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Datenexport

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Ralf Muschall
(@ralf-muschall)
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Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 8
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Ich bin daran interessiert, meine Daten als File zu bekommen, um damit selbst Dinge zu tun. Das Internet ist voll von Anleitungen (für Produkte aller Hersteller), die entweder veraltet (die Datensilos werden immer mehr verrammelt) oder (wahrscheinlicher) KI-halluziniert sind, wie das angeblich geht (man kommt ein paar Schritte weit, dann existiert der angeblich anzuklickende Downloadbutton nicht oder so und man hat nur eine Anzeige auf dem Bildschirm). Bis jetzt habe ich gefunden, wie man die Blutdruckmessungen als CSV exportiert (geht am Handy) und wie man über die Datenschutzzentrale von Huawei ein verschlüsseltes Zip-Archiv mit allem beantragt (einen Tag später kommt eine Mail mit einer URL, da kann man dann 60 MB runterladen mit massig JSON-Files (muss ich noch analysieren, einen Teil verstehe ich), die ganze Aktion erfordert 4× 2FA. Kennt jemand einen bequemeren Weg? Wenn ich mit den Daten schnell mal spielen will (Korrelation zwischen Bürokalender und Schlafqualität oder zwischen SpO2 und Wetter oder sonstwas), stehe ich im Moment auf dem Schlauch.


Dieses Thema wurde vor 1 Monat von Ralf Muschall geändert

   
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Ralf Muschall
(@ralf-muschall)
Anfänger
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 8
Themenstarter  

Ich habe mich ein wenig umgeschaut, leider liefert der EU Data Act (2023/2854) nicht genug Hebel, um Huawei problemlos zur Herausgabe der Daten zu verpflichten (und zum Klagen habe ich weder Geld noch Zeit, außerdem handhaben es vermutlich alle Hersteller ähnlich). Vollständig konform zu Art. 4 ist der Download des Blutdruck-CSV-Files am Handy. Zweifelhaft ist der lange Weg übers Privacy Center. Der EU Data Act hat als Bedingung "readily available data" und "where relevant and technically feasible", das wären nur die Sensor-Rohdaten (die vermutlich nicht in mmHg, bpm oder °C sind, sondern in intern codierten Bytewerten); die Aufbereitung als CSV oder JSON wäre damit ein separater Aufwand, zu welchem Huawei nicht unbedingt verpflichtet wäre. Bisher existiert hierzu keine Rechtsprechung.



   
AntwortZitat
Ralf Muschall
(@ralf-muschall)
Anfänger
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 8
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Ich habe mich durch die JSON-Files gearbeitet (leichten Kram mit jq, schweren mit perl6). Erstes Ergebnis: fast alle Files sind doppelt und enthalten Strings mit wiederum JSON drin (und das dann gelegentlich noch eine Stufe weiter) – ein selbstgestricktes rekursives json-diff erkannte auch die. Ein Schatz w

ar drin: Files vom Typ 700021 enthalten (in Hex-Strings) die Timestamps der Pulse, die für die HRV-Anzeige benutzt wurden. Übers Jahr verteilt sind das etwa 17000 Datensätze mit NN-Intervallen von je etwa einer Minute. Respiratorische Sinus-Arrhythmie (das klingt krank, ist aber etwas gesundes) ist z.B. wunderbar zu sehen.

Screenshot 2026 10 02 192027

Dieser Beitrag wurde modifizierte vor vor 1 Woche von Ralf Muschall

   
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