HUAWEI FreeClip 2 S - Test - Titelbild

HUAWEI FreeClip 2 S im Test – Eine Abenteuer Reise

Kaum ist mein HUAWEI FreeClip 2 Test ein paar Monate alt, legt HUAWEI nach: Die HUAWEI FreeClip 2 S sind da. Seit ein paar Wochen darf ich die neuen Open-Ear-Clips nun testen – im Alltag am Schreibtisch, beim Sport und ja, sie durften auch mit auf meine Reise nach Sardinien. Dazu später mehr, denn Flugzeug, Zug, Rennrad und Gym sind schon eine ganz ordentliche Testumgebung für Kopfhörer, die man eigentlich den ganzen Tag tragen soll.

Vorab die Einordnung: Das „S“ steht bei den FreeClip 2 S nicht für „Sport“, sondern – wenn ihr mich fragt – für „Schmuckstück“ oder „Sonderedition“. Technisch sind die FreeClip 2 S nämlich weitgehend die FreeClip 2, die ihr aus meinem Test kennt. Neu sind vor allem das Design, die Farben und das Ladecase. Ob das reicht, um den Aufpreis zu rechtfertigen, klären wir am Ende. Erstmal der Reihe nach.

Lieferumfang & Design – Luminous Aesthetics

Im Karton findet ihr das Übliche: die FreeClip 2 S im Ladecase, Kurzanleitung, Garantiekarte. Kein Kabel, kein Schnickschnack. Kennen wir, passt. Lasst die Reise beginnen!

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Das eigentliche Statement ist das neue Luminous Charging Case. Statt des quadratischen Cases der FreeClip 2 gibt es jetzt eine glänzende Kuppel im Schmuckkästchen-Look – mit NCVM-Beschichtung, die je nach Licht richtig schön schimmert. HUAWEI spricht von über 100 Fertigungsschritten für die perfekt runde, symmetrische Form. Klingt nach Marketing, fühlt sich in der Hand aber tatsächlich hochwertig an. Das Öffnen hat fast was von einer kleinen Zeremonie.

Praktischer Nebeneffekt: Im Inneren gibt es rund 20 % mehr nutzbaren Platz. HUAWEI schlägt allen Ernstes vor, dort neben den Clips auch die eigenen Ohrringe zu verstauen. Ich habe dazu bekanntlich wenig beizutragen, aber wer Schmuck trägt: praktische Idee. 😄 Kleine Randnotiz für die Detailverliebten: Mit 39,4 g ist das Kuppel-Case nur minimal schwerer als das der FreeClip 2 (37,8 g). Merkt man in der Hosentasche nicht, gehört aber der Vollständigkeit halber erwähnt. Was man in der Hosentasche merkt, ist natürlich die Beule, weil das Case schon größer ist bzw. aufträgt. Wer allerdings eh immer seine Handtasche dabei hat…

Farblich gibt es die FreeClip 2 S in Metallic Blau und Silber. Mein Testgerät kommt in Silber. Das Metallic Blau wirkt je nach Licht mal dezent dunkel, mal schimmert es richtig auf – HUAWEI nennt das „Luminous Aesthetics“. Ich nenne es: sieht einfach edel aus. Die Clips selbst tragen eine Hochglanz-Metallic-Lackierung, für die laut HUAWEI 22 Lackier- und Sprühschritte nötig sind. Die C-Bridge besteht weiterhin aus hautfreundlichem Flüssigsilikon mit Formgedächtnislegierung, ist jetzt aber glänzend statt matt – und laut HUAWEI 25 % weicher als noch bei der allerersten FreeClip-Generation.

Bei den Grundmaßen bleibt alles beim Alten: 5,1 g pro Clip, Acoustic Ball vorne, Comfort Bean hinten, IP57 gegen Staub und Wasser. Wer die Design-Philosophie im Detail nachlesen will: FreeClip 2 Test.

