-
Kamera Video - 8/10
8/10
-
Software - 6/10
6/10
-
Design/Haptik - 9/10
9/10
-
Akku - 9/10
9/10
-
Preis - 4/10
4/10








Ergänzend zu diesem Satz:
“Die Foldable Serie hat hier das klassische Mate auf unserem Markt inzwischen komplett abgelöst, auch wenn es die Serie – in China – natürlich noch gibt.”
Das Mate 80 Pro soll angeblich dieses Jahr auch nach Europa kommen.
https://www.notebookcheck.com/Huawei-Mate-80-Pro-Watch-GT-Runner-2-und-iPad-Mini-Alternativen-erscheinen-global.1220423.0.html
Hallo Josef,
ja, am 26.02. wird es ein Launch-Event in Madrid geben. Und ja, nach unserem Stand ist auch das Mate 80 dort ein Thema.
ABER….Du weißt ja, dass ich Dinge bewusst so schreibe, wie ich sie schreibe. Im Klartext, ich bezweifle sehr stark, dass das Mate 80 den Weg auf den deutschen Markt finden wird.
VG
Marco
Ja, das glaube ich auch
Genauso wenig wird es wohl auch das neue Pura X nicht schaffen , ebenfalls ein Falter. Ich finde den Formfaktor vom Pura X nach wie vor genial.
Preislich finde ich beide Falter ( das Pura X und das X7 ) jenseits von gut und böse.
Oder anderst ausgedrückt , für den Preis wird das niemals meins werden, sowohl das eine, als auch das andere.
Ich finde den Pura X Formfaktor auch total interessant. Das wäre auch etwas, was ich zu gerne mal eine Weile ausprobieren würde, um zu schauen, ob sich der Formfaktor in der Praxis bewährt. Aber wie Du schon sagst, denke ich nicht, dass das bald der Fall sein könnte.