
Huaweis FTTR (Fibre-To-The-Room)-Lösung mit dem OptiXstar F50 ist ab sofort auch für Endverbraucher:innen in Deutschland verfügbar. Die bereits in vielen Ländern eingesetzte FTTR-Lösung von Huawei bringt Glasfaser in jeden einzelnen Raum, wodurch überall stabiles Gigabit-WLAN ohne Kompromisse bereitgestellt werden kann. Konkret heißt dies: Eine lückenlose Wi-Fi-Abdeckung mit bis zu 1800 Mbps, ein nahtloses Roaming in 20 ms, was ein unterbrechungsfreies Streaming, Gaming und Arbeiten ermöglicht und die Möglichkeit, bis zu 256 IoT-Geräte gleichzeitig zu verbinden. Die dafür einfach zu verlegenden transparenten und selbstklebenden Glasfasern sind quasi unsichtbar und machen keine aufwendigen Handwerkerarbeiten erforderlich. Ein Video, das die Lösung ausführlich erklärt,…
Bei uns haben die erst im letzten Jahr begonnen, die Straßen aufzureissen und Leitungen zu legen. Kein Plan, wann es hier endlich mal soweit ist
Könnte im Prinzip prima sein dieses Huawei FTTR. Aber es bleibt leider unklar was es leistet.
Das es von allen APs aus per WIFI gut ins Internet kommt ist in den Videos beschrieben. Und auch so berichtet.
Aber ob es auch ein Heimneztwerk von AP (SUB-FTTR) zu AP (SUB-FTTR) mit 1G oder 2.5G Ethernet Buchse liefert ist leider nirgendwo erwähnt oder getestet. Wenn das Wohnungintern verlegte Glafaserkabel mit GPON gleichen Daten 2.5G down/1.25G up betrieben wird wird das mindestens mit den 2.5G sehr sehr schwierig. Denktbar ist schlimmstenfalls sogar das man für direkte AP zu AP Kontakte sogar auf die meist unzuverlässige WLAN Übertragung zwischen diesen beiden APs zurückfällt.
Bei dem Main-FTTR Gerät scheinen beide Glasfaserverbindungen - nach draußen zum Glasfaserprovider - und nach drinnen zum Netzwerk (FTTR-Splitter) mit den GPON typischen 2.5G/1.25G betrieben zu werden. (sagt ein Datenblatt)
Über das Main-FTTR - Plus Gerät ist unklar ob beide Schnittstellen möglicherweise mit XGSPON typ. 10G/10G arbeiten.
Also alles maximal unklar. Insbesondere die wesentliche Frage - liefern die APs an ihren Netzwerkdosen RJ45 wirklich ein echtes Heiminternes Netzwerk das die Kupferverkabelung im Haushalt wirklich überflüssig macht ??
Hallo an die Runde!
Ich poste hier mal meine Erfahrungen. Auf die öffentlich zugänglichen Details / Specs gehe ich hier bewusst nicht ein - das kann man jederzeit im Internet nachlesen.
Ich habe mir Ende 03/26 über einen deutschen Online-Reseller ein Huawei iFTTR F50 Plus System bestehend aus 1x OptiXstar V261a-20 (Main-FTTR/Router) und 2x OptiXstar K251a-21 (Sub-FTTR/AP) besorgt und installiert (Haus mit 3 Etagen).
Verlegt wurden insgesamt 60m transparente, selbstklebende Glasfaser (SC/APC-Verbinder), gesplittet wurde pro Etage mit einem passiv-optischen 1:4-Splitter um für spätere Erweiterungen bereits gerüstet zu sein. Sowohl Verlegung, als auch die Verteilung waren absolut problemlos und auch die generischen Splitter - da keine von Huawei aktuell verfügbar - funktionieren problemlos und bringen keine relevante Dämpfung ein, sofern man auf die richtigen Faserverbinder achtet (SC/APC, *nicht* SC/UPC!). Die Verbindung vom MAIN (2. Etage) zu den SUBs (1. Etage u Keller-Etage) funktioniert nach etwas Konfig-Gefummel und bleibt stabil bei ca. 1.0 -1,2Gbit/s Up- und Downstream (gemessen!). Ich bewundere gerade das (Huawei-spezifische) optische P2MP-Netzwerk (Peer-to-Multi-Peer?), was die Verwendung von nur 1 optischen Faser und das passive Splitting erlaubt. Die Alternative wäre 1 Medienkonverter-Paar (!) und das Verlegen zumindest 1 Faser pro(!) AP mit entsprechender Stroversorgung, was in meinem Bestandsbau nicht in Frage kommt.