Einrichtung & Kopplung

Die Einrichtung ist wie gewohnt in zwei Minuten erledigt – je nach Smartphone-Lager läuft sie leicht unterschiedlich:

Mit HUAWEI Smartphone: Ladecase öffnen (beim allerersten Öffnen gehen die Clips automatisch in den Pairing-Modus), alternativ die Taste im Ladecase ca. 2 Sekunden gedrückt halten, bis die LED weiß blinkt. Dann poppt auf dem Smartphone das Kopplungsfenster auf – bestätigen, fertig.

Mit Android & iOS: Zuerst die HUAWEI Audio Connect App installieren (Android 8.0 bzw. iOS 13 oder höher, QR-Code ist auf der Verpackung). App öffnen, Taste im Case 2 Sekunden halten, bis die LED weiß blinkt, den Anweisungen im Pop-up folgen. Fertig.

Die Taste im Case kann übrigens noch mehr: 10 Sekunden gedrückt halten setzt die FreeClip 2 S auf Werkseinstellungen zurück. Gut zu wissen, falls mal was klemmt.

Mein Test lief mit den Firmware-Versionen 6.1.0.330 und 6.1.0.352 und der HUAWEI Audio Connect App auf meinem iPhone in der Version 1.1.2.340. Wichtig: Für das neue Unlimited Spatial Audio braucht ihr mindestens die Firmware 6.1.0.356 – kommt per OTA-Update über die App.

So trägt ihr sie richtig

Für alle FreeClip-Neulinge hier nochmal der Schnellkurs, denn der richtige Sitz entscheidet über Klang und Komfort:

  1. Acoustic Ball (die Kugel) vorne ins Ohr, Comfort Bean (die Bohne) hinter die Ohrmuschel.
  2. Der Ball sitzt in der Ohrmulde – nicht in den Gehörgang drücken! Nur so ausrichten, dass die Klangöffnung Richtung Gehörgang zeigt.
  3. Die C-Bridge soll nicht aufs Ohr drücken.
  4. Die Bohne könnt ihr hoch- und runterschieben. Für den Alltag: auf gleicher Höhe lassen.
  5. Fürs Workout: Bohne etwas tiefer hinters Ohr schieben – dann sitzen die Clips noch bombenfester. Dieser Trick hat sich bei mir im Gym und auf dem Rad bewährt.
  6. Links? Rechts? Egal! Die Clips erkennen automatisch, in welchem Ohr sie stecken.

Gestensteuerung

Bei der Bedienung hat sich gegenüber den FreeClip 2 ein Detail getan:

GesteFunktion
Wischen (Comfort Bean)Lautstärke rauf/runter (in der App umbelegbar auf Titelsprung)
Doppeltipp (Ball, Bridge oder Bean)Play/Pause bzw. Anruf annehmen/beenden
DreifachtippNächster Titel (umbelegbar)
Gedrückt halten (Comfort Bean)NEU: Sprachassistent aufwecken (in der App aktivierbar)
KopfgestenNicken = Anruf annehmen, Kopfschütteln = ablehnen

Schön: Tippen funktioniert praktisch überall am Clip – Kugel, Bohne, Bridge, alles reagiert. Das lange Halten der Bohne für den Sprachassistenten ist neu bei den 2 S und funktioniert zuverlässig.

Klang – kleine Kugel, ordentlich Wumms

Beim Treiber setzt HUAWEI auf den bekannten 10,8-mm-Dual-Membran-Treiber der FreeClip 2 – im Vergleich zur ersten FreeClip-Generation bedeutet das doppelte Lautstärke und doppelt so kräftige Bässe. Und das merkt man. Die klassische Open-Ear-Schwäche „zu leise, zu wenig Bass“ haben die FreeClip 2 S nicht.

