HUAWEI hat es wieder getan. Mit dem MatePad Pro Max bricht das Unternehmen gleich mehrere Rekorde auf einmal – und vielleicht, nur vielleicht, dürfen wir das Gerät schon bald selbst in die Hand nehmen. Noch ist nichts spruchreif, aber die Vorfreude lässt sich trotzdem kaum bremsen.
Am 7. Mai 2026 hat HUAWEI das MatePad Pro Max in Bangkok offiziell vorgestellt. Was sich auf dem Papier vielleicht wie ein gewöhnliches Tablet-Update liest, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als echter Paradigmenwechsel. Das Gerät ist mit 4,7 mm Stärke an seiner dünnsten Stelle tatsächlich das schlankste Tablet, das je auf dem Markt erschienen ist – dünner als das Apple iPad Pro 13″ (5,1 mm) und dünner als das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra (5,1 mm). Und trotzdem steckt in diesem Gerät alles drin, was ein Profi-Tablet braucht.
Display: 13,2 Zoll und kein Kompromiss
Das flexible OLED-Panel des MatePad Pro Max ist eine echte Augenweide. 3K-Auflösung (3.000 × 2.000 Pixel), 144 Hz Bildwiederholrate, 1.600 Nits Spitzenhelligkeit und ein Farbraum nach DCI-P3 – das klingt nach Spezifikationen, die man eher in High-End-Monitoren erwartet. Das Screen-to-Body-Ratio liegt bei beeindruckenden 94 %, der Rahmen misst nur noch 3,55 mm.
Technik unter der Haube
Der Kirin T93 Pro bringt laut HUAWEI eine 20 % höhere Performance gegenüber dem Vorgänger MatePad Pro 13,2″ 2025 – und das in einem Chassis, das gleichzeitig dünner und leichter ist. Möglich macht das HUAWEIs hauseigene „Cloud Falcon Architecture”, die interne Komponenten so verteilt, dass Gewicht und Steifigkeit optimal über den Rahmen verteilt werden.
„Ein Tablet unter 5 mm Stärke aufzuheben – das muss ein wirklich anderes Gefühl sein als selbst das dünnste iPad Pro in der Hand zu halten. Ich kann es kaum erwarten, das selbst zu erleben.”
Stabilität: Dünn, aber nicht fragil
Die große Sorge bei ultra-dünnen Geräten ist natürlich die Robustheit. HUAWEI begegnet diesem Einwand mit einer TÜV Rheinland-Zertifizierung für Biegebeständigkeit – die erste ihrer Art für ein Ultra-Thin-Tablet. Die strukturelle Steifigkeit soll im Vergleich zum Vorgänger um 60 % verbessert worden sein. Das Unibody-Gehäuse aus Vollmetall unterstreicht diesen Anspruch zusätzlich. Ob das im Alltag wirklich so überzeugend ist, wie es auf dem Papier klingt – das wäre natürlich genau der erste Punkt, den wir in einem Test unter die Lupe nehmen würden. In Bangkok hatten wir auf jeden Fall schonmal nen BendTest gemacht 😉 :
Kamera: Ernsthaft für ein Tablet
Die 50-Megapixel-Hauptkamera ist das erste MatePad-Modell mit HUAWEIs „True-to-Color”-System, das die Farbgenauigkeit um bis zu 120 % gegenüber der Vorgängergeneration verbessern soll. Besonders clever: Die 12-MP-Frontkamera kommt ohne Notch aus – durch ein ultra-dünnes Linsendesign und eine neu gestaltete „Racetrack Ring”-Blende, die mehr Licht in das kompaktere Modul lässt.
Was wir uns von einem Test erhoffen würden
Auf dem Papier ist das MatePad Pro Max ein Ausrufezeichen. Aber wie fühlt es sich an, wirklich damit zu arbeiten? Hält HarmonyOS 4.3 das Versprechen von PC-ähnlichem Multitasking in der Praxis? Wie verhält sich die WPS Office-Integration im Alltag? Fragen, auf die wir hoffentlich bald Antworten liefern können.
⌨ Die große Frage: Kann das MatePad Pro Max mit der passenden Tastatur meinen MacBook Air im Arbeitsalltag ersetzen? HarmonyOS verspricht PC-nahes Arbeiten, Multitasking über mehrere Fenster und eine tiefe Integration mit dem Glide Keyboard. Ob das in der Praxis wirklich so fließend funktioniert wie auf einem vollwertigen Laptop – das wäre der spannendste Test überhaupt.
In einer Zeit, in der Tablet-Releases oft vorhersehbar sind, hat HUAWEI mit dem MatePad Pro Max eine echte Überraschung hingelegt. Ob und wann wir euch mit einem ausführlichen Test dazu versorgen können, verraten wir euch, sobald wir mehr wissen. Drückt uns die Daumen!


Falls wir das MatePad Pro Max testen können, wovon wir schonmal sehr stark ausgehen ;), was sollen wir uns für euch anschauen? Auf was habt ihr Bock? Schreibt uns in die Kommentare.
Als Google-Nachrichtenquelle speichern
Öffnet Google und fügt huaweiblog.de als bevorzugte Quelle hinzu
Bei Google als Quelle hinzufügen





