Ich muss sagen, zunächst war ich skeptisch, ein Produkt, was sich anschickt dem MacBook Air (Achtung nicht MateBook) Konkurrenz zu machen. Ich selber nutze beruflich sowohl das MacBook Air, als auch das MacBook Pro in 13“ und habe mich daher gefreut, dass ich das MateBook 13 eine Weile im Alltag testen durfte. Einen MicroSD Slot, wie Marco ihn sich noch beim MateBook X gewünscht hat, hat es jedoch nicht. Wie auch Marco, nahm ich das MateBook 13 auf Events mit und es leistet erstaunlich gut seine Dienste, doch zunächst einmal zu der Ausstattung:

Technische Spezifikationen und Lieferumfang

ProzessorIntel Core i5 (8. Generation) 8265U 4 x 1,6 GHz oder
Intel Core i7 (8. Generation) 8565U 4 x 1,8 GHz
Display33 cm (13″) – 2160 x 1440 PX
GrafikIntel UHD Graphics 620
Arbeitsspeicher8 GB (nicht erweiterbar)
Festplatten256 GB – 1 Festplatte oder
512 GB – 1 Festplatte
Schnittstellen2 x USB 3.1 Typ-C
KommunikationBT 5.0, WLAN 2.4 & 5GHz 2×2 MIMO | 802.11 a/b/g/n/ac
Sound2 Digitalmikrofone & 2 Lautsprecher mit Dolby Atmos
Akku3660 mAh
BesonderheitBetriebssystem: Windows 10 Home, Fingerprint, Farbe: Grau

Geliefert wird das MateBook 13 zusammen mit einem Ladeadapter sowie einem USB Typ-C zu USB Typ-C Kabel zum Laden. Ebenso ist ein Huawei Dock 2 im Lieferumfang, welches man dann z.B. für den Anschluss an einen externen Monitor nutzen kann.

Dies ist ein aktuelles Angebot
Huawei MateBook 33,02 cm (13 Zoll 2K-FullView-Display) Notebook (Intel Core i5-8265U, 8GB RAM, 256GB SSD, Windows 10 Home) grau*
Huawei MateBook 33,02 cm (13 Zoll 2K-FullView-Display) Notebook (Intel Core i7-8565U, 8GB RAM, 512GB SSD, Windows 10 Home) grau*
Huawei MateBook 33,02 cm (13 Zoll 2K-FullView-Display) Notebook (Intel Core i5-8265U, 8GB RAM, 256GB SSD, Windows 10 Home) grau*
Huawei MateBook 33,02 cm (13 Zoll 2K-FullView-Display) Notebook (Intel Core i7-8565U, 8GB RAM, 512GB SSD, Windows 10 Home) grau*
30 Bewertungen
30 Bewertungen
ab 1.099,00 EUR
ab 1.094,10 EUR
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Letzte Aktualisierung am 16.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Design / Verarbeitung

Das MateBook 13 ist ein schlankes und gut aussehendes Gerät. Es ist mit seinen ca. 1,3 kg nicht das leichteste, aber ehrlich gesagt muss es das auch nicht sein. Geschützt wird es durch einen Aluminium Body, welcher nur sehr schwer zu verbiegen ist. In der Handhabung ist das MateBook 13 sehr leichtläufig und ist schnell parat, so dass man auch „mal eben kurz“ etwas notieren oder bearbeiten kann. Was einem nach dem Aufklappen sofort auffällt ist das 13 Zoll große Display. Dieses sticht heraus, da es sehr klar ist und eine sehr gute Bildschirm zu Rand Abmessung besitzt. Allerdings gibt es hier ein Manko, es spiegelt wirklich sehr.