Meine Meinung dazu kennt ihr aus dem FreeClip 2 Test und sie hat sich nicht geändert: Es kommt bei diesen Kopfhörern nicht auf den letzten audiophilen Feinschliff an. Die FreeClip 2 S klingen für ihre offene Bauweise richtig gut, mein Old School Rap wummert ausreichend (X von Xzibit bleibt der Referenztrack, sorry, ist so), und wenn Metallica mich mal nicht in Konzertsaal-Qualität vom Hocker reißt – Wurscht. Dafür bleibe ich wahrhaftig in meiner Umgebung. Wer maximalen Klang will, greift zu den FreeBuds Pro. Wer Leichtigkeit will, ist hier richtig.

Und wie immer der Appell: Open Ear heißt, bei hoher Lautstärke hören die Sitznachbarn mit. Das Reverse-Sound-Field-System minimiert das zwar erstaunlich gut, aber Physik bleibt Physik. Nehmt Rücksicht – nicht jeder steht auf Master of Puppets um 7 Uhr morgens im Zug.

Adaptive Lautstärke – jetzt in drei Stufen

Ihr erinnert euch vielleicht: Die adaptive Lautstärke fand ich bei den FreeClip 2 noch etwas unausgereift, weil die Sensoren zu sensibel und zu schnell regulierten. Bei den FreeClip 2 S hat HUAWEI nachgebessert: Die Anpassung läuft weicher und präziser. Ihr könnt in der App unter „Experimentelle Funktionen“ auch zwischen drei Empfindlichkeitsstufen wählen.

Bei meinem Test empfand ich die Empfindlichkeit – also ob durch Nebengeräusche (oder mich durch mein lautes Atmen beim Trainieren :D) die Lautstärke der Musik erhöht wird – als komfortabel. Die Lautstärkeanpassung sprang eben nicht bei jedem Piep an.

Zusätzlich normalisieren die Clips die Lautstärke über verschiedene Quellen hinweg – wer zwischen Spotify, YouTube und Telefonaten wechselt, kennt die nervigen Lautstärkesprünge. Die sind damit weitgehend Geschichte. DAS ist sehr praktisch!

Unlimited Spatial Audio – der 360-Grad-Neuzugang

Per OTA-Update (Firmware 6.1.0.356) bekommen die FreeClip 2 S Unlimited Spatial Audio mit Head Tracking. Der verbaute Sechs-Achsen-Bewegungssensor ortet eure Kopfbewegungen und verankert den Klang im Raum – dreht ihr den Kopf, bleibt die Bühne stehen. Und das Ganze funktioniert nicht nur mit HUAWEI Geräten, sondern auch unter Android und iOS.

Beim Gehen oder Joggen auf dem Laufband schaue ich gerne Netflix-Serien. Hier merkt man dann das Spatial Audio, wenn man den Kopf bewegt. Ich finde es allerdings eher eine Spielerei. Am Anfang noch der WOW-Effekt, wie bei so vielen Dingen, aber das flacht mit der Zeit ab. Bodenständige Soundqualität ohne Schnickschnack. That’s it!

Telefonie – drei Mikros gegen den Lärm

Zur Anrufqualität: Zwei Mikrofone plus VPU-Knochenschallsensor bilden ein 3-Mikrofon-System, dahinter rechnet ein Multi-Channel-DNN-Algorithmus auf dem NPU-KI-Prozessor (10-fache Rechenleistung gegenüber der ersten FreeClip). Auf dem Papier soll das selbst bei 90 dB Umgebungslärm für klare Sprache sorgen.

In der Praxis kann ich das weitgehend bestätigen: Ob am Bahnhof, auf der Straße oder im Zug – meine Gesprächspartner haben mich durchweg klar verstanden und ich sie ebenso. Mit meiner Freundin telefoniere ich regelmäßig, und da wir beide viel unterwegs sind, ergeben sich immer wieder Situationen, die die FreeClip 2 S schon ziemlich fordern: Sie in der Lounge am Flughafen, ich im Gym. Sie in der Fußgängerzone einer Großstadt, ich beim Fahrradfahren. Das hat mich tatsächlich am meisten überzeugt. Die FreeClip 2 S filtern nahezu alle Hintergrundgeräusche raus.

