HUAWEI Watch 5 - FTP - HOS 6.1 - Titel

HUAWEI Watch 5 kann jetzt FTP

Huawei hat mit dem Firmware Update der Watch 5 zu Harmony OS 6.1 die Tore für ambitionierte Leistungssportler – und solche, die es werden wollen, geöffnet. Rainer und mich verbindet die Liebe zur Watch 5 in der Titan-Ausführung. Sie hat uns im letzten Jahr treu begleitet, und ich bin nach wie vor absolut von ihrer Haptik und Optik überzeugt. Leider hat es bei mir etwas gedauert, aber nun ist HarmonyOS 6.1 installiert, und endlich lassen sich auch externe Sensoren direkt mit der Uhr koppeln.

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Was bedeutet das in der Praxis?

Bei meiner Fahrt an den Gardasee konnte ich meine „Wattkurbel“ noch nicht mit der Uhr verbinden – aber jetzt! Im Handumdrehen waren der 4iiii-Leistungsmesser an meinem Trek Domane, mein Garmin HRM-Pro+ Brustgurt und die Garmin Rally RS100-Pedale an meinem Canyon mit der Watch 5 gekoppelt. Das Ganze funktionierte unkompliziert über die geräteübergreifende Kooperation in den Einstellungen.

Wofür braucht man das?

Wer ernsthaft auf bestimmte Ziele hinarbeitet, trainiert in der Regel nach Herzfrequenz- oder Leistungszonen (Zone 1 bis 5). Um es auf den Punkt zu bringen: Wer immer das Gleiche tut, verbessert sich nicht. Deshalb gehören Einheiten wie Intervalltraining, gezielter Grundlagenaufbau und lange Ausdauereinheiten zum Standard, die exakt über diese Zonen gesteuert werden.

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Am Sonntagmorgen habe ich mein Zeitfahrrad für eine Zone-2-Einheit geschnappt und eine saubere Regenerationseinheit mit der Watch 5 absolviert. In einer echten Wettkampfvorbereitung absolviert man schließlich verschiedene Trainings, die mal nach Herzfrequenz, mal nach Leistung (Watt) gefahren werden. Bislang hatte Garmin diesen Bereich dominiert, aber Huawei schließt hier nun endlich auf.

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Der Schlüsselwert: FTP

Ein entscheidender Indikator für die Radsport-Fitness ist die FTP (Functional Threshold Power bzw. funktionelle Leistungsschwelle).

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Screenshot

Definition: Die FTP ist die höchste durchschnittliche Leistung in Watt, die ein Athlet über einen Zeitraum von genau einer Stunde konstant aufrechterhalten kann, ohne dass es zu einer unkontrollierten Übersäuerung (Laktat-Ansammlung) kommt.

Sie ist damit das wichtigste Steuerungsinstrument im modernen Rad- und Triathlontraining mit Powermeter.

Spannend ist, wie die Watch 5 die FTP ermittelt: Sie berechnet den Wert nicht über das klassische 20-Minuten-Testprotokoll (ein intensives Warm-up gefolgt von einem harten „All-Out“-Zeitfahren), sondern automatisch anhand der gefahrenen Abschnitte. Das ist extrem elegant im Alltag, auch wenn ich stark davon ausgehe, dass ein standardisiertes Testprotokoll mit kommenden Updates nachgereicht wird. Mein Wert ist hier nur “Mittelmäßig”, da meine Ausfahrt nicht “All Out” war.

Zusammenfassung & Fazit

HUAWEI ist in der Lage, auch den ambitionierten Radsportler voll anzusprechen. Hervorragende Laufuhren kennen wir ja schon länger – man denke nur an Jan Frodeno, der beim Berlin Marathon mit einer GT-Serie am Handgelenk unterwegs war. Besonders gut finde ich, dass nun auch stylishe Uhren, die man im Alltag und in der Freizeit gerne trägt, diese multifunktionale Konnektivität bieten.

Nur weil eine Uhr nicht aus der allerneuesten Generation stammt, gehört sie eben noch lange nicht zum alten Eisen. Mit der aktuellen Software ist die Watch 5 absolut up to date. In meiner geliebten Titanvariante ist sie nach wie vor ein echter Hingucker, bietet nun die vollständige Anbindung an externe Leistungsmesser und ist zu guter Letzt preislich äußerst attraktiv.

Ich bin natürlich trotzdem gespannt, wie die Watch 6 im direkten Vergleich abschneiden wird!

Wollt ihr mehr über dieses Thema wissen, oder hat euch das als Einblick schon gereicht? (Übrigens: Ich habe die Daten auch parallel mit einer Garmin fēnix 8 verglichen – lasst es mich in den Kommentaren wissen, falls euch das interessiert!)

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One Response

  1. Vritra 29. September 2026

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