Update vom 28. April 2017:

Wie nun bekannt wurde, hat sich Richard Yu eingestanden, dass man sich im Zuge des zuletzt publik gewordenen “Skandals” falsch verhalten habe. Er gab weiter an, man sei unter Druck geraten und habe sich dann zu unvorsichtigen Äußerungen hinreißen lassen, was im Nachhinein sehr unpassend gewesen sei, da dies nicht mehr dem Wunsch entsprochen habe, das Wohl der Kunden stets in den Mittelpunkt zu stellen. Dies geht aus einer internen Mitteilung hervor, welche an die Mitarbeiter geschickt wurde und die unserem Kollegen Roland Quandt vorlag.

Gründung einer Taskforce

Da Huawei in seinen Augen bei der Rückweisung der Beschwerden von Kunden arrogant reagiert habe und nicht auf den Kunden und dessen Gefühle eingegangen sei, hat er nun eine Taskforce ins Leben gerufen. Künftig werde man wieder mit Bescheidenheit agieren, da die Kunden durch ihr Vertrauen zu Huawei in Vorleistung gehen. Die Forderungen seiner Kunden sei für Huawei die Ermutigung, Fortschritte zu erzielen, weshalb man sich nicht mit dem Verweis auf interne und logistische Schwierigkeiten verteidigen dürfe.

Schnelles Wachstum Grund der Probleme?

Richard Yu hat sich auch Gedanken darüber gemacht, ob Huawei in den letzten Jahren nicht zu schnell gewachsen sei und man daher die ursprüngliche Vision und den Wunsch der maximalen Kundenzufriedenheit aus den Augen verloren habe.

Um diese Kundenzufriedenheit wieder zu bekommen, hat er die “Customer Listening Taskforce” gegründet, um besser auf die Forderungen der Kunden eingehen zu können. Die Taskforce soll anhand der Rückmeldungen der Kunden Maßnahmen ergreifen, um solche Probleme wie zuletzt in den Griff zu bekommen.

Appell an Mitarbeiter

Außerdem appellierte er an seine Mitarbeiter, dass sie sich selbst mal in die Ladengeschäfte und Service Stationen des Unternehmens begeben sollen, um dort mit Kunden zu interagieren. Auch Richard Yu wird zusammen mit seinem Management-Team der Customer Business Group einige Filialen aufsuchen, um dort selbst “tief an die Service-Front zu gehen” und eng mit den Kunden zu kommunizieren. Dadurch soll sich die Einstellung der Mitarbeiter den Kunden gegenüber wieder positiv verändern.

Da könnte man sich durchaus vorstellen, dass Yu zB auch in Berlin dem Huawei Service Center einen Besuch abstatten könnte.

Europäische Geräte wohl ohne langsamen Speicher

Bezüglich der Speicher-Thematik scheint es auch Neuigkeiten zu geben. Aktuell geht man davon aus, dass die verschiedenen Speicher-Konfigurationen nicht in Europa verkauft wurden. Für Europa dürfte die Wahrscheinlichkeit, den langsamen eMMC-Speicher zu erwischen, sehr gering sein. Der Grund hierfür ist, dass es gerade im westlichen Markt einen harten Konkurrenzkampf gibt, was dafür sorgt, dass in diesem Markt nur Geräte mit den höchsten Ausstattungsvarianten zum Einsatz kommen.

Ursprünglicher Artikel vom 24. April 2017

Dies ist so ziemlich der schwierigste Artikel, den ich in meiner kurzen Zeit hier beim Huaweiblog schreiben durfte. Es geht in diesem Artikel um die Flaggschiff-Modelle von Huawei. Dies sind im einzelnen das P10, P10 Plus und das Mate 9.

Wie viele von euch mittlerweile sicher mitbekommen haben, spielt man beim Kauf der kürzlich erschienen Flaggschiff-Modelle in gewisser Weise “Lotto”. Auch in unserer Facebook-Gruppe schlägt das Thema bis heute hohe Wellen und sorgt für reichlich Diskussionen. Dies geht soweit, dass die Spatzen sogar “Betrug” von den Dächern pfeifen. Aber der Reihe nach, was ist eigentlich passiert und warum spreche ich von “Lotto”?

Die Hintergründe

Nun mit erhöhter Verfügbarkeit des Huawei P10 am Markt wurde bekannt, dass der chinesische Hersteller bei den einzelnen Geräten auf unterschiedliche Speichertypen setzt. Die betrifft sowohl den internen Speicher als auch den Arbeitsspeicher. Genauer gesagt gibt es Huawei P10 Modelle, die anstatt des erwarteten LPDDR4-RAM nur über einen “älteren” LPDDR3-RAM verfügen. Könnte man dies noch verschmerzen, gibt es mit UFS2.1 und UFS2.0 darüber hinaus unterschiedliche Standardspeicherformate.

