Huawei P20 Pro Vergleich

P20 Pro vs. Mate 10 Pro – Vergleich aus Sicht eines Mate Fan

I LOVE IT!

Fazit Huawei Ascend Mate 7 Test, 27.10.2014

Mit dem auf der IFA 2014 vorgestellten Ascend Mate 7 begann meine große Liebe für die Mate Reihe von Huawei. Mit dieser Reihe verbinden mich ganz besondere Erinnerungen. Unvergesslich sicher die Tatsache, dass ich mir das Mate 8 direkt in Las Vegas abholen durfte.
Kurzum – und damit erzähle ich den regelmäßigen Lesern hier auf HUAWEI.Blog nichts neues – ich bin ein absoluter Mate Fan!

Daran konnten auch die Plus Modelle der P-Serie – P9 Plus und P10 Plus – nicht wirklich etwas ändern. Mit dem P20 Pro (Testbericht) hat sich allerdings nicht nur die Zusatzbezeichnung – Pro statt Plus – geändert. Im Vergleich zu den Vorgängern ist diesmal das Pro auch ganz klar im Fokus. Das war bei P9 und P10 noch anders. Hier lag der Fokus doch deutlich auf dem „normalen“ Modell.

Und das führt dann auch zu der Frage, die bei einigen – und so auch bei mir – aufkam:

Hier könnte Ihre Werbung stehen! :)

Was unterscheidet des P20 Pro – und vielleicht auch zukünftige Pro Modell der P-Serie – noch von einem Mate?

Vergleichen möchte ich dabei die Aspekte, die – auch seitens Huawei – als besonders charakteritisch für die jeweilige Modellreihe angesehen wurden.

Huawei P20 Pro Vergleich Mate 10 Pro

Display / Größe

Das(!) Kennzeichen schlechthin für die Mate Serie war immer die Größe. 6″ Displays waren vor 3-4 Jahren noch nicht selbstverständlich und sprachen auch bei weitem nicht jeden an. Konsequenterweise kategorisierte man diese Geräte dann auch als Phablet. Also größenmäßig etwas zwischen Smartphone und Tablet.

Inzwischen sind große Smartphones allerdings „salonfähig“ geworden. Die Zeiten von 4-5 Zoll sind vorbei. Und der neue Formfaktor von 18:9, der bei immer mehr Geräten zur Anwendung kommt, tut sein übriges. Denn dadurch werden die Geräte schlanker und können schlichtweg besser gehalten werden.

Genau das finden wir beim Mate 10 Pro (Testbericht) und auch beim P20 Pro. Um genau zu sein, übertrumpft das P20 Pro das aktuelle Mate sogar hinsichtlich der Displaygröße. 6,1″ zu 6,0″ stehen hier zu Buche. Und in beiden Fällen kommt ein OLED zum Einsatz. Damit ist das Herausstellungsmerkmal der (Display-)Größe beim Mate nicht mehr gegeben.

Vergleichs-Sieger: Gleichstand

Akku

HIer kann ich im Grunde all das wiederholen, was ich schon beim Display geschrieben habe. Das Mate stand wie kaum ein anderes Smartphone für Akkupower pur! Laufzeit ohne Ende! Insbesondere das Mate 9 ist hier wohl der absolute Überflieger.

Das Mate 10 Pro verfügt auch wieder über satte 4.000 mAH Stunden und läuft und läuft und läuft… (Credits an VW Käfer 😉 ). Aber auch das P20 Pro verfügt über genau diese 4.000 mAh als Akkuleistung. Und nach dem ersten Firmwareupdate für das P20 Pro liegt die Laufzeit schon (fast) gleichauf mit dem Mate. Ich denke, dass ein weiteres Update hier dann endgültig die Angleichung schafft.

So bleibt auch hier das Fazit, dass das besondere Mate Merkmal nicht mehr gegeben ist.

Vergleichs-Sieger: Gleichstand

Design

Bei der P-Serie steht immer das Design im Vordergrund. Diese Aussage erhielt ich schon vor 4 Jahren direkt aus China. Damals im konkreten Kontext des neuen P8. Und wenn man ehrlich ist, dann wirkten die ersten Mate Modelle tatsächlich eher groß und globig. Wohingegebn man bei der P-Serie auf Details achtete. Ich denke da nur an die bündig abschließenden Kameralinsen oder an den Diamantschliff.

Aber mit dem Mate 9, spätestens dem Mate 10 Pro kann man sicher nicht mehr behaupten, dass wir hier einen globigen Brocken in der Hand halten. Beim Mate 10 Pro setzte man erstmal wieder auf Glas, hob den Bereich der Kameralinsen durch den „Signature Stripe“ hervor und man fand auch sonst – wie teils schon beim Mate 9 – viele Designelemente, die vorher eher der P-Serie vorbehalten waren.

Umgekehrt stehen beim aktuellen P20 Pro (technisch bedingt) die Kameralinsen so deutlich hervor wie selten zuvor. Andererseits hat man mit der Glasrückseite und der Anordnung der Kameralinsen und SChriftzüge ebenfalls wieder ein Details in petto.

