Wer vor kurzem noch von Gerüchten hören durfte, Huawei hätte kein Interesse mehr an Einsteiger-Smartphones, dürfte jetzt ein wenig ins Schmunzeln geraten: Wie man heute bekanntgegeben hat, baut Huawei die Y-Serie weiter aus und erweitert mit dem HUAWEI Y6 Pro 2017 sein Smartphone-Portfolio. Der große Bruder des Huawei Y6 2017 möchte dabei schickes Design mit smarten Technologien und innovativen Kamerafunktionen zu einem erschwinglichen Preis kombinieren.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Das müssen Freunde des schmalen Geldbeutels, die trotzdem auf Huawei-Smartphones setzen, am Ende natürlich für sich entscheiden. Das Einsteiger-Smartphone kommt jedenfalls im modernen, ultraschlanken Design mit hochwertigem Metall-Unibody und 2.5D-Glas daher. Ein Display mit 12,7 cm Diagonale sorgt dafür, dass es gut in der Hand liegt – Suchende, die alles über 5 Zoll als zu gross empfinden, dürfte die Grösse jedenfalls ansprechen.

Y6 Pro 2017 (Silber)

Das 720p HD-Display basiert auf der IPS-Technologie und bringt den Eye-Comfort-Modus mit zum Einsatz: Ein spezieller Blaulichtfilter soll auch hier der sogenannten „visuelle Müdigkeit“ entgegenwirken. Im Klartext: Wer im Dunkeln noch oft auf sein Smartphone schaut, soll hier seine Augen auch bei längerer Nutzung schonen. Benutzerfreundlichkeit wird auch bei den weiteren Eckdaten gross geschrieben: Wer den Trend, den Fingerabdrucksensor auf die Frontseite wandern zu lassen, nicht mitgehen möchte, wird sich hier freuen: Beim Y6 Pro 2017 befindet sich dieser nämlich wieder auf der Rückseite und sollte das Gerät schnell und sicher entsperren, je nach Einstellung die Kamera auslösen oder Anrufe entgegennehmen.

Y6 Pro 2017 (Schwarz) - Front

In Sachen Akku bekommt man einen Lithium-Polymer-Akku mit 3020 mAh geboten, der bis zu 200 Stunden Standby und bis zu zwölf Stunden Gesprächszeit liefern soll. WLAN funkt hier im 2,4 GHz-Band (802.11 b/g/n) und in Sachen Bluetooth-Standard wird die Version 4.1 unterstützt. NFC ist beim Y6 Pro 2017 nicht mit an Bord und als USB-Anschluss verwendet man hier noch den „klassischen“ Micro-USB 2.0-Anschluss. Dieser bringt die Funktionen Massenspeicher, MTP, PTP, USB-Debugging und natürlich Aufladen mit, gewichtstechnisch steigt das Y6 Pro 2017 mit knappen 145 Gramm in den Smartphone-Ring.

Kommen wir noch einmal kurz auf die Kamera zurück: Diese kommt mit einer Auflösung von 13 Megapixeln daher und soll Bilder mit PDAF-Autofokus schiessen können. Fotos mit einer Auflösung von maximal 4160 x 3120 Pixeln sind hier somit möglich, videotechnisch wird eine Aufzeichnung bis 1080p unterstützt. Die Generation „Selfie“ darf sich – anders wie beim nova 2 – mit einer Frontkamera begnügen, die fünf Megapixel (2592 x 1944) und 720p/1080p-Videoaufnahme bietet. Und wer ihn denn braucht, darf auch hier auf den Beauty- Modus für Portraits zurückgreifen – wobei ich immer sage: Nur das Leben zeichnet Gesichter, keine Kamera oder Software!

Y6 Pro 2017 (Gold)

Als Betriebssystem ist noch Android 7.0 „Nougat“ installiert, welches durch EMUI 5.1 mehr als sinnvoll ergänzt wird. Antrieb des Smartphones ist hier ein Qualcomm Snapdragon 425 Quad-Core-Prozessor mit vier Kernen á la 1,4 GHz und integrierter Adreno-Grafikeinheit. Zwei Gigabyte an Hauptspeicher und 16 GB ROM gesellen sich dazu, letztere können wie gewohnt per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Durch die optionale Dual SIM-Funktionalität sollte das Gerät perfekt für alle sein, die viel unterwegs sind oder nur ein Smartphone für private als auch für berufliche Angelegenheiten nutzen.

Laut Herstellerangaben soll das Y6 Pro 2017 bereits ab Anfang September im Handel erhältlich sein. Die aktuelle Ergänzung von Huaweis Smartphone-Portfolios ist – wie bereits erwähnt – in der Single- als auch in der Dual-SIM-Variante in den Farben Schwarz, Silber und Gold zu haben. Preislich hat man hier eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 EUR inklusive Mehrwertsteuer ausgerufen. Mit im Lieferumfang enthalten ist neben dem Smartphone auch ein Ladegerät, ein USB-Kabel und die klassische Schnellstartanleitung.

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Immer auf der Flucht. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant.

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