Den Grund hierfür liefert uns Huawei selbst. Verantwortlich für diesen Umstand sind vor allem die Lieferengpässe bei den Lieferanten der Speicherchips. Diese können aktuell wegen der immens hohen Nachfrage die Mengen einfach nicht im vorgegebenen Produktionszeitraum liefern. Aus wirtschaftlicher Sicht kann Huawei die Produktion aber auch nicht einfach einstellen und warten, bis da was kommt. Daher hat man sich für den alternativen Weg mit den verschiedenen Speicherkonfigurationen entschieden.

Was bedeutet das jetzt für die Top-Modelle?

Für die Top-Modelle bedeutet dies, dass man ganz unterschiedliche Zusammensetzungen des Speichers bekommen kann. Wo wir wieder beim “Lotto” wären.

Im besten Fall erhält man ein Huawei P10 Modell mit LPDDR4-RAM als Arbeitsspeicher und UFS-2.1-Speicher als Datenspeicher.

Aber auch ein Gerät mit der Kombination UFS-2.0-Speicher und LPDDR4-RAM wäre denkbar. Selbst wenn man “nur” ein Gerät bekommt, das den langsameren LPDDR3-RAM verbaut hat, muss es nicht schlecht sein. Solange dort ein UFS-Speicherformat verbaut ist, sind die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten weitaus schneller als benötigt.

Im “schlechtesten” Fall erwischt man ein Gerät, welches mit LPDDR3-RAM und dem eMMC 5.1-Speicher ausgestattet wurde. Diese Kombination ist in der Theorie etwa 3 mal langsamer als die oben genannte, bestmögliche Variante und könnte somit ein Problem sein.

Welche Unterschiede bemerkt man im Alltag?

In der alltäglichen Praxis stellt sich das Thema etwas abstrakter dar. Ich denke man merkt diesen Unterschied nur, wenn man die Geräte nebeneinander legt und vergleicht, wie schnell bei Modell A (Top-Ausstattung) und B (schlechteste Option) ein Bild oder Dokument gespeichert wird. Je nach Gerät könnte es dann sein, dass das Speichern auf Gerät B gefühlt ein paar Millisekunden länger dauern kann als auf Gerät A. Ähnliches gilt auch für das Öffnen von Apps oder Dokumenten. In der ganz normalen Alltagsnutzung wird man jedoch nichts davon merken. Dafür sorgt im Hintergrund die Software, welche ja alle Abläufe so optimiert, dass diese schnellstmöglich von statten gehen.

Dies wurde auch von Richard Yu, seines Zeichens CEO der Huawei Business und Consumer Group, über seinen Weibo-Account bestätigt. Die Huawei Ingenieure haben die Hardware und Software gezielt so optimiert, dass man im Alltag kein Unterschied zwischen den verschiedenen Speicher-Konfigurationen bemerken wird. Somit sollten für den Endnutzer keinerlei Beeinträchtigungen auftreten. Dennoch wirft das Ganze doch einen Schatten auf die Marke Huawei und deren Geräte.

Was kann man Huawei vorwerfen?

Im Fall des Huawei P10 und P10 Plus, kann man Huawei nur indirekt einen Vorwurf machen. Bei diesen Modellen hat der Telekomkonzern nie explizit bekanntgegeben, welche Speicherkonfiguration zum Einsatz kommen.

Etwas anders sieht es jedoch bei einem weiteren betroffenen Smartphone, dem Huawei Mate 9, aus. Hier wurde bei der offiziellen Vorstellung des Gerätes zwar auch nicht damit geworben, dass der schnelle Speicher vom Typ UFS-2.1 verbaut ist, (bei Interesse kann man sehr gerne nochmal in unseren Mate 9-Stream reinschauen und selbst kontrollieren*), dennoch fand sich diese UFS-2.1 Information auf der Produktwebsite und einigen Datenblättern wieder. Wie es dazu kam, das weiß wohl nur Huawei selbst. Hätte man diese Information nicht in die Datenblätter und auf die Website geschrieben, würde es diesen Artikel hier wohl jetzt gar nicht geben, da es keinem aufgefallen wäre.

Womit Huawei tatsächlich warb

Huawei wirbt nur mit dem neu eingeführten Dateisystem namens F2FS (Flash-friendly-File-System), welches seit dem Mate 9 Verwendung findet. Dies ist aber komplett unabhängig vom verwendeten Speicher und funktioniert ab dem Linux-Kernel 3.8 aufwärts und wurde von Samsung entwickelt. Ziel dieses Dateisystem ist es, die Fragmentierung von Datensätzen zu verhindern, um ein effizientes und gründliches Aufräumen des Speichers zu gewährleisten, wenn es um das Löschen von nicht mehr benötigten Daten geht.

Bei F2FS werden zudem gelöschte Bereiche nicht sofort mit neuen Daten überschrieben, sondern erst, wenn der letzte Speicherblock vollständig beschrieben wurde. Dann fängt das System wieder beim ersten Block an und sucht einen neuen Platz, um die Daten an einem Stück dort speichern zu können. Wenn jetzt der erste freie Platz zu klein ist, sucht das System Block für Block ab, bis es einen freien Bereich findet, der groß genug ist. Durch dieses System ist es möglich, selbst bei einen eMMC-Speicher dafür zu sorgen, dass das gesamte System lange Zeit performant und zügig arbeiten kann. Zudem ist es erst seit F2FS möglich, externe SD-Karten auch mit einer Größe von 2 TB im Smartphone verwenden zu können. Theoretisch können mit diesem Dateisystem Kapazitäten von 16 TB im Smartphone verwaltet werden.