Praxistest: Vom Schreibtisch bis Sardinien

So viel zur Theorie – jetzt noch mehr in die Praxis. Die FreeClip 2 S haben mich in den letzten Wochen wie oben schon angeklungen durch den Alltag begleitet: Homeoffice, Telefonate, Musik beim Schreiben (während ich diesen Artikel tippe, läuft meine Volle-Konzentration-Playlist). Das Highlight des Testzeitraums war aber meine Reise nach Sardinien – und die hat sich als perfekter Härtetest herausgestellt.

Im Flugzeug

Bauartbedingt gibt es kein ANC, das Triebwerksrauschen ist also präsent. Die adaptive Lautstärke regelt aber ordentlich nach, Podcasts und Hörbücher blieben verständlich. Der eigentliche Gewinn: Ich habe die Clips vom Boarding bis zur Landung getragen und schlicht vergessen. Kein Druck, kein Jucken. Und die Durchsagen der Crew bekomme ich mit, ohne irgendwas aus dem Ohr zu friemeln. Wer im Flieger maximale Ruhe will, nimmt ANC-Kopfhörer. Wer Komfort und Präsenz will: FreeClip.

Im Zug

Auf der Schiene spielen die FreeClip 2 S ihre Stärken voll aus. Umgebung bleibt präsent, Schaffner-Kommunikation ohne Kopfhörer-Pantomime, Telefonate trotz Fahrgeräuschen sauber. Genau das Szenario, für das diese Bauform gemacht ist.

Beim Pendeln – also wenn man wie ich einfach mehrmals in der Woche mit dem Zug fährt und seine Ruhe haben will, weil man einfach pennen will – greift man dann zu den FreeBuds 7i (als preisgünstige Alternative) mit top ANC. Hier geht’s zum Test: HUAWEI FreeBuds 7i Test – die besseren AirPods Pro?

Auf dem Rennrad

Meine Lieblingsdisziplin – und die der FreeClip 2 S. Auf Bayerns Alpenstraßen höre ich den Verkehr, das Auto von hinten, die Simson in der Kurve. In-Ears auf dem Rad sind für mich ein No-Go, die FreeClip 2 S dagegen genau richtig. Der Halt ist über jeden Zweifel erhaben – mit dem Comfort-Bean-Trick (etwas tiefer schieben) sowieso. Helm und Sonnenbrille? Kein Konflikt, die C-Bridge sitzt unten am Ohr, die Bügel oben. Ich kann mich auch noch gut mit meiner Trainingspartnerin unterhalten.

Bei höherem Tempo übertönt irgendwann der Fahrtwind die Musik – Physik halt. Aber bei 60 km/h bergab sollte man ohnehin lieber auf die Straße hören als auf Xzibit. Und dank IP57 sind Schweiß und der kurze Schauer, der mich erwischt hat, kein Thema.

Im Gym

Auch im Gym (daheim wie im Hotel auf Sardinien) das gleiche Bild: Bankdrücken, Rudern, Burpees – nichts wackelt, nichts fällt. Kein Druck im Gehörgang, wenn man bei der letzten Wiederholung die Zähne zusammenbeißt. Und der Bass reicht, um genau diese letzte Wiederholung noch rauszuquetschen. Auch hier wieder der Vorteil gegenüber den ANC-Kopfhörern: Wenn dich jemand anspricht, hörst du ihn und musst nicht erst die Kopfhörer aus den Ohren nehmen oder per Zeichensprache kommunizieren. Ja, ich weiß, es gibt bestimmt viele unter euch, die im Gym kein Socializing betreiben wollen, sondern da hingehen, um zu trainieren und wieder nach Hause zu marschieren. Aber es soll auch kontaktfreudige Menschen geben ;).

