Huawei Mate 10 Launch

Eindrücke und Stimmen vom Mate 10 Launch Event

Drei Tage sind seit dem großen Huawei Mate 10 Launch Event in München nun vergangen. Zeit die ersten Eindrücke zu verdauen, mal in Ruhe drüber zu schlafen, sich viele, viele interessante Diskussionen durchzulesen. Und auch Zeit, mal das Event Revue passieren zu lassen und ein paar Eindrücke zu geben. Eindrücke vom Event, von dem Drumherum und auch von den unzähligen Gesprächen und Eindrücken der ganzen Media-Kollegen vor Ort.

Huawei Mate 10 Launch Selfie

#noSelfienoFame

Mate 10 Series Launch – globales Live-Event

Fangen wir mit dem Launch-Event selber an. Nie zuvor hab Huawei einen solchen Auwand hinsichtlich der Live-Berichterstattung betrieben. Im Gegensatz zu früheren Livestreams gab es diesmal eine richtige Moderation mit Vor- und Nachberichterstattung a la Formel 1 Übertragung. Also eigentlich das, was wir als Huaweiblog auch schon ne Weile für euch machen. Zugegebenermaßen allerdings nicht in dieser Größe. 😉

Hier könnte Ihre Werbung stehen! :)

Was mir bei der Präsentation sehr gut gefallen hat, war die Live-Vorführung bestimmter Funktionen. Hier wurden die AI-Unterstützung beim Automatikmodus der Kamera und der PC-Modus live vorgeführt. Gerade vor der Tatsache, dass sich der Launch durch die Live-Übertragung nicht nur an die Medien, sondern auch an die interessierten Nutzer richtete, eine sinnvolle Sache, die mir persönlich gut gefallen hat.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Aber – ja, es gibt ein großes Aber – nach all der immensen Werbung, nein, nicht nur Werbung, sondern dem Hype, den man im Vorfeld aufgebaut hat, war auch eine gewisse Enttäuschung da. Huawei hat sich in den letzten Jahren auf dem Markt hervorragend entwickelt und gehört zu den Top 3. Darauf kann man zurecht stolz sein. Und gerne auch mal einen Vergleich oder kleinen Seitenhieb auf die Mitbewerber ansetzen. Das ist okay, erst recht, wenn es noch ein bisschen augenzwinckernd ist.

In einem gut einstündigen Launch-Event bei gefühlt jedem vorgestellten technischen Detail aber den Vergleich zu Apple und Samsung zu ziehen und – teils übertrieben – darstellen zu wollen, um wieviel man besser ist, wirkt einfach etwas plump. Sorry Huawei, das habt ihr nicht nötig!

„After show“

Während mit dem Ende der Pressekonferenz, bzw. dem Ende des Livestreams, für die meisten Schluss ist, geht es für die eingeladenen Media Vertreter immer noch weiter. Ja, natürlich auch in der Hands On Area, wo man die vorgestellten Geräte bestaunen kann und erste Aufnahmen für die Berichterstattung oder gar Livestreams macht. Rainer und ich haben übrigens das schöne Wetter und die tolle Location genutzt und im Olympiasee erstmal die IP67 Zertifizierung getestet (zum Video).

Aber auch danach geht es regelmäßig noch weiter mit einer gepflegten Abendveranstaltung. Abgesehen von gutem Essen und guten Getränken – DANKE HUAWEI – ist das wirklich spannende hier der erste Austausch mit all den Kollegen. Ein absoluter Nerd-Talk quasi. Hier werden die ersten Eindrücke getauscht, Vergleiche mit anderen Geräten gezogen, erste einfache „Tests“ gemacht, wie zum Beispiel mit der Kamera und ganz viel gefachsimpelt.

Das war auch diesmal so und die Eindrücke sind interessant und durchaus zwiegespalten. Dabei geht es vor allem natürlich um die Neuheiten und Änderungen. Wegfall microSD Erweiterung und Klinkenanschluss, sowie fehlendes Qi-Laden auf der einen Seite, großes Display, (wieder) großer Akku, Leica Dualkamera mit f/1.6 Blende, IP67 auf der anderen Seite.
Beim Design herrschte meiner Meinung nach aber durchweg Einigkeit, dass dies ziemlich gelungen ist.Hier braucht das Mate 10 Pro nicht den Vergleich zu scheuen. Es liegt super in der Hand, der Fingerprintsensor ist perfekt positioniert und das OLED-Display macht ordentlich was her.
Und auch die Frage, ob jetzt das Mate 10 Pro oder aber das Mate 10 das favorisierte Modell ist kam auf. Gleichzeitig natürlich auch die Frage, ob das Mate 10 nicht vielleicht doch noch in Deutschland verfügbar gemacht werden sollte.

Und auch bei uns im Team gab es dazu reichlich Diskussionen und durchaus unterschiedliche Meinungen.

Sehr skeptisch waren alle mit der Akkulaufzeit. Aber hier gab es offensichtlich einen Bug und es konnte mit einem Update am Dienstagnachmittag Entwarnung gegeben werden. Seitdem ist alles so, wie es sich für ein Mate hinsichtlich Akku gehört – er läuft und läuft und läuft!

Mate 10 Pro Testbericht

Huawei Mate 10 Launch Rückseite Kamera

Mate 10 Pro – Mocha Brown

In diesem Kontext musste ich auch – sorry, der Seitenhieb sei erlaubt – herzlich über all die „Tests“ lachen, die am Dienstag oder Mittwoch unter diesem Namen zum Mate 10 Pro auftauchten. Selbst wenn die jeweilige Redaktion vorab ein Gerät zum testen hatte, so kann der Test in meinen Augen nicht realistisch sein. Insbesondere wenn ich was von Akku-Monster lese und dann nachweislich durch einen Bug in der Firmware dies unmöglich so getestet worden sein kann. Und um ehrlich zu sein, ärgert es mich als Konsumenten extrem, wenn ich sehe wieviel vermeintliche renommierte Seiten und Magazine so einen Blödsinn verzapfen.

So, genug geärgert. Ich werde mich in den nächsten 2-3 Wochen sehr intensiv dem Mate 10 Pro widmen und es wirklich im Alltag testen. Das heißt es ist als mein Hauptgerät eingerichtet und muss eben so im Alltag bestehen, wioe ich es von einem Smartphone erwarte.Ein großes Augenmerk wird dabei ganz sicher auch auf der Kamera und dem verbesserten Automatikmodus liegen. Laut Huawei kommt ja hier die neue KI zum tragen. Das muss das Mate 10 Pro natürlich erstmal unter Beweis stellen.

Wenn ihr Fragen habt zum Mate 10 Pro, dann könnt ihr die hier in den Kommentaren oder natürlich in der Community hinterlassen und ich versuche im Test darauf einzugehen.

Bis dahin verfolge ich weiter gespannt die interessanten Diskussionen und Meinungen zum Mate 10 Pro.

Hier könnte Ihre Werbung stehen! :)

3 Kommentare

  1. Ali Tantur 19. Oktober 2017
    • Marco 19. Oktober 2017
  2. matrix 19. Oktober 2017

Schreibe einen Kommentar

Die folgenden im Rahmen der DSGVO notwendigen Bedingungen müssen gelesen und akzeptiert werden:
Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.