Es kommt also primär nicht wirklich auf den verwendeten Speicher an, sondern auf das Dateisystem. Dieses F2FS-Dateisystem kommt sowohl beim Mate 9, als auch beim P10 und P10 Plus zum Einsatz.

Wie finde ich raus welcher Speicher bei mir verbaut ist?

Nun, für den Normalnutzer ist das, ohne das Smartphone aufzumachen, aktuell noch recht schwierig. Behelfen kann man sich zum Beispiel mit diversen Benchmark Tools, die die Speicher- und Lesegeschwindigkeit messen. Ich bezweifle jedoch, dass diese Tools exakt bestimmen können, welcher Speicher verbaut ist. Dafür schwanken bei diesem Benchmark die Werte einfach zu stark. Es kommt zudem drauf an, was alles im Hintergrund an Apps weiterläuft, welche auf den Speicher zugreifen. Denn diese Apps können die Ergebnisse stark beeinflussen. Ein Benchmark ist dementsprechend kein sicheres Mittel, um genau sagen zu können, bei meinem Modell muss der Speicher xy verbaut sein, was die Geschwindigkeit angeht. Einen Test später sind die Werte wieder schlechter und man geht dann von einem langsamen Speicher aus.

Kann ich mein Smartphone deswegen tauschen lassen?

Das kommt darauf an und kann aktuell keiner mit Sicherheit sagen. Ich würde sagen, es kommt auf den Versuch an. Manche Händler werden die Geräte wohl auch zurücknehmen oder tauschen. Dennoch sollte man sich darüber bewusst ein, dass man wieder ein Austauschgerät bekommen kann, welches eine andere Speicherkonfiguration besitzt. Ob man sich diesen “Stress” wegen ein paar Millisekunden mehr oder weniger wirklich antun will, dass muss jeder für sich selber entscheiden.

Handeln andere Hersteller ähnlich?

Andere Hersteller handeln in solchen Situationen genau so. Es ist laut Richard Yu absolut branchenüblich, auf andere Zulieferer auszuweichen, wenn ein gewünschtes Teil nicht in einer entsprechenden Stückzahl geliefert werden kann. Eine Ausnahme dürfte ein Hersteller aus Südkorea sein, welcher Negativ-Schlagzeilen mit seinem heißen Phone gemacht hat. Dieser Hersteller stellt seine Speicherchips selbst her und ist unabhängig, was die Speichermodule betrifft.

Vielleicht hat Samsung auch gemerkt, dass Huawei mit den beiden P10-Modellen ernsthafte Konkurrenz zu ihren S8-Modellen auf den Markt gebracht hat und hat dieses Thema bewusst anonym ans Tageslicht gebracht, um die eigenen Verkaufszahlen der S8-Modelle noch mehr anzukurbeln – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Bestimmt merkt Samsung so langsam den langanhaltenden Atem von Huawei im Nacken, wenn es um die Krone des Smartphone-Königs geht. Nein, jetzt mal Spaß beiseite, dass ist natürlich nicht vollkommen ernst gemeint. Man weiß auch noch gar nicht, welche genaue Quelle dieses Thema publik gemacht hat.

Meine persönliche Meinung und ein Wunsch

Ich liebe mein Mate 9. Selbst wenn es nur den langsamen Speicher verbaut hat, werde ich es lieben. Solange man kein anderes Gerät hat, mit welchem man den Speicher vergleichen kann, wäre es mir egal. Das Teil arbeitet trotzdem zügig und zuverlässig. Montagsgeräte gibt es bei jedem Hersteller und sollte ich eins erwischt haben, dann ist es so. Man wird im Alltag keinen großen Unterschied merken, was die Leistung angeht. Auch ein Tausch des Gerätes würde keinen Sinn machen. Wer sagt mir denn, dass im anderen Gerät schneller Speicher verbaut ist? Vielleicht hat das Austausch-Gerät andere Macken und Eigenheiten, die schlimmer sind? Wenn man mit dem Gerät im Großen und Ganzen zufrieden ist, sollte man es einfach weiter benutzen. So etwas, wie es jetzt bei Huawei der Fall ist, kann euch bei jedem Hersteller passieren. Auch diese beziehen den Speicher von Zulieferern. Alles halb so wild. 

Mein Wunsch wäre ja, wenn Huawei seinen Speicher selbst produzieren würde, egal ob in eigenen Fabriken oder von einen Fremdhersteller. Dann würde es diese Schwankungen bei den Speicherchips nicht mehr geben und man wäre zudem nicht mehr abhängig davon, was die Zulieferer beschaffen können. Vielleicht zieht Huawei aus der negativen Presse zum Speicherthema seine Schlüsse und geht diesen Weg und produziert wirklich in naher oder ferner Zukunft seinen Speicher selbst.

