Meist geht es bei uns ja das große Thema Smartphones, aber natürlich ist auch die Enterprise Sparte von HUAWEI von den aktuellen politischen Wirren betroffen, weshalb wir auch gerne eine Pressemitteilung von HUAWEI Technologies Deutschland GmbH hier bei uns auf dem Blog veröffentlichen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt geben wir nicht tägliche neue Wasserstandsmeldungen ab. Das bleibt den Medien vorbehalten, die die Clicks notwendiger haben als wir. 😉

Auf dem diesjährigen ESMT Annual Forum der European School of Management and Technology Berlin betont der Deutschland-Chef von Huawei den Wert der Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft, ruft zur Zusammenarbeit auf und warnt vor einer zunehmend fragmentierten Welt durch die Errichtung neuer Mauern.

[Berlin, 06.06.2019] Dennis Zuo, CEO von Huawei Deutschland, setzt sich auf der jährlichen ESMT Annual Forum Konferenz für globale Standards und Regeln ein und warnt vor einer geteilten Welt durch neue Mauern, die den digitalen Fortschritt gefährden. Zuo verwies auf die langjährige Partnerschaft, die seit fast zwei Jahrzehnten zwischen Deutschland und Huawei besteht. Mehr als 2.600 Mitarbeiter tragen dazu bei, dass 50 Millionen Deutsche direkt oder indirekt Huawei-Technologie nutzen können. Deutschland ist für Forschung und Entwicklung einer der wichtigsten Standorte für Huawei, sagt Zuo in Berlin:

Wir haben mehr als 500 Forscher im ganzen Land. Unser größtes Forschungszentrum auf dem europäischen Kontinent befindet sich in München. Dort arbeiten wir an Technologien wie der nächsten Generation von 5G, vernetzten Autos oder Smart Manufacturing.”

Deutschland sei bekannt für seine starke Wirtschaft und in vielen vertikalen Branchen weltweit führend, betont Zuo:

„Wir arbeiten eng mit Branchenführern der deutschen Automobil- und der Logistikindustrie zusammen, um sie bei ihrem Digitalisierungsfortschritt zu unterstützen. Aber wie kein anderes Land ist Deutschland auch auf die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung angewiesen, um das vorhandene Potenzial auch in Zukunft voll ausschöpfen zu können.“

In den nächsten zehn Jahren werde mit Unterstützung von 5G, dem Internet of Things, Cloud, Big Data, KI die Digitalisierung fortgesetzt und Mensch-zu-Maschine oder Maschine-zu-Maschine-Anwendungen einen Boom erleben. Dieser Trend führe zu neuen Möglichkeiten, sagt Zuo: 

„Ob intelligente Fabrik oder autonomes Fahren: Deutschland verfügt über die besten Industrieanlagen und ein großes Potenzial, um sich in seiner Führungsrolle weiter zu behaupten.“

Durch die fortschreitende Digitalisierung ergäben sich aber auch neue Herausforderungen. 

„Es gibt Risiken, die wir alle teilen“, sagt Zuo.

Isolation und Angst sollten darauf aber nicht die Antwort sein, betont Zuo. In Anlehnung an das diesjährige Motto des ESMT Annual Forums „Global Change – New Challenges, new Opportunities” fordert Zuo gemeinsame digitale Standards und keine national-einseitigen Ansätze: 

„Android und Windows sind bereits heute so sehr in unseren Alltag und unser Geschäftsleben eingebettet, dass es nicht um ein einzelnes Unternehmen oder ein einzelnes Land geht. Rücksichtslose Entscheidungen können Verbrauchern und Unternehmen in der ganzen Welt großen Schaden zufügen. Das stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar. Derartige Entscheidungen stehen im Widerspruch zu unseren Werten in einer internationalen Geschäftswelt und werden den fairen Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche stören.“

Wenn sich die Welt digital fragmentiere, brauche jedes Land und jedes Unternehmen letztendlich einen eigenen Backup-Plan, sagt Zuo:

 „In einer digitalen Welt sollten wir einen einheitlichen Standard aufbauen und eine einheitliche Sprache sprechen.“

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Über den Autor

Rainer

Inhaber. Gründer. technikaffin. fair. offen. kritisch. Vater. Ex-Mann. Blogger. Bayer. Biertrinker. Prokrastinator. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. πάντα ῥεῖ - alles fließt

3 Kommentare

  1. Avatar
    werner veröffentlicht am

    „In einer digitalen Welt sollten wir einen einheitlichen Standard aufbauen und eine einheitliche Sprache sprechen.“ wann begreift das die usa?

  2. Avatar
    Bafan veröffentlicht am

    Hiermit rufe ich zum weltweiten Boykott von US – Produkten auf . Mit welchem Recht nimmt sich dieser Präsident raus , welches Smartphone ich nutzen darf .Das ist kein Handelskrieg mehr , das ist ein Technolgie-Krieg. Der versteht eh nich was in der Welt abläuft , siehe den lächerlichen Auftritt in GB.Und der will mir verbieten was ich für ein Smartphone nutze ? Ich habe Amazon Konto gekündigt , Facebook und Instragam gelöscht . Mc Donalds und Burger King werde ich meiden . Coca Cola auch . Und sobald es Alternativen für einen guten Messenger gibt kann auch Whats App mich gerne haben . Habe schon Threema installiert.Bei Google habe ich alles deaktiviert was geht .Brauche kein Maps – es gibt genügend Alternativen. Standortverlauf deaktiviert , damit die Datenkrake Google (NSA , FBI und weitere )nicht noch mehr Daten erhält .
    Dann nutze ich nur noch nicht US Produkte – Amerika first gilt dann nur noch in Amerika ! Viel Spaß dabei.
    Wir brauchen kein Trumpeltier in dieser Welt. ( Der schafft es aus einer gut funktionierenden Welt einen Trümmerhaufen zu hinterlassen.)
    Meidet alle so viele Produkte wie es geht aus US . Dann werden die sich schon umsehen wie viel Macht der Verbraucher hat. Und Amerika werde ich im Leben niemals berreisen.
    Und ich hoffe Huawei bringt sehr bald ein eigenes OS raus . Weg von der Abhängigkeit der USA . Die sind schlimmer seit dem neuen Präsidenten.
    Komischerweise erhält mein Rechner seit diesem Post vermehrt Angriffe aus den USA !!!

  3. Avatar
    Chester7445 veröffentlicht am

    Das selbe werde auch ich machen. Seit Thrump President ist, hat er so vieles verändert, aber ins negative. Ich werde auch alles löschen und nichts mehr von dort Kaufen. Ich bin entscheide, welches Handy ich benutze und welches Betriebssystem. America ist Ende, sie haben den falschen Mann gewählt. Es wird noch eine Bombe fallen und Thrump hat Chaos angerichtet.

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