MateBook13

Das Design an sich ist sehr zeitlos und schlicht, aber doch ansprechend. Die Tastatur ist dabei füllend auf die Breite und das Touchpad ist genau so groß, wie es sein sollte bei der Größe. Die Verarbeitung des Touchpad könnte besonders bei den Tasten allerdings besser sein, trotz Entfernen des hoch sensitiven Modus für die Touch-Erkennung, haben wir hin und wieder Doppelklicks gehabt. Der Aluminium Body ist wirklich gut verarbeitet und der Power-Schalter (welcher auch ein Fingerprint ist) gut in das Design integriert. Wir haben auf der linken Seite die LED, welche den Ladezyklus anzeigt, einen 3,5mm Klinke für Headset & Mikrofon (ein Anschluss) sowie einen USB-Typ C Anschluss (der als einziges auch für das Laden des Gerätes genutzt werden kann. Auf der rechten Seite befindet sich ein weiterer USB-Typ C Anschluss, der z.B. für das MateDock genutzt werden kann. Marco hatte hierfür damals einen Kurztest in seinem Artikel.

Auf USB-A ist hier verzichtet worden, was im Zuge der Zeit schon als okay anzusehen ist, denn immer mehr Geräte haben USB-Typ C als Anschlussmöglichkeit. Die Frontkamera habe ich bisher vergessen, ein Relikt würde ich sagen. Sie besitzt 0.9MP und reicht für Skype Gespräche, oder dem ein oder anderen Video-Telefonie-Gespräch einer Konkurrenz. Auf die Sicherheit wie beim Vorgänger innerhalb der Tastatur ist hier allerdings verzichtet worden. Sie befindet sich wieder oberhalb des Displays.

Display

Das Display muss groß sein, war mal eine Aussage in einer meiner vielen Gespräche mit Marco. Das Display des MateBook 13 ist ein 13 Zoll LTPS Display. Es besteht aus Corning-Gorilla-Glas allerdings fehlt mir die Anti-Fingerprint-Beschichtung des Vorgängers, oder aber meine Finger sind komisch. 2160×1440 PX ist die Auflösung und somit kommt es nicht an die des MateBook X Pro heran. Die Display-Body-Ratio ist mit 88% deutlich und wirkt sehr passend. Wie auch beim MateBook X Pro soll der Fokus hier auf dem Display liegen, was auch erreicht wird.

Leider ist es aktuell ein echtes Problem mal so richtig Sonnenlicht zu bekommen, allerdings habe ich es versucht bei starker Sonnenlichteinstrahlung etwas zu erkennen. Ebenso mit einer direkten Einstrahlung durch eine Lichtquelle (einer Lampe z.B.). Das Ergebnis ist dabei leider ernüchternd. Es war ja auch schon beim MateBook X Pro so, dass es sehr stark gespiegelt hat.

Die Farben gefallen mir sehr gut, sie erreichen keine MacBook Retina Qualität, doch sie sind weitaus besser als bei viele Notebooks, welche ich aktuell auf dem Markt sehe.

Keyboard

Die Tastatur ist sehr gut, ich kann hier nur Lob aussprechen. Die Tastaturanschläge sind sanft und einfach zu bedienen. Die Tasten sind alle einfach zu erreichen und das Touchpad stört beim Schreiben nicht wirklich. Die Tasten sind einzeln gedämpft und somit sehr leise und gut für die Arbeit z.B. in der Bahn oder im Flugzeug geeignet.

Das Touchpad habe ich schon erwähnt. Ich finde die Größe genau passend für die 13“ des MateBook 13. Allerdings sind die Tasten unterhalb des Touchpads nicht wirklich die Besten. Die Verarbeitung ist wie ich finde nicht die Beste und es scheint so, als ob die Tasten etwas „schlabbern“ (Das ist rheinländisch für locker, eigene Bewegung).

MateBook13

Performance

Mein Testsystem ist das MateBook 13 mit Core i7 Prozessor sowie 8GB RAM. Der Intel Core i7-8565U der 8. Generation hat 1.8 GHz pro Kern und 4 physische Kerne. Mit Hyperthreading stehen hier dann wie beim MateBook X Pro 8 Threads zur gleichzeitigen Bearbeitung zur Verfügung.

Beim RAM setzen wir auf LPDDR3, wo die 8GB locker für die Nutzung im MateBook 13 ausreicht.