Da mich eure Meinung dazu interessiert, freue ich mich, wenn ihr diese in einem Kommentar hier hinterlassen würdet. Ebenso, falls ich während dem Schauen des Streams wider Erwarten nicht richtig aufgepasst haben sollte. Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen (nach Möglichkeit mit Angabe der Zeit) wann der Speicher explizit beworben wird.

Quellen: Android authority.com mit Huawei-Statement, Caschys Blog, areamobile.de , Heise.de F2FS-Dateisystem

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60er-Fan, technikbegeisterter PC-Bastler und Android-Nutzer, 25 Jahre alt, glücklicher Onkel eines tollen Neffen, Familienmensch

51 Kommentare

  1. Avatar
    Michael veröffentlicht am

    Samsung baut auch fremdproduzierte Bauteile ein. Da gab es zahlreiche ähnliche Aktionen. Was.mich aber besonders stört ist, dass es.beim Mate 9 keinerlei Grundlage für die Aussage gibt, dass dort auch verschiedene Speicher eingebaut wurden. Mit der Änderung der Unterlagen auf der Website beugt man IMHO wohl nur zukünftigen Liederproblemen vor.

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      Thomas veröffentlicht am

      Von Samsung ist immer schon bekannt gewesen, dass sie verschiedene SoC auf verschiedenen Märkten verbauen; da wusste man aber vorher, was man wo bekommt.
      Dass Samsung bei S6 und S7 anderen als schnellen UFS Speicher verwendet, wäre mir neu…

        • Avatar
          Thomas veröffentlicht am

          Meine Antwrt bezog sich hierauf: “Samsung baut auch fremdproduzierte Bauteile ein. Da gab es zahlreiche ähnliche Aktionen. ” Ähnliche Aktionen sind aber von Samsung nicht bekannt, die SoC Sache ist dort jedem Interessierten bekannt und im Übrigen macht sich das auch kaum bemerkbar, wohingegen ich bei meinem P10 schon Wert auf schnelle Hardware gelegt habe und UFS 2.1 vs. eMMC schon ein nicht nur unerheblicher Unterschied ist.

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            Niklas Böhm veröffentlicht am

            Und woran machst du fest, welcher Speicher bei dir verbaut wurde? Hoffentlich nicht anhand des AndroBench-Benchmark

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            Roland veröffentlicht am

            Hallo Niklas,

            jetzt liegen die Fakten auf den Tisch was das Thema UFS betrifft. Da du ja AndroBench nicht zutraust, anhand der ermittelten Werte auf den jeweiligen Speicher zu ermitteln, hoffe ich das dich Bilder vom Speicher sowie die Listen von Thosiba überzeugen das hier etwas nicht sauber gelaufen ist. Hier gleich mit Übersetzung https://translate.google.de/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Ftieba.baidu.com%2Fp%2F5080086844&edit-text=

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            Niklas Böhm veröffentlicht am

            Der Google Übersetzung würde ich schon mal nicht vertrauen, da sie nur Wort für Wort übersetzt, ohne den Sinn des Satzes erkennen zu können, der durchaus ein anderer sein kann

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            Roland veröffentlicht am

            Leider kann ich kein Chinesisch 🙂 Aber man muss kein Chinese sein um die Bilder bzw. die Modellnummer vom Speicher zu sehen und diese mit der Liste von Toshiba vergleichen. Aber warte mal… Natürlich können die Bilder auch gefaket sein, die Liste manipuliert oder das Bild gar nicht vom Mate 9 sein. Wahnsinn…. manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

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            Niklas Böhm veröffentlicht am

            Ich kann das Bild nicht vergrößern, um es genau betrachten zu können. Wo ist der Beweis, dass es sich beim gezeigten Ausschnitt um das Mate 9 handelt? Zudem ist auf dem Speicher kein Hersteller vermerkt, geschweige denn eine Modellnummer, welche mit einer aus dem anderen Bild identisch wäre

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            Roland veröffentlicht am

            Ist ja gut, du hast absolut recht… Alles Mist und nur gefaket. Nur Huawei bzw. dessen CIO sagt die Wahrheit!

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            Niklas Böhm veröffentlicht am

            Das behaupte ich doch gar nicht. Solange von Huawei keine offizielle Mitteilung vorliegt bzgl. des Mate 9, werde ich niemanden vorverurteilen. Es gilt die Unschuldsvermutung bis zur Erbringung eines klaren Beweises oder Geständnisses in Form einer offiziellen Mitteilung von Huawei. Alles was du hier anbietest, sind Indizien, aber keine Beweise

          • Avatar
            HAL9001 veröffentlicht am

            Ich finde es sehr, sehr schade wie Huawei mit dem Thema umgeht.

            Wenn Sie beim Mate9 auch andere Bauteile verbauen, dann ist es leider Betrug.
            Beim P10 ist es zumindest Verbrauchertäuschung, wenn Huawei den Redaktionen das P10 mit den besten Komponenten zum Testen rausgibt und der Endkunde dann in die Lostrommel greifen darf. Ich werde mir kein P10 kaufen, ohne das die genauen Spezifikationen auf der Verpackung stehen.