Bluetooth & Multi-Device

Jetzt zum Thema, auf das die aufmerksamen Leser meines FreeClip 2 Tests gewartet haben: Bluetooth. Ihr erinnert euch – bei den FreeClip 2 hatte ich die Verbindungsqualität bemängelt, und auch das Firmware-Update vom März hatte die Fehlerchen nicht restlos ausgeräumt.

Natürlich habe ich wieder meine Gym-Teststrecke genutzt und BT getestet. Die FreeClip 2 S hatten da keine Verbindungsabbrüche wie das „Vorgängermodell“. Also hier bin ich soweit zufrieden.

Die Verbindungsbasics: Die FreeClip 2 S verbinden sich gleichzeitig mit zwei Geräten und wechseln automatisch – egal ob iOS, Android oder Windows, auch bunt gemischt. Mit EMUI-Geräten sind sogar mehr als zwei Geräte im Wechsel drin. Der Klassiker im Alltag: Musik läuft vom Laptop, das Smartphone klingelt, die Clips schalten um. Funktionierte in meinem Test sehr gut.

Akku – Urlaubstauglich?

Auf dem Papier: bis zu 9 Stunden pro Ladung, bis zu 38 Stunden mit Case, und per Schnellladung holen 10 Minuten im Case rund 3 Stunden Laufzeit zurück. In der Praxis heißt das: Früh aufstehen, um den besten Platz am Strand zu ergattern, um dann relaxed ein paar Stunden bei feinster Musik zu chillen. Auch Schweiß, Sand und Spritzwasser am Strand stecken die FreeClip 2 S dank IP57 locker weg – zum Bahnenziehen im Meer sind sie aber nicht gedacht. Über den Tag braucht man sich jedenfalls keine Sorgen machen, dass der Saft ausgeht.

Geladen wird per USB-C oder kabellos. Urlaubstauglich? Absolut.

FreeClip 2 S vs. FreeClip 2 vs. FreeClip

Für die Schnellentscheider die Übersicht über drei Generationen:

FreeClip 2 SFreeClip 2FreeClip (1. Gen)
Gewicht pro Clip5,1 g5,1 g5,6 g
LadecaseKuppel („Luminous“), 39,4 gquadratisch, 37,8 gkieselförmig, 45,5 g
Treiber10,8 mm Dual-Membran10,8 mm Dual-Membran10,8 mm Dual-Magnet
Adaptive Lautstärke✔ (3 Stufen)
Spatial Audio✔ (OTA)✔ (OTA)
SteuerungTipp + Halten + WischenTipp + Halten + Wischennur Tippen
Akku9 h / 38 h9 h / 38 h8 h / 36 h
SchutzklasseIP57IP57IP54
FarbenMetallic Blau, SilberSchwarz, Weiß, Blau, Roségold, Lila

Ihr seht: Der Sprung von der 1. Generation zu den 2ern ist groß, der von den FreeClip 2 zu den 2 S ist reine Kosmetik – edle Kosmetik, aber Kosmetik. Wobei die Größe des Cases (siehe unten) schon auffällt, oder?

HUAWEI FreeClip 2 S - Test - Vergleich FreeClip 2 S mit FreeClip 2

Preis & Verfügbarkeit

Die HUAWEI FreeClip 2 S sind ab dem 14. Juli in Metallic Blau und Silber im HUAWEI Online Store*, im HUAWEI Flagshipstore in Berlin sowie bei den bekannten Händlern und E-Commerce-Plattformen verfügbar. Die UVP liegt bei 229 Euro.

Zum Launch gibt es die FreeClip 2 S bis zum 21. August 2026 im HUAWEI Online Store und im Flagshipstore Berlin einzeln zum Einführungspreis von 199 Euro – oder für 229 Euro im Bundle mit einem Paar Schmuck von Les Néréides. Passt zum Schmuckkästchen-Konzept, muss man HUAWEI lassen: konsequent durchgezogen. 😄

Wer schnell ist, bekommt die Dinger also um 20 Euro günstiger!