Wenn wir einen Blick auf die Grafikkarte legen, sehen wir, dass Huawei hier eine Intel UHD Graphics 620 verbaut hat. Diese hat eine Taktrate von 1150MHz und wär vergleichbar mit der GeForce 920M. Man sollte hier aber auch bedenken, dass es sich beim MateBook 13 nicht um ein Gaming-Notebook handelt, sondern vielmehr ein Büro und Arbeitsgerät. Das ist auch der Grund, warum ich hier auf einen aktiven Gamingtest verzichtet habe.

Wieder sehen lassen kann sich die verbaute SSD, welche sich im Test von CrystalDiskMark durchaus beweisen kann. Die Werte überzeugen fast alle im Vergleich mit dem MateBook X Pro.

MateBook13_HDD-Test

Wie auch beim MateBook X Pro ist beim MateBook 13 ein Lüfter verbaut, allerdings ist die Lüftertechnologie etwas anders und besonders. Gekühlt wird das MateBook 13 über ein Sharkfan 2.0 – 2 Dual-Fan’s System. Das bedeutet, dass es zwei Lüfter gibt, welche für mehr und vor allem schnellere Kühlung sorgen. Bei der normalen Office Nutzung habe ich allerdings nur selten erlebt, dass der Lüfter aktiviert wird, wenn überhaupt auch nur in einer schwachen Frequenz.

Sound

Der Sound ist für ein Business Notebook wie dem MateBook 13 total ok. Es könnte etwas mehr Bass sein, doch das macht es zum Teil durch das integrierte Dolby Atmos wieder wett. Natürlich kommt es dann auch darauf an, auf welcher Oberfläche das MateBook 13 steht. Auf einer glatten, hölzernen Oberfläche ist der Klang natürlich besser als auf dem Sofa. Wie ihr euch bestimmt schon gedacht habt kommt daher der Sound unter dem MateBook 13 heraus. Für Filme und normale Pop Musik während der Arbeit reicht der Klang vollkommen.

Akku

Beim Akku befinden wir uns bei einem 41,7 Wh LiPo, welcher den ein oder anderen an das MateBook X erinnern lässt. Dort lag die Akkuleistung bei gut 7 Stunden. Im gleichen – ausbalancierten – Modus, wie bei dem MateBook X konnte ich hier auf 8 Stunden kommen, es liegt aber auch immer daran, was genau gemacht wird und wie intensiv das MateBook 13 genutzt wird. Dabei habe ich eine sehr gemischte Nutzung gehabt. Von E-Mails die ich geschrieben habe, über das Surfen im Internet via WLAN und das Schreiben dieses Tests war alles dabei. Das 55Watt Netzteil wird sich aber sicher auf freuen, dein MateBook 13 binnen 15 Minuten für etwa 2 Stunden Office-Zeit aufladen zu können. Das verspricht ein schnelles Ladevergnügen und somit auch wieder einen schnelle Möglichkeit für den Wiedereinsatz.

Software

Wir haben ein Windows 10 Home vorinstalliert. Bloatware, sowie diverse Tools gibt es nicht. Einzig ein Tool – der PC Manager – ist durch Huawei vorinstalliert und hilft bei der Verwaltung des Systems. Ebenso kann er helfen beim Verbinden mit einem Smartphone und beim Verbessern der Performance des MateBook 13 im laufenden Betrieb.

MateBook13_16

Huawei Share ist noch etwas einfacher und schneller gemacht worden, wenn man den direkten Vergleich mit dem MateBook X Pro zieht. Ein Bild ist in wenigen Sekunden auf dem MateBook 13 und somit z.B. in einer Präsentation nutzbar.

Preise & Verfügbarkeit

Das Huawei MateBook 13 ist schon im Handel erhältlich, hierbei gibt es 2 verschiedene Varianten, welche natürlich auch unterschiedlich kosten.