            Samsung geht da offener mit um. Sie verbauen 2 SoCs die ungefähr gleich schnell sind. Den einen nur in USA, den anderen in Europa. Aber sie machen es halt öffentlich.

            Oder Apple, verbauen in Europa im iphone ein IntelModem, und in USA eins von Broadcom. Aber auch hier ist es deklariert.

            Also Huawei, sag mir was ich bekomme, falls ich mich doch noch dazu hinreißen lasse zu kaufen.

            Gruß HAL9001

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            M.G veröffentlicht am

            Ihr heult hier rum wegen einem lächerlichen Speicher das man im Alltag gar nicht merkt.Huawei stimmt seine Geräte super ab.Schaut mal was grad bei Samsung mit dem S8 los ist.Da gibt es Geräte mit Display Rotstich bei einem mehr bei anderen weniger Erkennbar ich glaube das ist schlimmer wenn ich ein Handy kaufe und muss feststellen das weiß nicht weiß ist sondern rot.Ich selbst habe das S8 ohne Rotstich zum Glück.Ich habe auch erst überlegt ob ich das P10+ kaufen soll aber mir gefällt das Design vom S8 einfach besser.

          • Avatar
            M.G veröffentlicht am

            Achso das heißt aber nicht nur weil mir das Design vom S8 besser Gefällt als vom P10+ das Huawei schlecht ist.Ich bin immer noch der Meinung das Huawei tolle Geräte baut.

          • Avatar
            Niklas Böhm veröffentlicht am

            Aber das F2FS-Dateisystem soll ja dafür sorgen, dass es selbst mit dem eMMC-Speicher schnell genug laufen sollte

    • Avatar
      Niklas Böhm veröffentlicht am

      Ich und die anderen Autoren fanden den Zeitpunkt, an welchem diese Info entfernt wurde, einfach nicht dem Zufall geschuldet. Sobald uns dazu nähere Infos vorliegen, werden wir mit Sicherheit im Blog darüber berichten.

      Gruß,

      Niklas

  2. Avatar
    Roland veröffentlicht am

    Danke für den tollen Artikel, hat auch eine Zeit gedauert bis sich auf Huaweiblog jemand um das Thema angenommen hat. Leider keine allzu guten Nachrichten…
    Mir ist eigentlich egal wie schnell das Teil ist, solange es halbwegs flüssig läuft. Hier und da ein paar kleine Ruckler, damit kann ich leben.
    Wenn es jemanden interessiert, was jetzt verbaut ist, findet man in dem Video einen Ansatzpunkt – nochmal Ansatzpunkt und keine Fakten!
    In einen Video wird gezeigt, wie man den Unterschied erkennen kann. Bei 1.30 Minuten kommt die Erklärung https://www.youtube.com/watch?v=QpKE6YMbVSo

    So wie es bei mir aussieht, ist UFS 2.0 verbaut. Wie erwähnt stört mich das nicht, aber veräppelt komme ich mir schon etwas vor. Und wie schnell dann die Webseite bearbeitet und dieses Feature entfernt wurde… naja, da soll jeder Denken was er will. Überall wird geschummelt und man hofft das nichts bekannt wird – thats life – siehe VW 🙂
    Aber eines kann ich nicht ganz glauben, was du in deinen Artikel erwähnst… Das man wenig bis keine Unterschiede im Alltag spürt. Im schlimmsten Fall eMMC 5.1-Speicher mit LPDDR3-RAM vs. UFS 2.1 Speicher und LPDDR4-RAM. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, das Huawei mit seinen System die neueren, schnelleren Speicher überhaupt nicht anspricht bzw. ausreizt. Leider ist bis dato noch kein direktes Vergleichsvideo aufgetaucht, wo zwei Mate 9 mit der besagten Ausstattung verglichen werden, das wäre in meinen Augen sehr interessant. Dann hätten wir auch Fakten und keine Vermutungen! Sorry, aber ich gehöre zu der Generation, die das glaubt was man sieht und nicht was ein CIO oder Redakteur von sich gibt – damit bist nicht du angesprochen!
    Viel lieber wäre es mir das sich Huawei endlich um die vielen kleinen Fehler kümmert und zeitnah Updates ausrollt. Mein TOP MATE 9 hat noch immer den rammligen Sicherheitspatch vom Januar.

    Gruß

    Roland

    • Avatar
      Niklas Böhm veröffentlicht am

      Hallo Roland,

      Vielen Dank für deine Meinung.
      Ich erkläre dir erstmal, warum der Artikel erst jetzt erschienen ist.
      Wir vom Huaweiblog legen sehr viel Wert auf die Qualität unserer Artikel. Deshalb dauert es bei uns halt seine Zeit, bis Artikel veröffentlicht werden. An diesem Artikel habe ich alleine für den 1. Entwurf knapp 2 Stunden Zeit investiert, um ein Grundgerüst zu haben. Danach habe ich mich das Wochenende mit der sorgfältigen Recherche des Artikels gewidmet. Alleine diese Recherche dauerte mit Sicherheit mindestens 12 Stunden, um Fakten zu sammeln und diese anschließend aufzuarbeiten. Danach wurden diese Fakten im Grundgerüst eingepflegt.

