Wir haben euch im Oktober bereits über die tiefergehende Partnerschaft zwischen Huawei und der deutschen Telekom für ein Privat-Cloud Projekt (Open Telekom Cloud) informiert. Wir konnten euch allerdings damals noch nicht viel über das Thema sagen, da eben noch nicht alles bekannt und sicher war. Einzig Huawei als Hardwarepartner war schon bekannt gegeben, da damals schon die Verträge unterschrieben wurden.

Open Telekom Cloud – Einfach, Sicher, Günstig! Virtueller Linux-Server für weniger als 12 Cent/Stunde

Nun ist es etwas konkreter, doch vorab, es ist ein Enterprise Produkt, welches aktuell nur für die Firmen-Endkunden genutzt werden kann und es kommt nicht als Private- sondern als Public-Cloud. Auf unsere Nachfrage, ob es auch eine Adaption für den Privatkunden-Bereich geben wird, wurde ausweichend gesagt, dass man erst einmal schauen wolle, wie die Cloud angenommen wird.

Startschuss auf der CeBIT 2016 in Hannover

Eric Xu (Rotating Chief Executive Officer von Huawei) hat zusammen mit Tim Höttges (Telekom Vorstand) im Zuge einer Präsentation auf der CeBIT den Startschuss gegeben, quasi einen “Start Gong” für die Open Telekom Cloud. Bisher wurden knapp 150 Millionen Euro investiert und es wird bis 2018 noch ein weiterer 3 stelliger Millionenbetrag für “Stufe 2” folgen, so Höttges. Die Zielgruppe für die Cloud sollen die Kunden der AWS (Amazon Web Services Cloud) und Microsofts Azure sein und um diese zu einem Wechsel zu bewegen, wird die Cloud auch die günstigste auf dem Markt sein. Die Telekom kann diesen Preis so halten, weil sie Huawei nicht im üblichen Sinne bezahlen. Die Kooperation basiert auf einer 50/50 Gewinnbeteiligung zwischen Huawei und der Telekom. Als gegenleistung bietet Huawei die Hardware (Server, Storage- und Netzwerkkomponenten) sowie die Software (Elastic Cloud mit einem OpenStack Kern). Die Telekom stellt den Platz in einem der modernsten Rechenzentren in deutschland, sowie die Mannkraft für das Servicelevel.Open Telekom Cloud

Eckdaten:

Serverstandort
“House of Clouds” – Biere, Magdeburg (Telekom Rechenzentrum / Salesforce / Microsoft)
Dadurch auch Server auf deutschem Boden und unter deutschem Datenschutz

Zielgruppe
Endkunden im Business Bereich

Software und Dienste
Aktiv: Cloudserver, DDoS Schutz, Sicherheitssysteme (Incl. VPN)
Geplant (Ende 2016 | via CeBIT NEWS): SAP (Partnerschaft), MySQL (und co), GPU-Instanzen (Grafik Rendering), dedizierte Bare-Metal-Server

Administration
Webschnitstelle (WebBrowser)

Zahlart
Used – Also es wird nur die Zeit gezahlt, welche auch aktiv verbraucht wurde

Zahlmethode
PayPal
KreditKarte
Telekom Businessrechnung

Wer sich nun sagt, dass er die Cloud auch trotzdem einmal testen möchte, der kann dies noch bis Ende April mit einem Gutschein, welcher einen Wert von 250€ hat. Über diesen Cloud Betrag kann man 2 Monate lang verfügen und so viel testen, wie man möchte. Für die Aktivierung muss nur dieser Code genutzt “OTC_CeBIT2016” und auf der Cloud-Seite der Telekom eingegeben werden.

Allerdings denkt dran, es ist bisher eigentlich eher ein Service, welcher sich an Firmen richtet ;-).

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Über den Autor

Sascha Lewandowski

Die Symbiose zwischen dem Menschen und der Technik treibt mich als Informatiker an, euch das Wissen nicht nur im Consumer-, sondern auch auch um Enterprise-Bereich zu eröffnen.

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