Intel Core i5 – 8th Gen – 256GB – 999€

Intel Core i7 – 8th Gen – 500GB – 1199€

Fazit

Das Fazit, ich schwanke ein wenig zwischen „Das ist das genialste Gerät, welches ich je in den Fingern hatte“ und „Ja, es läuft echt gut, ich bin super zufrieden, doch hier und da hat es seine kleinen Schwachstellen“.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Das MateBook 13 ist ein wirklich brauchbares Gerät, welches durch sehr gute Eigenschaften und besonders durch Performance glänzt. Besonders gefällt mir das große klare Display, die Farbe, die es darstellt und die Tastatur ist echt der Bringer. Die Integration von Huawei Share hilft einem hier bei der Datenübertragung vom Smartphone, was ich als Blogger ja nicht nur einmal im Jahr mache und besonders mit den neuen Smartphones, wie der P30 Serie wird die Übertragung nun noch einfacher und vor allem schneller.

Ein paar Schwachstellen gibt es allerdings schon, und diese sind zu meinem Erstaunen nicht durch die Performance zu beschreiben. So haben wir „nur“ eine 0,9MP Kamera für Video-Telefonie – man bedenke, aktuelle Leaks weisen auf 32MP bei der P30 Serie hin – und die Tasten des Touch-Pad’s erscheinen mir nicht so gut verarbeitet. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich da weitaus bessere Verarbeitungen gesehen habe. Eine Sache, welche mir auch noch auffällt, dass das MateBook 13 bei zwei USB-C Anschlüssen nur über einen Power-Port (links) verfügt. Der andere ist ein DisplayPort für den Anschluss eines Docks, welches ja, was wirklich gut ist, im Lieferumfang enthalten ist.

Allerdings muss ich sagen, dass die Punkte schlussendlich minimal sind und durch den guten Preis gerechtfertigt werden. Ich selber würde mich sogar freuen, wenn ich das MateBook 13 weiter benutzen könnte, doch Test ist Test und nun geht es wieder zurück zur Agentur J. Bei dem Preis könnte man sich überlegen das Gerät sogar demnächst privat zu kaufen.

Was denkt Ihr? Wäre das MateBook 13 auch etwas für euch? Oder fahrt ihr eher auf die Konkurrenz wie das MacBook Air 13“ ab?

9.0 Monsterstark

Ich muss sagen, es hat kleine Schwachstellen, doch die Leistung ist TOP! und die Preis&Leistung macht einiges wieder wett. Der Sound könnte etwas satter sein und das Display etwas weniger spiegeln. Ich bin sehr zufrieden und von mir eine Kaufempfehlung für das MateBook 13

  • GESAMTLEISTUNG 9
  • LEISTUNG SPEICHER (SSD) 10
  • LEISTUNG SPEICHER (RAM) 10
  • DISPLAY 8
  • SOUND 8
  • AKKU 9
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Über den Autor

Sascha Lewandowski

Die Symbiose zwischen dem Menschen und der Technik treibt mich als Informatiker an, euch das Wissen nicht nur im Consumer-, sondern auch auch um Enterprise-Bereich zu eröffnen.

7 Kommentare

    • Marco
      Marco veröffentlicht am

      Im Vergleich mit einem Macbook Air 13″ oder dem Dell XPS 13 liegt das Matebook 13 preislich ganz gut.
      Was ist für Dich denn ein “gerechtfertigter” Preis für so ein Notebook?

  1. Avatar
    Oliver Decker veröffentlicht am

    Mir gefällt es gut. Akkulaufzeit klingt auch gut. Kann man den Akku tauschen? Bei meinem Dell hab ich in 7 Jahren 3 Akkus gebraucht … 🙂

    • Marco
      Marco veröffentlicht am

      Ist das jetzt die Antwort auf meine Frage, eine neue Frage oder eine Aussage?
      Ich z.B. mache übrigens weit mehr mit meinem Matebook als Office und Internet/Mails!

  2. Avatar
    Michel89 veröffentlicht am

    @Marco: eher ne Antwort.
    Design ist echt schick von den Teilen…
    Aber im Nutzen für mich ist der Preis ein wenig zu hoch.

    • Marco
      Marco veröffentlicht am

      Für ein bisschen(!) Office/Internet sind 1000€ sicher viel Geld. Aber für regelmäßige(!) Business-Nutzung kann das schon wieder ganz anders sein.
      Allerdings ist hier die Zielgruppe sicher nicht der Gelegenheitsnutzer. Für die – da gebe ich Dir recht – gibt es im Bereich um 500€ problemlos Alternativen.

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