      Benchmarks sind definitiv nur ein Anhaltspunkt, da es so viele Faktoren gibt, die das Ergebnis unter Umständen verfälschen können.
      Richard Yu hat bei der Vorstellung in München nie behauptet, dass der schnelle Speicher verbaut wird. Kontrollieren können wir es ja auch gar nicht, was jetzt verbaut ist. Warum die Angabe von der Website entfernt wurde, weiß nur Huawei. Was deinen Vergleich angeht, kann ich nur sagen, dass dies wohl schwierig wird, da wir im Endeffekt nicht wissen, was genau in welchem Modell verbaut ist. Ich bleibe dort aber dran und hoffe, dass Huawei sich zum Mate 9 per offizieller Mitteilung äußern wird.

      Mein Mate 9 hat auch noch den Januar-Patch. Wann ein Update erscheinen wird, wissen wir aktuell noch nicht. Sobald wir was wissen, werden wir es bekannt geben.

      Gruß,

      Niklas

  3. Avatar
    miro veröffentlicht am

    normalos hätten das eh nicht gecheckt. wer von den normal nutzern weiss überhaupt was von emmc,ufs,ddr3/4 etc. es soll einfach,schnell und flüssig laufen.

    • Avatar
      Niklas Böhm veröffentlicht am

      Genau so sehe ich es auch. Solange man mit seinem Handy zufrieden ist, sollte man sich nicht so verrückt machen lassen.

      Gruß,

      Niklas

  4. Avatar
    Michael veröffentlicht am

    Hallo Niklas, ich habe das Mate9 und bin als langjähriger Apple Nutzer eigentlich sehr zufrieden damit. Wahrscheinlich hast Du recht, das man im normalen Alltagsgebrauch die unterschiedlichen Speicher nicht bemerkt. Trotzdem hat das alles einen Faden Beigeschmack wenn man die “Probleme” mit WhatsApp und CandyCrash hat. Wie gehst Du damit um?

    • Avatar
      Niklas Böhm veröffentlicht am

      Hallo Michael,

      Welche Probleme hast du denn mit WhatsApp und CandyCrash? Vielleicht kann ich dir helfen

  5. Avatar
    Marie-Luise veröffentlicht am

    Andere Zulieferer ist das eine. Das kann max. einen Qualitätsunterschied begründen. Hier geht es aber darum, dass verschiedene Bauteile verwendet werden. Wenn man aufgrund von Datenblättern oder anderen offiziellen Informationen davon ausgeht, dass ufs2.1 und lpddr4 verbaut sind, dann kann dies Grundlage der Kaufentscheidung sein und wäre eben Betrug, wenn was anderes verbaut ist.

    Das Dateisystem und die Software werden übrigens langsameren Speicher nicht wett machen. Um die Unterschiede auszugleichen müsste man schon den schnelleren Speicher drosseln.

    Wenn beim Mate 9 der Speichertyp angegeben war, dann ist es in meinen Augen Betrug einen anderen Speichertyp einzubauen.

    Gab es wie ihr bzgl des P10 schreibt keine Aussage zum Speicher, kann man froh sein, wenn nicht Restbestände von vor 5 Jahren verbaut werden.

    • Avatar
      Niklas Böhm veröffentlicht am

      Nicht jeder Zulieferer stellt den UFS-Speicher her. Wenn dieser nicht liefern kann, muss Huawei gezwungenermaßen auf andere Zulieferer ausweichen, auch wenn diese eine andere Speicherform anbieten. Ich bezweifle, dass man sich ein Handy nur kaufen wird, weil mit einem bestimmten Speicher geworben wird.
      An diesem Thema sieht man, wie schnell aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. So etwas kann dir bei jedem Hersteller passieren. Huawei hat mit Sicherheit nicht erwartet, dass sich das Mate 9 so gut verkaufen wird. Man ging aus, dass die gelieferte Menge an UFS-Speicher ausreicht, um genügend Geräte auf den Markt zu bringen. Dem war aber nicht so, weshalb man im Nachhinein gezwungen war, auf anderen Speicher auszuweichen. Deshalb ist die entsprechende Werbung von der Website entfernt worden.

