Das erste Halbjahr des Jahres 2017 ist seit etwas weniger als zwei Monaten vorbei und das heißt wieder: aktuelle Zahlen der Unternehmen werden veröffentlicht. Dies hat heute auch Huawei Consumer Business, also die Sparte die hauptsächlich Privatkunden betreut, für mobile Endgeräte zuständig ist und sich nicht an dem lukrativen Geschäft der Netzausrüstung für Provider, in der die gesamte Huawei Gruppe äußerst erfolgreich ist, beteiligt, für das erste Halbjahr des aktuellen Jahres getan und dabei offengelegt, dass 2017 bisher äußerst erfolgreich für das chinesische Unternehmen lief. Die folgenden Zahlen beziehen sich also auf den Consumer-Bereich, nicht auf gesamt Huawei.

Umsatz

Beginnen wir zunächst mit dem Umsatz: dieser betrug in den ersten sechs Monaten des Jahres ganze 105,4 Milliarden RMB, umgerechnet rund 13,42 Milliarden EUR. Damit ist er um ganze 36,2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 gestiegen – um diese Steigerung zu verdeutlichen: Huawei Consumer Business hat in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres 3,57 Milliarden EUR mehr Umsatz als im gleichen Abschnitt 2016 verbuchen können.

Dieser Umsatz ist vor allem auf Smartphones zurückzuführen. Ganze 73,01 Millionen hat man davon nämlich im ersten Halbjahr 2017 verkaufen können, was eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,6 Prozent bedeutet. Insbesondere die höherpreisigen Modelle verhalfen zu diesen Zahlen, wie Richard Yu (Huawei CEO) bekanntgibt:

Unsere Consumer Business Group konnte sich nach den erfolgreichen Vorjahren erneut steigern und
wächst schneller als der Branchendurchschnitt, insbesondere im High End-Bereich.

Weltweite Marktanteile

Auch zu diesem Bereich gibt es frische Zahlen des Marktforschungsunternehmen IDC. Huawei hält in den abgedeckten Bereichen nun einen weltweiten Marktanteil von 9,8 Prozent. In Großchina (Festlandchina, Hongkong, Macau und Taiwan) kann man gar mit einem Marktanteil von 22,1 Prozent und gestiegenen Verkaufszahlen von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr glänzen.

In Europa läuft es ebenfalls prächtig für die Huawei Consumer Business Gruppe. Hier wird eine Steigerung von 18 Prozent gemeldet.

Huawei wird wertvoller

Im Ranking der „Top 100 Most Valuable Global Brands“ von „BrandZ“ ist Huawei auf den 49. Platz hervorgerückt, bei „Forbes“ reicht es für Platz 88 der „Forbes World’s Most Valuable Brands“ und bei den „Brand Finance Global
500 Most Valuable Brands“ für die 40. Platzierung.

Ausbau der Vertriebsstrategie

Huawei gibt sich mit all den tollen Zahlen aber nicht zufrieden und will sie weiter steigern. Damit dies gelingt, setzt man auf eine Erweiterung des Retail-Netzwerks, dessen Shops das High-End und Premiumimage der Marke widerspiegeln sollen. Angestrebtes Ziel ist die Präsenz in 56000 Einzelhandelsgeschäften – im Mai 2016 war man in 35000 vertreten.

Forschung und Innovation

Derzeit arbeitet Huawei weltweit in 15 Forschungszentren und 36 Innovationszentren an Neuerungen für die eigenen Produkte, beispielsweise verbesserte Kirin-Prozessoren oder neue Sensoren. Des Weiteren herrscht zwischen Huawei und Brachen-Größen eine hohe Kooperationsbereitschaft. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Zusammenarbeit mit Leica, aber auch mit Dolby, Microsoft, Intel
und Google arbeitet man zusammen. Doch schon jetzt ist Huawei Richard davon überzeugt, dass man für ein „Premium-Erlebnis“ steht:

Unsere Produkte überzeugen die Verbraucher weltweit durch unser Bestreben nach Qualität,
Nutzererfahrung und Innovation. HUAWEI verfügt über ein starkes Produkt-Ökosystem mit
Smartphones, Tablets, Wearables und nun auch PCs – Verbraucher können sich sicher sein, dass
HUAWEI ihnen ein Premium-Erlebnis bietet.

Wachstum auch in der gesamten Unternehmensgruppe

Nicht nur im Consumer Business-Bereich, der einen der drei Geschäftszweige Huaweis darstellt, auch in den Carrier Network- und Enterprise Business-Zweigen kann man gute Umsätze vorweisen. Gesamt Huawei hat im ersten Halbjahr 2017 283,1 Milliarden RMB, circa 36,04 Milliarden EUR, Umsatz erwirtschaftet, dies entspricht einem Wachstum von 15 Prozent vergleichen mit dem ersten Halbjahr 2016. 

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15 Jahre alt, Schüler, Smartphone begeistert, hält nichts von Vorurteilen

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