Hier ist es also umgekehrt zu den vorherigen beiden Merkmalen. Die Besonderheit der P-Serie ist weggefallen. Sowohl P20 Pro, als auch Mate 10 Pro wissen designtechnischabsolut zu überzeugen! Wobei ich das Streitthema Notch hier mal bewusst außen vorlasse.

Vergleichs-Sieger: Gleichstand

Kamera

Neben dem Design stand auch die Kamera immer im Fokus bei der P-Serie. Insbesondere natürlich mit dem P9, wo zum ersten Mal die Kooperation mit Leica zum Tragen kam. Und dann als zweiter großer Meilenstein jetzt mit dem P20 Pro und der Triple Kamera.
Hier war es also eher so, dass das Mate dem jeweiligen P-Gerät immer nachzog. Doch auch hier kann man das Mate 10 Pro als Ausnahme betrachten. Denn gegenüber dem P10 legte man hier nochmal nach. Und auch gegenüber dem P10 Plus ist das Mate 10 Pro mit der besseren Smartphone Kamera ausgestattet.

So gut diese allerdings ist, an die Kamera des P20 Pro dürfte momentan einfach kein anderes Smartphone herankommen. Diese Kamera ist der absolute Wahnsinn. Somit hat das P20 Pro hier die Nase ganz klar vorne.

Vergleichs-Sieger: P20 Pro

Innovation

Klassischerweise wird der neue SoC von Huawei zunächst im Mate verbaut. So war es auch beim Mate 10 Pro mit dem Kirin 970. Das P-Modell zog dann im folgenden Jahr nach. Früher wurde dann gerne der SoC in einer höheren Taktung verbaut. Das dürfte aber inzwischen keinen Unterschied mehr machen und eher der Vergangenheit angehören.

Mit dem Thema Kirin 970 und KI begann aber auch ein Prozess. Der Prozess die KI zunehmend in die Software einzubinden und ihr Aufagebn zu geben. Das war beim Mate 10 Pro schon ganz gut mit der Erkennung der Szenerie in der Kamera App. Mit dem P20 Pro hat man dies aber nochmal deutlich weiterentwickelt. Und mit deutlich meine ich auch wirklich deutlich!

Allerdings bekommt man das in dieser Deutlichkeit ausschließlich beim Thema Fotografie zu spüren. In anderen Anwendungsszenarien habe ich hier in den gut 3 Wochen paralleler Nutzung beider Geräte keinen Unterschied feststellen können.

Vergleichs-Sieger: P20 Pro

Fazit

Die Einrichtung der Vergleichstabelle wurde noch nicht abgeschlossen.

Das P20 Pro geht aus diesem Vergleich als Sieger hervor. Massgeblich dafür ist aber letztlich ausschließlich die Kamera Performance. Sowohl was die Hardware betrifft (Triple Lense), als auch die Software durch deutlich verbesserte KI-Unterstützung.
Deshalb tue ich mich schwer damit zu sagen, dass das Huawei P20 Pro besser ist, als das  Mate 10 Pro.

Denn derjenige, der die Fotografie weniger intensiv im Blick hat, der ist beim Mate 10 Pro weiterhin mit einem hervorragenden Gerät ausgestattet. Nur weil es etwas noch besseres gibt, wird ja das bereits vorhandene und gute ja nicht automatisch schlechter!

Zumal es preislich dann auch nochmal einen Unterschied ausmacht, ob ich zum P20 Pro oder Mate 10 Pro greife. Zumal sie hinsichtlich der weiteren technischen Ausstattung – RAM, Speicher, etc. –  absolut vergleichbar sind. So gesehen ist das Mate 10 Pro derzeit als deutlich günstigere Alternative anzusehen.

Wer allerdings einen Schwerpunkt auf das Thema Fotografie legt, der wird nicht um das P20 Pro herumkommen!

Hier könnte Ihre Werbung stehen! :)

29 Kommentare

  1. Ingo 20. April 2018
    • Marco 20. April 2018
  2. F0rt1s 20. April 2018
  3. Gollum 20. April 2018
  4. Markus 20. April 2018
  5. Frank 21. April 2018
  6. Stefan 21. April 2018
  7. Pete 21. April 2018
  8. Daniel Becket 21. April 2018
  9. Jenne 22. April 2018
    • Ingo 22. April 2018
  10. Arthur 22. April 2018
  11. M.G 24. April 2018
    • Marco 24. April 2018
      • M.G 24. April 2018
        • Marco 24. April 2018
          • Micha71 29. April 2018
          • Marco 30. April 2018
  12. M.G 26. April 2018
  13. Detev 29. Juni 2018
    • Marco 2. Juli 2018

Schreibe einen Kommentar

Die folgenden im Rahmen der DSGVO notwendigen Bedingungen müssen gelesen und akzeptiert werden:
Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.