      • Avatar
        Roland veröffentlicht am

        Hallo Niklas,

        ich freue mich zu sehen, das du davon überzeugt und mit deinem Mate 9 zufrieden bist. Aber man kann sich auch viel schön reden. Aktuell gibt es keinen wirklichen Beweis das sich das System durch die minderwertigen Komponenten verlangsamt. Ebenso wenig gibt es auch keinen Beweis das es nicht so ist und man spürbare Einbußen hat. Vor allem von der Vielfalt die sich aus den verschiedenen Kombinationen ergibt. Bei XDA wird von 6 verschiedenen Varianten gesprochen. Auch ist bei jeden das “Empfinden” anders, was dem einen nicht auffällt ist für den anderen gleich ein Weltuntergang. Du schreibst ja selbst, das aktuell die Fakten bzw. Beweise fehlen und vertrittst starr deinen Standpunkt – was auch absolut ok ist. Aber wo sind die Beweise und Fakten das dem so ist wie du schreibst bzw vom CIO behauptet? Ich schätze deine Arbeit ein deine Artikel wirklich sehr, würde mir aber wünschen das du auch mal über den Tellerrand hin aussiehst denn es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Wie bereits geschrieben würde ein direkter Vergleich zwischen zwei Mate 9 mit schnellster und langsamster verbauter Technik dieses Geheimnis lüften. Ihr bei Huaweiblog habt doch sicherlich mehr als nur 1 Mate 9 was man vergleichen könnte. Damit würde die Frage gelöst und die Streitigkeiten beendet werden und jeder kann für sich selbst entscheiden ob er was merkt oder nicht und/oder ob er Beeinträchtigungen dadurch hat.

        Gruß

        Roland

        • Avatar
          Rainer veröffentlicht am

          Hier hast du natürlich vollkommen recht. Doch ist es für uns ohne die technischen Vorraussetzungen leider nicht möglich selbst einen “echten” Beweis zu erbringen. Sicher das direkte vergleichen unserer Mate 9 ist eine Möglichkeit doch eine Verzögerungsmessung wiederum recht schwierig. Teilweise kann man diese mit dem Auge alleine gar nicht sauber erfassen. Selbst wenn… wäre das dann ein Beweis wenn 1 von 5 Mio Geräten sich anders verhält. Das Beste ist aus meiner Sicht aktuell abzuwarten bis jemand der die technischen Mittel hat, das “beweisen” kann. Wie gesagt aus meiner Sicht auch schwierig.
          Ich denke für den Endnutzer würde es mehr Sinn machen wenn sich Huawei erstmal den Bugs annimmt, die man schon langzeitig mitschleppt. Da hat der Nutzer sicher mehr davon als von ein paar Millisekunden schneller.

          Dass diese Speichergeschichte keine gute Aktion von Huawei ist, ist unbestritten.

          • Avatar
            Roland veröffentlicht am

            Schön das wir uns da alle einig sind, das Huawei mal in die Pötte kommen sollte und die vorhandenen Fehler ausmerzt. Genauso halte ich das auch mit dem Google Patch. Wenn Huawei ein wenig Anstand hat, bringt der Hersteller selbst einen Vergleichstest um die Gemüter zu beruhigen… Angeblich haben die ja nichts zu verbergen. Obwohl… macht es Huawei selbst, heißt es auch gleich wieder “der Test ist gefaket”. Wie man es macht, irgendwie ist es immer falsch 🙂 Aber ich bin gespannt, wie sich Huawei hier wieder aus der Kritik nimmt. Womöglich passiert nichts und der Konzern sitzt es einfach aus 🙁

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            Rainer veröffentlicht am

            Aussitzen wäre die denkbar schlechteste Lösung. Gerade bei solchen Vorwürfen sollte man immer transparent sein.

        • Avatar
          Niklas Böhm veröffentlicht am

          Hallo Roland,

          Um diesen Vergleich mit der besten Aussagekraft durchführen zu können, muss man praktisch zwei fabrikneue Mate 9 auftreiben. Denn ein Vergleich von 2 Geräten, die schon Monate im Gebrauch sind, macht keinen Sinn, da die Speicher schon zu oft beschrieben wurden. Dies führt natürlich auch zu anderen Resultaten. Solange wir im Falle des Mate 9 keine offizielle Mitteilung von Huawei erhalten, welche die ganzen Vermutungen bestätigen oder widerlegen, vertreten wir den Standpunkt, dass für uns die Aussagen wahrheitsgemäß sind, welche von Huawei geäußert werden. Zudem gibt es einfach keine Beweise, dass Huawei bewusst lügt. Bei XDA darf man auch nicht alles glauben, was dort geschrieben wird. Wenn uns weitere Erkenntnisse vorliegen, die eindeutig durch Beweise belegt werden können, werden wir es euch wissen lassen. Auch stützen wir unsere Aussagen nicht auf irgendeinen Benchmark, da diese vom Ergebnis her nur eine Vermutung darstellen, aber kein Beweis sind.

          Gruß,

          Niklas

  6. Avatar
    Marcus veröffentlicht am

    Mich erinnert das Ganze an die Geschichte beim Erscheinen vom iPhone 6s (Plus), als bekannt wurde, dass zwei verschiedene Prozessoren verwendet würden. Einmal von TSMC und einmal von Samsung. Der von Samsung war etwas größer und nicht ganz so Energie sparend. War auch ein Riesendrama. Ich hatte damals Glück und hatte ein 6s mit dem TSMC-Prozessor erwischt. Trotzdem ist heute ein Honor 8 daraus geworden. 😀

  7. Avatar
    HAL9001 veröffentlicht am

    ch finde es sehr, sehr schade wie Huawei mit dem Thema umgeht.