Fazit

Die HUAWEI FreeClip 2 S sind die FreeClip 2 im Abendkleid. Technisch identisch stark: bequemster Open-Ear-Sitz am Markt, ordentlich Klang für die Bauweise, klasse Telefonie, solider Akku – und im Praxistest von Flugzeug bis Gym ohne Ausfälle. Neu sind das wirklich schicke Luminous Case und die Metallic-Farben.

Das Case ist so mein „Haupt-Schmerz“. Warum Schmerz? Ich hab’s oben schon erwähnt: In der Hosentasche trägt das Ding einfach auf. Da bleib ich lieber bei meinen schwarzen FreeClip 2.

Meine Empfehlung: Wer schon FreeClip 2 hat, bleibt entspannt sitzen – der Mehrwert ist optischer Natur. Wer neu einsteigt, bekommt zum Einführungspreis von 199 Euro allerdings die aktuell schönste Version eines der besten Open-Ear-Kopfhörer überhaupt. Und wem die FreeClip auch als Accessoire wichtig sind, für den führt an den 2 S ohnehin kein Weg vorbei.

Habt ihr Fragen zu den FreeClip 2 S? Oder seid ihr Team „quadratisches Case“? Ab in die Kommentare oder in unsere HUAWEI Community. Wir würden’s lieben. 🥰

Häufige Fragen zu den HUAWEI FreeClip 2 S

Was ist der Unterschied zwischen HUAWEI FreeClip 2 und FreeClip 2 S?

Technisch sind beide identisch. Die FreeClip 2 S bieten ein neues kuppelförmiges „Luminous“ Ladecase mit 20 % mehr Innenraum, die exklusiven Farben Metallic Blau und Silber, drei Empfindlichkeitsstufen bei der adaptiven Lautstärke sowie eine neue Halten-Geste für den Sprachassistenten.

Was kosten die HUAWEI FreeClip 2 S?

Die UVP liegt bei 229 Euro. Zum Launch (14. Juli bis 21. August 2026) gibt es sie im HUAWEI Online Store und im Flagshipstore Berlin einzeln für 199 Euro oder im Bundle mit Les-Néréides-Schmuck für 229 Euro.

Haben die HUAWEI FreeClip 2 S ANC?

Nein, bauartbedingt haben Open-Ear-Kopfhörer kein ANC. Bei Telefonaten sorgt aber ein 3-Mikrofon-System mit KI-Rauschunterdrückung für klare Gespräche auch in lauter Umgebung.

Wie lange hält der Akku der HUAWEI FreeClip 2 S?

Bis zu 9 Stunden pro Ladung, bis zu 38 Stunden mit Ladecase. 10 Minuten Schnellladung im Case bringen rund 3 Stunden Laufzeit.

Funktionieren die FreeClip 2 S mit iPhone und Android?

Ja. Über die HUAWEI Audio Connect App (ab iOS 13 bzw. Android 8.0) stehen alle Funktionen inklusive Unlimited Spatial Audio auch außerhalb des HUAWEI Ökosystems zur Verfügung.


*Affiliate-Link: Kauft ihr über diesen Link ein, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Die HUAWEI FreeClip 2 S wurden uns für diesen Test von HUAWEI zur Verfügung gestellt – auf den Inhalt hatte das keinen Einfluss.

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HUAWEI FreeClip 2 S Test 199 Euro
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HUAWEI FreeClip 2 S Test - Fazit

Qualitativ hochwertig und fancy – angemessener Preis – Wer sich die FreeClip 2 S bezogen auf seinen eigenen Use Case anschafft, macht definitiv nichts falsch. Wer schon die FreeClip 2 hat und zufrieden ist, braucht die 2 S nicht.

Pros

– Tragekomfort
– Qualität
– Leichtigkeit

Cons

– Positionierungsgenauigkeit
– Case trägt auf

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