Huawei Merch

Warum für mich (persönlich) aktuell Huawei das Maß der Dinge ist

Versteckte Features die ein Huawei zum Huawei machen (wären zum Beispiel:)

Link+-Live

Die Wenigsten dürften diesen unterpunkt in ihren Handys je entdeckt haben. Viel zu sehen gibt es da eh nicht.
Aber was macht Link+-Live? Ganz einfach, da Huawei mit einer der größten Netzausrüster ist, stehen da draußen unzählige Funkmasten, die mit Sendemodulen von Huawei bestückt sind. Und Link+-Live macht nichts anderes, als sich die Daten zu besorgen, wo welcher Mast steht, auf welcher Frequenz er arbeitet, welche Zelle er betreut und wie gerade die Auslastung ist.
Link+-Live ist also ein intelligentes Feature anhand dessen das Huawei den bestmöglichen Funkmasten / Funkzelle erkennt und kann dadurch selbständig und teils vorab dorthin wechseln um eine optimale Datengeschwindigkeit und ein möglichst unterbrechungsfreies Signal zu bekommen.
Mit zu Link+-Live gehört auch Signal+ / Roaming+ & Wi-Fi+ (was entscheidet ob WLAN und/oder mobiles Internet genutzt wird).

Link+-Live

Link+-Live

Machine Learning

Huawei hat mit dem Mate 9 ein Novum eingeführt, den Machine Learning-Algorithmus. Aber was macht er und wozu ist er gut? Ich kenne es noch aus meinen Samsung Zeiten. Neues Flaggschiff geholt und das Teil wurde immer langsamer und langsamer. Es war mehr mit sich selbst beschäftigt als mit der App die ich nutzen wollte.
Und genau da setzt Huawei mit dem Projekt „Stay fast“ an. Das Mate 9 ist in der Lage zu lernen. Vom User und dessen Gewohnheiten.

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Handys werden langsamer je mehr Daten sie im Lauf der Zeit ansammeln und speichern. Die Datenbanken werden größer, das System fragmentiert sich und dadurch können Befehle teils nicht mehr aus einem Block gelesen werden, sondern das Handy muss sich alles zusammensuchen, da beim Speichern frei gewordene Lücken genutzt und darin die App bzw. deren Daten gespeichert wurde.
Als wäre ein Buch nicht am Stück, sondern alle Seiten lägen lose vor einem und man muss erstmal die passende Seite finden bevor man weiterlesen kann. Sicherlich helfen einem die Seitenzahlen, aber auch das dauert.

Der Machine Learning-Algorithmus soll das verhindern. Er lernt, welche App vom User wann und wie und vor allem wie oft sie genutzt wird und priorisiert sie und behandelt sie bevorzugt. Dadurch sollen benötigte Daten bereits bereitstehen, bevor der User sie benutzen möchte. Zudem wird im Hintergrund bei Nichtbenutzung das System defragmentiert (also aufgeräumt und sortiert).
Das macht Huawei indem sie nicht das übliche ext4 Dateisystem benutzen sondern das gegen Fragmentierung robustere F2FS (Flash-Friendly File System) einsetzen, ironischerweise hauptsächlich von Samsung entwickelt.
Zudem hat Huawei einen Algorithmus entwickelt, der permanent dafür sorgt, das benötigter Speicher vom System schnell wieder frei gegeben werden kann um den Start von benötigten Apps zu verkürzen.
Mittlerweile profitieren auch die P9 Modelle dank Firmwareupdate von dieser Funktion, aber erst mit dem Mate 9 und dann P10 war es von Haus aus vorhanden und sogar das P10 Lite hat diese Funktion.

Die Connect hat dazu einen etwas ausführlicheren Artikel verfasst.