    Wenn Sie beim Mate9 auch andere Bauteile verbauen, dann ist es leider Betrug.
    Beim P10 ist es zumindest Verbrauchertäuschung, wenn Huawei den Redaktionen das P10 mit den besten Komponenten zum Testen rausgibt und der Endkunde dann in die Lostrommel greifen darf. Ich werde mir kein P10 kaufen, ohne das die genauen Spezifikationen auf der Verpackung stehen.

    Samsung geht da offener mit um. Sie verbauen 2 SoCs die ungefähr gleich schnell sind. Den einen nur in USA, den anderen in Europa. Aber sie machen es halt öffentlich.

    Oder Apple, verbauen in Europa im iphone ein IntelModem, und in USA eins von Broadcom. Aber auch hier ist es deklariert.

    Also Huawei, sag mir was ich bekomme, falls ich mich doch noch dazu hinreißen lasse zu kaufen.

    Gruß HAL9001

  8. Marco
    Marco veröffentlicht am

    Nie hat jemanden der Speichertyp interessiert. Die meisten Android Nutzer leeren immer noch den RAM, weil sie denken das würde das Smartphone schneller machen. Klar, kennt man von Windows….aber ich schweife ab.
    Das hier von der Leistungsfähigkeit grundsätzlich sehr unterschiedliche Komponenten verbaut werden, finde ich nicht gut. Leider entspricht es bereits in vielen Bereichen der Praxis. Und genauso fällt es in diesen Bereichen praktisch (fast) nie auf.
    Huawei geht hier mMn auch in der Kommunikation nicht so vor, wie es für viele wünschenswert wäre. Ich persönlich hätte hier auch bevorzugt, wenn man dazu offiziell in einer Pressemitteilung gesagt hätte, was die Fakten sind.
    Abgesehen davon, sehe ich kein Drama.
    Wie gesagt, ich habe in all den Jahren nie erlebt, dass über die Art des verbauten RAM und Flash Speichers diskutiert wurde. Lediglich SoC und Speichergröße wurden immer fleißig diskutiert; teils in abstruser Art und Weise.
    Was jetzt hier wieder für ein #Aufschrei veranstaltet wird, lässt mich an mancer Stelle eher schmunzeln oder den #facepalm machen. 😉

    • Avatar
      Roland veröffentlicht am

      Hallo Marco,

      schön das du noch ein Lebenszeichen von dir gibst 🙂 Habe schon lange nichts mehr von dir gehört.
      Grob gesagt sehe ich das genauso wie du, und in Sachen Performance bin ich auch zufrieden damit. Aber ich verstehe auch wenn sich andere daran aufgeilen und die Läden stürmen, da man sich ja doch irgendwie betrogen vorkommt. Wie schon erwähnt, wären mir Updates und Fehlerbehebung viel lieber als das gebabble über den Speicher hin oder her. Auch die verzweifelten Versuche alles schön zu reden finde ich persönlich für einen Witz. Es ist leider so und man kann es nicht ändern und jeder hat dazu seine eigene Meinung – was auch gut ist!

      Gruß

      Roland

      • Marco
        Marco veröffentlicht am

        Servus Roland,
        hatte mir – abgesehen von einem kleinen Artikel – ne Woche Urlaub gegönnt und bin gerade dabei hier wieder auf STand zu kommen.

        Ich habe meine Meinung ja schon ausgfeührt. Mir persönlich scheint es so, als ob diejenigen, die von BETRUG reden, sich überhaupt nicht informieren über das Thema. Kurzum, sie wissen garnicht so richtig wovon sie überhaupt reden.
        Und das ist sicher auch eine Mitschuld von vielen Blogs und Portalen, die hier – genau wie beim Thema Displaybeschichtung – ein Faß aufgemacht haben. Ich bin sicher das wäre sonst überhaupt keinem in der Praxis aufgefallen und alle wären zufrieden.
        Ich will das Thema ganz klar nicht herunterspielen. Aus meiner persönlichen Sicht – als nicht PR-Profi eines Konzerns – hätte man seitens Huawei deutlich besser zu diesem Thema kommunizieren können. Das wäre dann sicher über die Redaktionen dann ganz anders transportiert worden, wie es jetzt so der Fall war. Und dann wäre sicher auch der große Aufschrei in dieser Form ausgeblieben.
        Mich erinnert das hier so ein bisschen an das Thema Benchmark. Ist in der Praxis genauso nichtssagend wie jetzt die Aussage, das ein Gerät mit UFS 2.0 oder sogar eMMC unbedingt langsamer im Alltag ist.
        Seien wir mal ehrlich, für das was die meisten mit den heutigen Top Smartphones machen würde ich mir als Konzernchef bei Apple, Samsung, Huawei & Co einen ablachen.
        Wie viele Leute geben 800€ aus und nutzen letztlich das Ding für spontane Schnappschüsse, WHatsApp und Facebook?!
        Und deshalb ist dieser “Skandal” für mich nicht mehr ne große Luftblase, die bald wieder lautlos platzt.

        Beste Grüße
        Marco

  9. Avatar
    Ronny veröffentlicht am

    Laut Aussagen einiger User im Netz, sollen Geräte für den deutschen Markt davon nicht betroffen sein.

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