Basierend auf künstlicher Intelligenz und dem Projekt “RoadReader” geht Huawei nun über die Grenzen der Objekterkennung hinaus und kombiniert den Enterprise Bereich mit ihrem aktuellen Consumer Flaggschiff – dem Huawei Mate 10 Pro. Pünktlich zum MWC 2018 präsentiert das chinesische Unternehmen in Barcelona das erste durch ein Smartphone gesteuerte Fahrzeug.

Die Räder kommen ins Rollen

Autonomes Fahren wird uns in nächster Zeit wohl immer mehr beschäftigen. Viele Automobilhersteller wie beispielsweise Tesla arbeiten bereits an Assistenzsystemen, um dem Fahrer die Fahrt zu erleichtern. Auch Huawei entwickelt gemeinsam mit Automobilherstellern an selbstfahrenden Autos und möchte hier in Zukunft für eine fahrerlose Revolution sorgen. Am Wochenende startet in Barcelona der MWC (Mobile World Congress) und wir schauen gespannt auf ein neues Projekt, welches unter der Bezeichnung “RoadReader” für einige zur Überraschung und Verblüffung führen könnte. Doch was hat es mit dem “RoadReader” auf sich?

Projekt “RoadReader”

Bei dem Huawei Mate 10 Pro Event in München war man noch sehr skeptisch was es mit der künstlichen Intelligenz innerhalb des Kirin 970 auf sich hat. Wozu dient eine Objekterkennung innerhalb der hauseigenen Kamera App und wozu kann die KI in Zukunft sinnvoll zum Einsatz kommen?

Am kommenden Wochenende wird Huawei nach vier Monaten einen ersten zum Smartphone externen Anwendungszweck präsentieren, wobei die KI des Huawei Mate 10 Pro ganz klar im Fokus steht: ein autonom gesteuertes Fahrzeug, welches gemeinsam mit dem verbauten Kirin 970 arbeitet.

RoadReader

Eingesetzt wurde für das Projekt ein intelligenter Porsche Panamera. Dieser kann die Umgebung im Gegensatz zu anderen führerlosen Fahrzeugen nicht nur sehen, sondern auch gleichzeitig verstehen. So findet beispielsweise eine Unterscheidung statt, ob es sich bei verschiedenen Objekten um einen Hund, eine Katze, ein Ball oder ein Fahrrad handelt. Demnach kann das System situationsabhängig handeln und dementsprechende Fahrmanöver durchführen.

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“Im Bereich der Objekterkennung ist unser Smartphone bereits weit entwickelt. Wir wollten sehen, ob wir dem Smartphone nicht nur beibringen können, innerhalb kürzester Zeit ein Fahrzeug zu steuern, sondern auch seine KI-Fähigkeiten zu nutzen, um Objekte zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Wenn unsere Technologie in der Lage ist, diesen Meilenstein in nur fünf Wochen zu erreichen – was kann sie dann noch möglich machen?” – Andrew Garrihy, Chief Marketing Officer von Huawei Western Europe.

Wie Andrew Garrihy erwähnt und das Video zu “RoadReader” zeigt, hat man für das Projekt fünf Wochen Entwicklungszeit benötigt. Ein Zeichen dafür, wie viel Potenzial in Zukunft noch aus der KI Fähigkeit geschöpft werden kann. Während die meisten autonomen Fahrzeuge nämlich derzeit die Rechenleistung eines eigenen Drittanbieter Chipsatz nutzen, kann Huawei auf Technologie aus dem eigenen Haus vertrauen.

Eine ausführliche Präsentation des “RoadReader”-Projekts wird Huawei vom 26. bis 27. Februar 2018 im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona präsentieren.

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Über den Autor

Dominik Ramb

22, Informatiker, technikbegeisterter Blogger, Tüftler und mittlerweile Rennfahrer in Vorruhestand.

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