Machine Learning Algorismus

Machine Learning Algorismus

SuperCharge

SuperCharge bzw. Schnelladen konnte ich auch schon früher mit meinen Samsungs, aber Huawei hat auch da etwas mehr Dampf unter der Haube. So verspricht Huawei mit Supercharge innerhalb von 20 Minuten genug Akkuladung zuschaffen um über den Tag zu kommen. Aber das halte ich dann doch eher für etwas hochgegriffen. Zumindest für einen Heavy User wie mich langen 20min Ladezeit nicht für einen Tag Power.
Aber wenn mein Mate 9 komplett leer ist. Schaffe ich in den 30min mehr als 50% und das ist ein super Wert.
Rainer hat hier mal was dazu geschrieben: Huawei SuperCharge Ladegerät im Test.
Und mittlerweile arbeiten Huawei und der TÜV Rheinland an einer Zertifizierung dafür.

Konnektivität

Mit meinem Mate 9 kann ich wohl so ziemlich weltweit telefonieren und mobiles Internet benutzen, denn auch im Bereich Konnektivität ist Huawei mit ganz vorne dabei.
Das Mate 9 bietet 5 2G Bänder, 10 3G Bänder und 30 4G Bänder. Damit kann ich 1334 Netzbetreiber in 127 Ländern und Regionen nutzen.

Innovationen für die Zukunft

Und damit wäre ich wieder am Anfang. Mir ist kein Smartphonehersteller bekannt, der so viel zukunftsweisendes entwickelt und marktreif macht wie Huawei. Huawei investiert in neue Technologien, wie kaum ein 2ter. Nicht nur mit dem gemeinsamen Kooperationszentrum mit Leica, Universitäten oder der Entwicklung neuer Mobilfunkstandards 4.5G und 5G (Info hier) nein auch im eigenen Haus setzt man fortwährend auf neue Produkte und Entwicklungen.
Was viele schon von Apple kennen, eine eigene Cloudlösung hat auch Huawei neuerdings im Angebot.
Und ich muss zugeben, die Cloud bei Apple war schon immer das Einzige, worauf ich wirklich neidisch war. Musste ich mir doch bislang immer mittels Dropboxsynchronisation etc. behelfen.
Aber auch da startet Huawei einen Großangriff auf den ich wirklich gespannt bin.
Mehr Information dazu gibt es hier.

Fazit

Diese rasante Entwicklung von Huawei vom Netzausrüster, über Zulieferer für Automobilsteuerungen, Serverdienstleister und dann zum Smartphonehersteller ging immer nur nach oben. Und nicht durch simples Kopieren und Nachbauen, sondern durch eigene Entwicklungen und Innovationen die uns allen zu Gute kommen, ob wir ein Huawei Smartphone nutzen oder nicht. Nutzt du LTE bist du bereits ein sehr kleiner Teil der Huaweiwelt.
Auch die Tablets von Huawei oder das Matebook sind phantastische Geräte die zuverlässig ihr Aufgaben erfüllen. Auch wenn hin und wieder jemand das eine oder andere Feature vermissen mag oder vom Design her nicht überzeugt ist, die einwandfreie Funktionalität in Summe ist immer gegeben.

Ich erwarte noch viel Großes von Huawei und einen Herstellerwechsel sehe ich in absehbarer Zeit nicht auf mich zukommen. Und ich glaube mit dem kommenden Huawei Kirin 970 Prozessor könnte ein neues großes Ding Einzug halten.

Huawei Kirin 970

Huawei Kirin 970

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15 Kommentare

  1. Kobi Kobsen 10. Oktober 2017
    • Dominik Ramb 12. Oktober 2017
  2. Thomas 11. Oktober 2017
    • Ben Rieß 15. Oktober 2017
  3. Martin 11. Oktober 2017
    • Marco 11. Oktober 2017
  4. Matthias 11. Oktober 2017
    • Marco 11. Oktober 2017
  5. Tino Klank 11. Oktober 2017
    • Marco 11. Oktober 2017
  6. FLAVUS 12. Oktober 2017
  7. Sascha 12. Oktober 2017
    • Marco 12. Oktober 2017
      • Sascha 15. Oktober 2017
  8. Armakuni 14. Oktober 2017

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