Die Konfiguration am MAIN ist umfangreich inkl. ansonsten oft nicht vorhandenem Bridged-Modus und VLAN-Support - hier tut sich jedoch die erste Falle auf:
Sofern man nur 1(!) "flaches" L2-Netz nutzt mit MAIN als Router und den SUBs als AP im gleichen Subnetz, läuft alles problemlos - Downlink via GPON an die AP perfekt, die am MAIN erstellten SSIDs (ingesamt 8) werden automatisch an den APs provisioniert. Auch Bidged-Modus und VLAN-tagging bzw. transparenter VLAN-Transport funktioniert, ABER bis dato NUR AM MAIN! Entsprechende Einstellungen sind in den jeweiligen SUBs NICHT vorhanden und werden auch nicht vom MAIN an die SUBs provisioniert. Somit landen ALLE Clients, die sich an den SUBs via LAN/VLAN anmelden im GLEICHEN SUBNET. Auch nach ausgiebigster Recherche und Config-Experimenten war es mir nicht möglich einen transparenten VLAN-Transport über den optischen Downlink/GPON zu ermöglichen - sicherheitstechnisch ist das eine Katastrophe, sofern man denn auf eine Isolierung der WLANs wertlegt und mir völlig unverständlich: Warum überhaupt unterschiedliche SSIDs an den SUBs ermöglichen, wenn sowieso alle verbundenen Clients im gleichen Subnetz landen?
Zusätzlich: Der Support von Huawei - zumindest bis zum aktuellen Datum - ist unter jeder Kritik. Vom Customer-Support wird man an den Enterprise-Support verwiesen, "da man ja ein Enterprise-Produkt verwendet" und dann noch an die falsche Stelle - was hat die Solar-Sparte von Huawei mit der Netzwerk-Sparte am Hut? Von Seiten des Enterprise-Supports wird man an den Carrier/Provider verwiesen, den es ja bei mir nicht gibt bzw. es wird ZWINGEND eine Huawei-Vertragsnummer verlangt. Warum? - Antwort: "Weil das unser Standard-Procedere vorsieht".
Hmm, ...wenn das nicht gewollt an eine spezielle Folge von Asterix&Obelix mit dem Formular "A-38" erinnert.
Insofern habe ich bzgl. des Gesamt-Konzeptes derzeit eher "gemische Gefühle".
Positiv:
- sehr einfach und optisch nahezu unsichtbar in bestehenden Baubestand zu integrieren, sofern man nicht 2 linke Hände hat
- relativ einfache Installation, wenn man sich an die Anleitung von Huawei hält - Stichwort: "Anmeldung mit telecomadmin" (Superuser!)
- automatische Povisionierung der SSID/WLAN-Einstellungen an die SUBs/APs
Negativ:
- defacto keinerlei Customer-Support
- defacto keinerlei (tiefergehendes) User-Manual /Dokumentation zu den Geräten (wenn man vom "Quickstart" absieht)
- defacto kein VLAN-Transport über GPON / optische Faser möglich (derzeitiger Wissensstand)
- damit defacto keinerlei Isolierung der einzelnen WLANs an den SUBs möglich, alle Clients landen im Management-Netz.
Lg und ich hoffe das hilft anderen bei der Entscheidung. Sofern jemand noch eine Idee hat, wie ich den transparenten VLAN-Transport über GPON hinbekomme, gerne mir posten!
Guten Tag, vielen Dank fürs Teilen der Erfahrungen, vielleicht könnten Sie mir bei einem Problem weiterhelfen:
Ich habe den OptiXStar F50 Plus und habe auf der Weboberfläche keinerlei Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen, außer DHCP zu aktivieren/deaktivieren. Mussten Sie Einstellungen vornehmen, damit diese ersichtlich werden. Das Problem ist auch, dass Glasfaser und LAN und WLAN nicht miteinander gebridged werden. Ich bin mit meinem Latein am Ende und habe über den Reseller (Jakob Elektronik) schon Support von Hauwei angefordert, doch der lässt auf sich warten (bereits seit 5 Wochen).
Nochmals eine Ergänzung:
Was meinen Sie mit "- relativ einfache Installation, wenn man sich an die Anleitung von Huawei hält - Stichwort: "Anmeldung mit telecomadmin" (Superuser!)"
Und welche Anleitung meinen Sie? Wie lautet denn das PW? Ich bin echt am verzweifeln, ich habe mit Sicherheit schon mehr als 20 Stunden in die Analyse gesteckt und habe keine Lust mehr...





